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»War das … alles?« fragte sein Begleiter.

Wieder tat Salid etwas, das eigentlich nicht seinem normalen Verhalten entsprach. Statt die Frage zu ignorieren, beantwortete er sie. »Was hast du erwartet, Bruder?« fragte er spöttisch. »Eine Atombombe?«

Der andere fuhr unmerklich zusammen. Wahrscheinlich hielt er den ungewohnten Spott in Salids Stimme für ein Zeichen von Arger. Er sagte nichts, aber seine Augen verrieten die Frage, die auszusprechen er nicht wagte: Und dafür haben wir unser Leben riskiert?

Salid verwirrte ihn noch mehr, indem er sie laut beantwortete. »Es ist vielleicht nur Papier, Bruder – aber in den richtigen Händen ist es gefährlicher als eine Bombe. Wenigstens für unsere Feinde.« Er schob die Mappe unter seinen Parka und deutete zurTür. »Und jetzt nichts wie weg.«

Diesmal widersprach der andere nicht. Niemand widersprach Salid zweimal.

Zum erstenmal, seit sie den Wagen stehengelassen hatten, kam Bre

bestand, aber auch aus Unterkühlung, erfrorenen Zehen, Lungenentzündung und Fieber.

Bre

Er wandte im Gehen den Kopf und sah den Weg zurück, den sie gekommen waren. Bäume, Schnee, noch mehr Bäume und noch mehr Schnee. Hübsch. Romantisch, we

Bre

Bre

»Worauf wartest du?« fragte Astrid. »Daß ein rettender Engel vom Himmel steigt?«

»Einer in einem gelben Wagen mit Münchener Ke

Astrid blickte ihn verständnislos an. Das Mädchen befand sich wieder auf dem näherkommenden Teil seines Kurses, und Bre

»Ich denke darüber nach, daß ich diese Geschichte später einmal meinen Enkeln erzählen ka

Astrids Blick spiegelte nun vollkommene Verständnislosigkeit. Eine Sekunde lang. Da

Zweifellos hatte sie das aus dem einzigen Grund gesagt, um das Wort Eier zu benutzen. Und ebenso zweifellos hatte sie nicht ganz unrecht damit. Sie waren jetzt seit zwanzig Minuten unterwegs, und schon das war mehr, als Bre

Außerdem – wa

Vielleicht, dachte er finster, hatten sie ja bereits morgen eine neue Sensation. Oder im nächsten Frühjahr, we

Dieser alberne Gedanke erschien ihm für einen Moment so komisch, daß er über das ganze Gesicht grinste. Astrid holte ihn wieder in die Wirklichkeit zurück, indem sie fragte: »Hast du in deinem Angebot eigentlich auch eine Versicherung gegen Dummheit?«

»Ja«, antwortete Bre

Die Schärfe in seinen Worten überraschte ihn selbst. Offenbar setzte ihm die Kälte doch mehr zu, als er wahrhaben wollte. Er bega

Er fror erbärmlich, und aus seinen Füßen war mittlerweile jedes Gefühl gewichen, auch – und das beunruhigte ihn erheblich – die Schmerzen. Fingen Erfrierungen so an?

Astrid wirkte jetzt völlig verstört. Aber die Härte, die für einen Moment aus ihren dunklen Augen gewichen war, kehrte zurück. Zu spät wurde ihm klar, daß die Beleidigungen und das, was sie für Offenheit hielt, wohl zu ihrer extrovertiertaufsässigen Art gehörten, Vertrauen zu fassen. Er hatte diesen Versuch vereitelt, und vielleicht auf Dauer. Andererseits – was kümmerte es ihn?