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Wolfgang Hohlbein – Der Widersacher

Pünktlich mit dem Begi

Salid haßte dieses Land. Nein – er haßte den Winter, seine Kälte, die jede Bewegung zur Qual machte, und seine Nässe, die einem das Gefühl gab, unter Wasser zu atmen. Das Land war ihm egal. Es war ihm so gleichgültig wie seine Menschen oder die Länder und Menschen irgendeiner anderen Region in diesem kalten, nassen Teil der Welt. Er hatte einige von diesen Menschen getötet – Salid hatte nicht Buch geführt, aber er schätzte, daß es eine Zahl irgendwo zwischen dreißig und fünfzig sein mußte, eher mehr als weniger – , aber er hatte keinen von ihnen gehaßt. Die allermeisten hatte er nicht einmal geka

Dabei war Salid alles andere als der typischeTerrorist; sofern es in diesem Gewerbe überhaupt eine typische Karriere gab. Er war als einer von drei Söhnen einer wohlhabenden, we

Salid fuhr sich mit der linken, von gleich zwei Handschuhen gegen die beißende Kälte geschützten Hand über das Gesicht und verzog die Lippen, als er Eis in seinem Bart spürte. Salid war, zumindest nach mitteleuropäischen Maßstäben, ein gutaussehender Ma

Dabei kam ihm und dem halben Dutzend anderer, die seit dem vergangenen Abend hier saßen und um die Wette froren, der plötzliche Wetterumschwung nur recht. Kälte und Regen hatten auch die letzten Spaziergänger aus der ohnehin einsamen Gegend verscheucht, und niemand, der seine fünf Si

Salid und die fünf anderen waren zu Fuß gekommen, vor mehr als zwölf Stunden. Sie würden nicht zu Fuß wieder gehen, zumindest nicht auf dem gleichen Weg, auf dem siegekommen waren, de