Добавить в цитаты Настройки чтения

Страница 19 из 120

»Keine Sorge«, sagte Sebastian. Ihr Blick war ihm nicht entgangen, und als Reaktion erschien ein verständnisvolles Lächeln auf seinen Zügen. »Ich will dir nur helfen. Man sollte mit solchen Kleinigkeiten nicht zu leichtsi

Zögernd streckte Astrid zum zweitenmal die Hand aus und ließ es zu, daß Sebastian die Wunde begutachtete und anschließend sorgsam reinigte. Er ging sehr behutsam zu Werk, wie Bre

»Der Schnitt ist ziemlich tief«, sagte Sebastian. »Ich bin nicht sicher, daß er richtig heilt. Ich sollte das nähen. Keine Angst ich verstehe mich auf so etwas. Wir versorgen kleinere Verletzungen hier immer selbst.«

»Nähen?« Astrid wurde noch blasser. Ihr Blick saugte sich an dem Kunststoffetui mit der Nadel fest.

»Es wird ein wenig weh tun«, sagte Sebastian. »Aber nicht sehr. We

Eine sonderbare Formulierung, fand Bre

Das Mädchen überraschte ihn erneut, indem es sich nervös mit der freien Hand über das Gesicht fuhr und da

Sebastian beeilte sich tatsächlich, aber er arbeitete trotzdem sehr sorgfältig und, obwohl seine Hände eher geeignet schienen, mit Eisenbahnschwellen zu jonglieren, mit erstaunlichem Geschick; schon um Astrid nur ein Mindestmaß an Schmerzen zuzufügen. Trotzdem war ihr Gesicht aschgrau, als er den letzten von insgesamt fünf Stichen gesetzt und den Faden mit einer winzigen Schere dicht über der Haut abgeschnitten hatte.

»Gleich ist es vorbei«, sagte er. »Einen Moment noch. Ich trage eine Salbe auf, die kühlt und den Schmerz ein wenig lindert. «

Astrid hatte während der ganzen, trotz allem sicher sehr schmerzhaften Prozedur keinen Laut von sich gegeben, aber nun schwankte sie ein wenig auf ihrem Stuhl. »Ich glaube, mir wird schlecht«, sagte sie. »Wo haben Sie hier – ?«

» DieToilette?« Sebastian deutete auf dieTür. »Auf der anderen Seite. Es ist die einzigeTür. Brauchst du Hilfe?«

Sie stand auf, hielt sich einen Moment lang mit der unverletzten Hand an derTischkante fest und ging da

Bre

Er begleitete sie bis zur Tür, schloß sie da

es schaffen würde. Bre

Als er sich wieder herumdrehte, begegnete er Sebastians Blick. Einem sehr sonderbaren Blick, der auf eine sehr sonderbare Weise auf ihn gerichtet war. Bre

»Ich glaube, ich muß Ihnen erklären – «

»Das war sehr freundlich, was sie gerade getan haben«, sagte Sebastian.

Bre

»Ich habe einen Teil Ihres Gespräches mit angehört«, erklärte Sebastian. Er deutete auf das Tablett auf demTisch, da

»Sie ist ein bißchen jung für mich«, sagte Bre

»Das Mädchen tut mir leid, und?« fragte Bre

»Tun Sie gern Gutes?« wollte Sebastian wissen.

Bre

»Warum nicht?« antwortete er ausweichend. »Ja-ich denke schon. «

»Nun, da

So hatte Bre

Seine Gedanken bega

»Wo wir schon einmal dabei sind«, sagte er, ohne Sebastian direkt anzublicken. »Ich habe mich noch gar nicht für Ihre Hilfe bedankt. Ich hoffe, Sie bekommen unseretwegen keinen Arger.«

»Mit Bruder Antonius?« Sebastian eri

»We

Sebastian lächelte. Wahrscheinlich hatte er unwissentlich etwas sehr Dummes vorgeschlagen. »Das wird kaum nötig sein«, sagte er. »Und ich weiß nicht einmal, ob es gut wäre. Bruder Antonius empfängt sehr selten Besuch.«

»Sie haben hier draußen überhaupt sehr selten Besuch, nicht?« fragte Bre

»Eigentlich nie«, gestand er. »Wir leben hier sehr abgeschieden. Fernab von der Welt, aus der Sie stammen und das Mädchen. Manchmal ist es sehr einsam hier, aber diese Einsamkeit ist nötig, damit wir uns ganz auf unsere Aufgabe konzentrieren kö

Bre