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»Ich mache dir einen Vorschlag«, sagte er leise und so sanft, wie er ko

»Du gibst mir die Telefo

Astrid war sehr verunsichert. Vielleicht, weil dieser Vorschlag so überraschend kam, nach allem, was zwischen ihnen passiert war. Bre

»Ich will dir nur einen Gefallen tun«, sagte er. »Er kostet dich nichts. Und mir gibt er das Gefühl, jemandem geholfen zu haben.«

»Und woher weiß ich, daß ich dir trauen ka

Vermutlich war es die Offenheit dieser Worte, die sie überzeugte; wenigstens zum Teil. »Morgen?« vergewisserte sie sich. »Nicht eher?«

»Keinen Moment früher«, antwortete Bre

Astrid ließ noch eine Sekunde verstreichen, in der sie ihn scharf ansah, da

»We

Bre

»Nein«, sagte Astrid. Sie klang fast erschrocken, und Bre

Aber er kam nicht in die Versuchung, de

Sebastian kam nicht mit leeren Händen. Er balancierte ein hölzernes Tablett vor der Brust, das selbst für seine gewaltigen Pranken zu groß schien und auf dem eine ebenfalls hölzerne Schale mit dampfend heißem Wasser, saubere weiße Tücher, Verbandszeug sowie ein großerTonkrug und zwei dazu passende Becher aus dem gleichen Material standen.

Bre

»Es tut mir leid, daß es ein bißchen gedauert hatte«, sagte er. »Aber ich mußte warten, bis das Wasser heiß war. Ich glaube, ein warmes Getränk wird euch jetzt guttun.« Er setzte den Krug mit einem Knall vomTablett herunter auf denTisch, beförderte die beiden Becher hinterher und goß ein. Ein sonderbarer, sehr intensiver Geruch drang in Bre

»Früchtetee«, sagte Sebastian.

Bre

Sebastian lächelte. »Manchmal«, sagte er. »Normalerweise trinken wir Wasser. Wir haben unsere eigene Quelle. Ich weiß, es ist aus der Mode gekommen. Du wärst wahrscheinlich überrascht, wie köstlich frisches Quellwasser schmeckt. Aber dieser Tee ist besser gegen die Kälte. Er weckt die Lebensgeister.«

Astrids Miene machte deutlich, was sie von dieser Behauptung hielt.Trotzdem nahm sie einen zweiten, merklich größeren Schluck. Sie verzog auch jetzt wieder das Gesicht, sagte aber: »Na, ja – heiß ist er wenigstens. Danke.« Ihre Hände schmiegten sich fester um den henkellosen Becher, um die Wärme aufzusaugen, die sein Inhalt verströmte.

Etwas an diesem Anblick schien Sebastians Mißfallen zu erregen. Aber es dauerte eine Weile, bis Bre

»Danke«, sagte Sebastian. »Ich wollte nicht unhöflich sein, aber … «

»Sie rauchen hier nicht«, vermutete Bre

»Tatsächlich ist in diesen Räumen noch nie geraucht worden, soweit ich weiß«, bestätigte Sebastian. »Der Geruch hält sich sehr lange. Und er ist doch sehr störend, we

»Sicher«, sagte Bre

Er registrierte das Glitzern in Astrids Augen und warf ihr einen fast beschwörenden Blick zu. Zu seiner eigenenÜberraschung reagierte sie sogar darauf und schluckte die spöttische Bemerkung herunter, die ihr wahrscheinlich auf der Zunge lag.

»Sie leben hier sehr abgeschieden«, sagte er. »Und sehr einfach«, fügte Astrid hinzu.

»Wir haben hier alles, was wir brauchen«, antwortete Sebastian. »Wir halten nicht viel von weltlichem Besitz. Das meiste ist ohnehin nur Ballast, der mehr Probleme schafft, als er beseitigt.« Er streckte die Hand über den Tisch. »Laß mich deine Hand sehen. «

Astrid stellte den Becher ab. »Das ist wirklich nur ein Kratzer«, sagte sie. »Er tut schon kaum noch weh.«

Sie streckte den Arm halb über den Tisch und zog ihn da

Bre