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Astrid folgte ihm. Bre
Sehr behutsam schwang Astrid zuerst das eine, da
Astrid hatte den Zaun überstiegen und versuchte auf der anderen Seite herunterzuklettern, wozu sie sich mit beiden Händen an den rostigen Stäben festhielt. Aber sie hatte wohl ihre Verletzung vergessen, de
Der Sturz war nicht sehr tief, und sie fielen in schon halb aufgetauten Morast, der ihrem Aufprall den größten Teil der Wucht nahm. Trotzdem war der Sturz hart genug, daß Bre
Sie waren sich so nahe wie niemals zuvor; zwar nur für eine Sekunde und alles andere als freiwillig, aber Astrids Fluchtdistanz war eindeutig unterschritten – Bre
»Hast du dir weh getan?« fragte Bre
Astrid schüttelte zornig den Kopf, als er sich auf das rechte Knie hochstemmte und die Hand nach ihr ausstreckte, so daß er die Bewegung nicht weiterführte, sondern statt dessen vollends aufstand. Zumindest er hatte sich verletzt – sein linkes Handgelenk tat erbärmlich weh. Mit zusammengebissenenZähnen schob er den Ärmel von Astrids Strickpullover hoch
und be trachtete seine Hand. Zu sehen war nichts, aber das Pochen wurde immer schlimmer, obwohl er die Hand bewegen ko
Er spürte Astrids Blick auf sich ruhen, schüttelte den Ärmel mit einer ärgerlichen Bewegung wieder herunter und drehte sich zu der Videokamera um. Irrte er sich, oder hatte sie sich tatsächlich bewegt?
Vorsichtshalber hob er beide Arme über den Kopf, winkte übertrieben heftig und oft und deutete da
»Was wird de
»Ich will nur sichergehen, daß uns niemand für Einbrecher hält und die Hunde auf uns hetzt oder gleich mit einem Gewehr kommt«, antwortete Bre
»Einbrecher?« Astrid lachte, nahm die Brille ab und versuchte die Gläser mit einem Zipfel ihres Pullovers notdürftig sauberzuwischen. »We
Bre
Nachdem es ihm mit erheblicher Mühe gelungen war, aus den Matschklumpen an seiner Hose und dem geliehenen Pullover die gleiche Anzahl schmieriger, feucht glänzender Flecke zu machen, wandte er sich um, ging die wenigen Schritte zum Tor zurück, wobei er es sorgsam vermied, in ihre Richtung zu sehen, und marschierte schweigend los, als er hörte, daß sie aufstand und ihm folgte.
Der Weg setzte sich auf dieser Seite fort, aber er befand sich in wesentlich besserem Zustand. Hinter der nächsten Biegung, die nur ein knappes Dutzend Schritte entfernt war, löste plötzlich eine geteerte Fahrspur die ausgewaschene Ri
»Was ka
»Keine Ahnung«, antwortete Bre
Wieder verfielen sie für hundert oder auch zweihundert Schritte in brütendes Schweigen, da
Überrascht blieb er stehen und drehte sich zu ihr um. »Was läuft nicht richtig?« fragte er betont. Er gab ihr gar keine Gelegenheit, zu antworten, sondern fuhr in hörbar schärferem Ton fort: »Ich wüßte nicht, was zwischen uns laufen sollte, Kindchen. Wir sind in einer ziemlich miesen Situation, aber mit ein bißchen Glück ist in ein paar Minuten alles vorbei, und da
Astrid wirkte völlig verstört. Sein Angriff kam so überraschend und – wie er sich widerwillig eingestand – grundlos, daß sie ihn gar nicht begriff. »Aber – «
»Und nur damit das klar ist«, fuhr er im gleichen Ton fort. »Niemand hat dich gezwungen, bei diesem Sauwetter per Anhalter zu fahren, und niemand hat dich gezwungen, in meinen Wagen zu steigen. Komm also bitte nicht auf die Idee, irgendwelches dummes Zeug rumzuerzählen, okay?«
Astrids Augen waren plötzlich so hart wie das Eis, das aufden Ästen glitzerte. »Du überschätzt dich, Alter«, sagte sie. »Für einen Moment habe ich gedacht, du wärst in Ordnung, aber du bist auch nicht anders als all die anderen Arschlöcher. Ich werde bestimmt nicht – «
Das Brummen eines näherkommenden Motors unterbrach sie. Bre
Bre