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»Hallo«, sagte Bre
Der Bärtige erwiderte seinen Gruß nicht, sondern musterte abwechselnd ihn und das Mädchen aufmerksam und mehrmals hintereinander, ehe er dieTür öffnete und umständlich aus seinem Jeep herauskletterte. Das hieß – eigentlich hievte er sich mühsam ins Freie. Der Jeep war so groß, wie es Geländewagen nun einmal sind, aber neben dem Fremden wirkte er wie ein Spielzeugauto. Bre
»Wer sind Sie?« fragte er. »Sie befinden sich hier auf Privatbesitz. Haben Sie das Schild nicht gesehen?«
»Was für ein Schild?« erwiderte Bre
»Das, auf dem steht: Privatbesitz. Betreten verboten«, antwortete der Riese betont.
»Da war kein Schild«, sagte Astrid. »Jedenfalls haben wir keins gesehen.«
Der Fremde blickte aus einer Höhe von gut zwei Meter zehn auf sie herab, runzelte die Stirn und sah plötzlich nicht nur wie ein Märchenriese, sondern wie ein ausgesprochen schlechtgelaunter Riese aus. »Wahrscheinlich ist es wieder runtergefallen«, seufzte er. »Ich habe es schon ein dutzendmal festgenagelt, aber es hält einfach nicht.«
»Die Bäume sind auch nicht mehr das, was sie mal waren«, witzelte Bre
»Ich nehme an, das Tor und der Zaun sind auch umgefallen«, sagte er, »oder ihr habt es jedenfalls nicht gesehen, wie?«
»Wir brauchen Hilfe«, antwortete Bre
»Uns ist der Sprit ausgegangen«, mischte sich Astrid ein. »Vier oder fünf Kilometer von hier. Wir waren auf der Suche nach einer Tankstelle und haben den Weg ganz zufällig entdeckt. Kö
Bre
»Das Benzin?« wiederholte der Riese. »Es gibt eine Tankstelle im Ort, zwei Kilometer die Straße hinunter.«
Zwei Kilometer? Das hieß, hinter dem nächsten Hügel, vor dem sie von der Straße abgebogen waren. Bre
»Verletzt? Was ist passiert?«
»Nichts«, antwortete Astrid, während sie sich alle Mühe gab, Bre
»Trotzdem – laß mich sehen. « Der Fremde griff nach Astrids Hand, zog sie heran, ohne ihre halbherzige Gegenwehr zur Ke
»Für einen Kratzer ganz schön tief«, sagte er stirnrunzelnd. »Wie ist das passiert?«
»Ich war ungeschickt«, antwortete Astrid und riß ihre Hand los. »Als ich über den Zaun steigen wollte.«
»Über den Zaun, so?« Etwas war in der Stimme des Hünenund viel mehr noch in dem Blick, den er ihm flüchtig zuwarf – , was Bre
»Es reicht, we
»Das dürfte euch wenig nutzen, denke ich. Bis ihr im Ort jemanden findet, der euch einen Reservekanister leiht und euch zu eurem Wagen zurückbringt, habt ihr euch längst eine Lungenentzündung geholt.« Er deutete auf den Jeep. »Steigt ein. Bruder Antonius wird mich zwar steinigen, aber ich ka
Astrid kletterte in den Wagen, nahm auf der Rückbank Platz und legte ihren Rucksack auf den Sitz neben sich, damit Bre
Als sie losfuhren, verstand Bre
Irgendwie brachte er trotzdem das Kunststück fertig, auf dem schmalen Weg zu wenden, ohne den Wagen gegen einen Baum zu rammen. Da
»Ich hoffe, wir machen Ihnen nicht zu viele Umstände«, bega
»Das machen Sie«, antwortete der andere. Er war auch kein sehr höflicher Mensch, we
»Wie?« meinte Bre
Irgendwo in dem Gestrüpp aus Barthaaren und Pelzfutter entstand etwas wie ein Lächeln. »Mit Benzin oder Diesel?« »Benzin«, antwortete Bre
»Es reicht vielleicht schon, we
»Wie schön für Sie«, sagte der Hüne spöttisch. Bre
Bre
Feuerschein und das abgehackte, scharfe Rattern einer Maschinenpistole schlugen ihnen entgegen, als sie die Baracke verließen. Zwei Meter vor der Tür lag ein umgestürzter Jeep, der vorhin noch nicht dagewesen war. Eines seiner Hinterräder drehte sich noch, das andere bra