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Bre
Astrid blieb zwei Schritte vor ihm stehen und sah lange und mit einer nur angedeuteten, aber sichtbaren Spur von Trauer auf Salids Leichnam herab, ehe sie sich an ihn wandte. In ihrem Blick war etwas, das Bre
»Warum?« fragte er noch einmal. »Warum dieses grausame Spiel? Hat es euch Spaß gemacht, uns zu quälen?« Plötzlich schrie er: »Warum habt ihr uns nicht sofort vernichtet?«
»Weil die Dinge so geschehen mußten, wie sie vorherbestimmt sind«, antwortete Astrid. Sie deutete auf Salid, da
We
»Ich habe auf dich gewartet«, sagte Astrid. »Du hast lange gebraucht, aber es mußte wohl sein.« Sie deutete mit einer Handbewegung hinter sich, tiefer in die Schatten hinein, in denen sich der gewölbte Gang verlor. Bre
»Komm«, sagte Astrid. »ER erwartet dich.«
Bre
Der Weg war nicht weit. Das rote Licht, das sie schon von oben aus gesehen hatten, stammte von einer Anzahl heftig rußender Fackeln, die an den Wänden des Tu
Astrid öffnete sie, trat gebückt hindurch und winkte Bre
Aufmerksam sah er sich um. Nicht, daß es viel zu sehen gegeben hätte. Der Raum bestätigte den Eindruck, den die Tür erweckt hatte, und er war das, was man hinter einer Kerkertür erwartete: ein Kerker. Er hatte einen quadratischen Grundriß und maß allerhöchstens fünf Schritte in jede Richtung, und die Decke war so niedrig, daß Bre
Der Bewohner dieser Kerkerzelle war nirgends zu sehen, aber es gab einen zweiten, ebenso niedrigen Durchgang auf der anderen Seite, der allerdings keineTür hatte. Astrid deutete auf diesen Durchgang und wiederholte ihre einladende Handbewegung von gerade, machte aber zugleich durch ihre Haltung klar, daß sie Bre
Bre
Sie alle hatten sich getäuscht. Salid. Joha
Es war nicht der Widersacher, den sie alle gefürchtet hatten. Statt des Alten Feindes, statt einer Gestalt mit Teufelsschweif, mit Pferdefuß und Hörnern und flammendem Atem stand er einem schlanken jungen Ma
Was Bre
Die Gestalt im weißen Kleid hob die Hand und deutete auf Bre
Und im gleichen Moment wußte er.
»Das habe ich nie getan. Ich kam als Freund zu euch. Nicht als Richtet.«
»Du lügst«, behauptete Judas. »Du wurdest geschickt, um über uns zu urteilen. Aber das lasse ich nicht zu. Ich habe dich durchschaut. Du ka
» Und deshalb willst du mich töten«, sagte er.
Judas zog die Hand wieder unter dem Gewand hervor. Sie war leer. Ach wollte, ich kö