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Als Sal Doria rausging, hatte er gesagt: We

Er machte die Augen auf, ließ die Brücke hinter sich und sah sich nach einem Taxi um. Klar. Die »gekränkter-Freund«-Tour. We

Du bist kein netter Kerl. »Ich bin ein netter Kerl«, sagte er verdrossen. »Und wen geht das überhaupt was an?«

Ein Taxi kam, und Larry winkte. Es schien einen Moment zu zögern, ehe es an den Straßenrand fuhr, und Larry fiel das Blut auf der Stirn wieder ein. Er machte die Hecktür auf und stieg ein, bevor es sich der Fahrer anders überlegen ko

»Nach Manhattan. Zum Chemical Bank Building«, sagte er. Das Taxi fädelte sich in den Verkehr ein. »Sie haben sich an der Stirn geschnitten«, sagte der Fahrer.

»Ein Mädchen hat einen Bratwender nach mir geworfen«, sagte Larry geistesabwesend.

Der Fahrer schenkte ihm ein seltsam falsches, verständnisvolles Lächeln, fuhr weiter und ließ Larry sich auf dem Rücksitz einrichten und überlegen, wie er seiner Mutter die nächtliche Abwesenheit erklären sollte.

11

Larry fand in der Lobby eine müde aussehende farbige Frau, die ihm sagte, Alice Underwood sei wahrscheinlich im vierundzwanzigsten Stock, wo sie Inventur mache. Er ging zum Fahrstuhl, fuhr hinauf und stellte fest, daß ihm die anderen in der Kabine verstohlene Blicke zuwarfen. Die Verletzung an der Stirn blutete nicht mehr, war aber zu einer abstoßenden Kruste getrocknet.

Im vierundzwanzigsten Stock befanden sich die Büros einer japanischen Kamerafirma. Larry ging fast zwanzig Minuten die Flure entlang, suchte nach seiner Mutter und kam sich wie das letzte Arschloch vor. Es waren eine Menge Angestellte aus dem Okzident anwesend, aber auch so viele Japaner, daß er sich mit seinen eins siebenundachtzig wie ein ziemlich großesArschloch vorkam. Die kleinen Mä

Hinter einem sehr großen Farnbaum entdeckte er schließlich eine Tür mit der Aufschrift HAUSMEISTER & ZUBEHÖR. Er drehte den Knauf. Die Tür war nicht verschlossen, und er spähte hinein. Seine Mutter war dri

Ach, hör auf zu fle

»Hi, Mom«, sagte er.

Sie zuckte etwas zusammen, drehte sich aber nicht um. »Aha, Larry. Demnach hast du deinen Weg in die besseren Viertel gefunden.«

»Klar.« Er trat von einem Fuß auf den anderen. »Ich wollte mich entschuldigen. Ich hätte gestern abend anrufen sollen...«

»Ja. Gute Idee.«

»Ich war bei Buddy. Wir... äh... waren auf Tour. Haben die Stadt unsicher gemacht.«

»Das dachte ich mir. Oder etwas Ähnliches.« Sie hakte mit dem Fuss einen kleinen Hocker zu sich heran, stieg darauf und fing an, die Bohnerwachsflaschen auf dem obersten Regal zu zählen, wobei sie jede einzelne kurz mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand berührte. Sie mußte sich dabei strecken, weshalb ihr Kleid hochrutschte, und er ko

»Bist du nur gekommen, um mir das zu sagen?« fragte sie und drehte sich zum ersten Mal zu ihm um.

»Um zu sagen, wo ich war und mich zu entschuldigen. Es war gemein von mir, daß ich es vergessen habe.«

»Ja«, sagte sie wieder. »Aber du hast eine gemeine Seite, Larry. Glaubst du, das hätte ich vergessen?«

Er wurde rot. »Mom, hör mal...«

»Du blutest. Hat dir eine Stripperin die Strapse um die Ohren geschlagen?« Sie wandte sich wieder dem obersten Regal zu, und als sie die ganze Flaschenreihe gezählt hatte, trug sie die Zahl auf dem Block ein. »Irgendwer hat vergangene Woche zwei Flaschen Bohnerwachs mitgehen lassen«, bemerkte sie. »Die Glückliche.«

»Ich wollte sagen, daß es mir leidtut!« sagte Larry laut. Sie zuckte nicht zusammen, aber er. Etwas.

»Ja, das hast du schon gesagt. Mr. Geoghan wird wie der Zorn Gottes über uns kommen, we

»Ich habe mich nicht in einer Bar geprügelt und war auch nicht in einem Striplokal. Nichts dergleichen. Es war nur...« Er verstummte. Sie drehte sich um und hatte die Brauen auf die sardonische Weise hochgezogen, an die er sich nur zu gut eri

»Nun...« Er ko

»Hat dich jemand mit einem Spiegelei verwechselt? Du und Buddy scheint ja eine tolle Nacht in der Stadt hinter euch zu haben.«

Er vergaß, daß sie ihn in die Enge treiben ko

»Es war ein Mädchen, Ma. Sie hat ihn nach mir geworfen.«

»Muß ja eine regelrechte Kunstschützin sein«, sagte Alice Underwood und wandte sich wieder ab. »Diese verflixte Consuela versteckt schon wieder die Bestellformulare vor uns. Nicht, daß sie viel nützen würden; wir bekommen nie alles, was wir brauchen, aber wir bekommen eine Menge Sachen, mit denen ich nichts anzufangen weiß, und we

»Ma, bist du böse auf mich?«

Plötzlich ließ sie die Hände sinken. Ihre Schultern sackten herab.

»Sei nicht böse auf mich«, flüsterte er. »Bitte nicht. Okay? Hm?«

Sie drehte sich um, und er sah ein u

»Larry«, sagte sie zärtlich. »Larry, Larry, Larry.«

Einen Augenblick dachte er, sie würde nichts mehr sagen; wiegte sich sogar in der Hoffnung, es wäre so.

»Mehr ka

Er schüttelte kläglich den Kopf, weil er nicht wußte, ob er einen Ton herausbringen würde.

»Ich erzähle ihnen, wie du die Gitarre von Do