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»Ich bin nicht in der Klemme«, sagte er gekränkt.
»O doch. Ich ke
Er sah sie an und wollte etwas sagen, wußte aber, das einzige, was er sagen ko
»Ich glaube, du bist heimgekommen, weil du nicht gewußt hast, wohin du sonst gehen sollst. Du hast nicht gewußt, wer dich aufnehmen würde. Ich habe nie zu jemandem ein schlechtes Wort über dich gesagt, Larry, nicht einmal zu meiner Schwester, aber da du mich dazu treibst, will ich dir einmal ganz genau sagen, was ich von dir halte. Ich glaube, du bist ein Egoist, du nimmst nur. Schon immer. Als hätte Gott einen Teil von dir weggelassen, als er dich in mir hat wachsen lassen. Du bist nicht schlecht, das habe ich nicht gemeint. We
Er eri
»Das Schlimmste ist, Larry, du meinstes gut. Manchmal denke ich, es wäre beinahe eine Gnade, we
»Ich ziehe aus«, sagte er, und jedes Wort war, als würde er einen trockenen Ballen Fusselchen ausspucken. »Heute nachmittag.«
Da
»Geh nicht«, sagte sie leise. »Ich möchte nicht, daß du gehst, Larry. Ich hab' ein paar gute Sachen zum Essen gekauft. Hast du vielleicht gesehen. Und ich habe gehofft, wir kö
»Ma, du ka
»Ein Pe
»We
»Hör sich einer den Jungen an«, spöttelte sie leise. »Vielleicht we
»Also gut«, sagte er. Er fühlte sich zum ersten Mal an diesem Tag gut, wirklich gut. Eine leise Stimme in ihm flüsterte, daß er schon wieder nahm, immer noch der alte Larry, reist immer umsonst, aber er hörte gar nicht darauf. Immerhin war das seine Mutter, und sie hatte ihn ja darum gebeten. Richtig, sie hatte ein paar ziemlich harte Sachen gesagt, bis sie gefragt hatte, aber sie hatte gefragt, richtig oder falsch? »Ich will dir was sagen. Ich bezahle die Eintrittskarten für den vierten Juli. Das kommt auf jeden Fall raus, we
»Du kö
»Ich geb' dir bald Geld«, sagte Larry. »Diese Woche ist die Platte auf Platz achtzehn der Billboard-Charts. Ich habe es im Sam Goody's nachgelesen.«
»Wie schön. Aber we
Plötzlich hatte er einen Kloß im Hals. Er räusperte sich, bekam ihn aber nicht weg.
'»Ach, vergiß es«, sagte sie. »Meine Zunge ist wie ein launisches Pferd. Manchmal geht sie durch, und da
»Du bekommst es«, sagte er. Er kam zu ihr und zupfte am Saum ihres Kleides wie ein kleiner Junge. Sie sah nach unten. Er stellte sich auf die Zehenspitzen und küßte sie auf die Wange. »Ich hab' dich lieb, Ma.«
Sie sah verblüfft aus. Nicht wegen des Kusses, sondern entweder wegen seiner Worte oder des Tonfalls, in dem er sie ausgesprochen hatte. »Aber das weiß ich doch, Larry«, sagte sie.
»Was du gesagt hast. Daß ich in der Klemme stecke. Schon, ein wenig, aber es ist nicht...«
Ihre Stimme war sofort kalt und streng. Sogar so kalt, daß er ein wenig Angst bekam. »Davon will ich nichts hören.«
»Okay«, sagte er. »Hör mal, Ma - welches ist das beste Kino hier in der Gegend?«
»Das Lux Twin«, sagte sie, »aber ich weiß nicht, was sie gerade zeigen.«
»Das ist unwichtig. Weißt du, was ich denke? Drei Sachen bekommt man überall in Amerika, aber nur in New York City bekommt man sie richtig gut.«
»Ach ja, Mr. Kritiker der New York Times. Und das wären?«
»Filme, Baseball und Hot Dogs von Nedick's.«
Sie lachte. »Bist gar nicht so dumm, Larry - aber das warst du nie.«
Er ging also zur Herrentoilette. Und wusch sich das Blut von der Stirn. Und ging zurück und gab seiner Mutter noch einen Kuß. Und bekam fünfzehn Dollar aus ihrer prallen schwarzen Handtasche. Und ging ins Kino ins Lux. Und sah einen wahnsi
Freddy Kruger schien am Ende auch zu sterben, aber das war schwer zu sagen, und da der Film eine römische Ziffer nach dem Titel hatte und gut besucht zu sein schien, dachte Larry, daß der Ma