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»Herrje, was sollte de
»Eine Menge«, sagte Ralph ernst, beinahe schockiert. »Wir sind nur Ihretwegen hier. Ich glaube, wir werden alles machen, was Sie wollen.«
»Ich will nur weiterhin frei leben, wie immer, wie eine Amerikanerin. Ich will nur mitreden, we
»Das werden Sie alles kriegen.«
»Denken die anderen genauso?«
»Jede Wette.«
»Da
»Da
»Womit?«
»Nick und Stu haben mich gebeten, eine Druckerpresse zu suchen und, we
»Und neunzehn draußen am Tor, die wahrscheinlich einen Hitzschlag kriegen, während wir schwatzen. Bring sie rein.«
»Mach ich«, sagte Ralph und ging.
»Und, Ralph?«
Er drehte sich um.
»Druck tausend«, sagte sie.
Sie kamen durch das Tor, das Ralph ihnen aufgemacht hatte, und sie empfand ihre Sünde, die Sünde, die sie für die Mutter aller Sünden hielt. Der Vater aller Sünden war Diebstahl; alle zehn Gebote liefen auf eins hinaus: »Du sollst nicht stehlen.« Mord war Diebstahl von Leben; Ehebruch Diebstahl einer Frau; Begierde der heimliche, schleichende Diebstahl, der tief im Herzen stattfindet. Blasphemie war der Diebstahl von Gottes Namen, aus dem Hause des Herrn entwendet und auf die Gassen geschickt wie eine einherstolzierende Hure. Sie war nie eine ne
Die Mutter der Sünde war Stolz.
Stolz war die weibliche Seite Satans in der menschlichen Rasse, das stille, stets fruchtbare Ei der Sünde. Stolz hatte Moses aus Kanaan ferngehalten, wo die Trauben so groß waren, daß die Mä
Sie war immer eine stolze Frau gewesen. Stolz auf den Fußboden, den sie auf Händen und Knien gewischt hatte (aber wer hatte ihr Hände und Knie und selbst das Wasser gegeben, das sie dazu brauchte?), stolz darauf, daß ihre Kinder alle rechtschaffen geworden waren - keines war je im Gefängnis gewesen, keines Alkohol oder Drogen verfallen, und keines hatte je im falschen Bett herumgemacht -, aber die Mütter von Kindern waren die Töchter Gottes. Sie war stolz auf ihr Leben, aber sie hatte ihr Leben nicht gemacht. Stolz war der Fluch des Willens, und der Stolz hatte seine Launen, wie eine Frau. Mit hundertacht Jahren ka
Und als sie durch das Tor kamen, dachte sie: Mich wollen sie besuchen. Und dieser Sünde folgte eine Reihe blasphemischer Metaphern, die ihr ungewollt in den Si
Der junge Ma
»Es gibt Sie also wirklich«, sagte er leise.
»Nun, das will ich meinen«, sagte sie. »Ich bin Abagail Freemantle, aber die meisten Leute hier ne
»Danke«, sagte er mit belegter Stimme, und sie sah, daß er mit den Tränen kämpfte. »Ich bin... wir freuen uns, daß wir hier sind. Mein Name ist Larry Underwood.«
Sie streckte ihm die Hand hin, er nahm sie sanft, ehrfürchtig, und sie empfand wieder diesen Anflug von Stolz, diese Halsstarrigkeit. Es war, als glaubte er, sie hätte ein Feuer in sich, das ihn verbre
»Ich... habe von Ihnen geträumt«, sagte er verlegen. Sie lächelte und nickte, und er drehte sich so steif um, daß er fast gestolpert wäre. Er ging mit gebeugten Schultern die Stufen hinunter. Er wird sich entspa
Seine Frau, ein hübsches kleines Ding mit Augen wie Veilchen, kam als nächste herauf. Sie sah Mutter Abagail kühn, aber nicht spöttisch an. »Ich bin Lucy Swa
»Schön, daß du gekommen bist, Lucy.«
»Würde es Ihnen etwas ausmachen, we
»Hundertundacht nach letzter Zählung«, sagte Abagail freundlich.
»Kommen mir manchmal wie zweihundertsechzehn vor.«
»Ich habe von Ihnen geträumt«, sagte Lucy und zog sich verwirrt zurück.
Da
Sie war noch nicht darüber hinaus, Angst um sich selbst zu empfinden, und einen Augenblick dachte sie, diese seltsame Frau mit den weißen Strähnen im Haar würde fast beiläufig die Hand ausstrecken und ihr das Genick brechen. Den einen Augenblick lang, den dieses Gefühl anhielt, bildete sich Mutter Abagail tatsächlich ein, das Gesicht der Frau wäre verschwunden und sie würde in ein Loch in Raum und Zeit sehen, ein Loch, aus dem zwei dunkle und verfluchte Augen sie betrachteten - Augen, die verloren und verzweifelt und hoffnungslos waren.
Aber es war nur eine Frau, nicht er. Der dunkle Ma
Für Nadine Cross brachte dieser Augenblick Verwirrung. Als sie durch das Tor kamen, war alles in Ordnung gewesen. Alles war in Ordnung gewesen, bis Larry angefangen hatte, mit der alten Frau zu sprechen. Da
Ko
Ja. Sie hatte Angst, die alte Frau kö
Die beiden betrachteten einander - jede von ihrer eigenen dumpfen Angst erfüllt. Sie schätzten einander ab. Der Augenblick war kurz, aber den beiden kam er sehr lang vor.