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Ihr Wissen um ihn war erstaunlich differenziert. Die Leute, die zur Freien Zone gezogen wurden, kamen alle zu ihr ins Haus, und sie empfing sie, auch we
Sie vermutete, daß hinter dem bewußten Bösen eine unbewußte Schwärze war. Das zeichnete die irdischen Kinder der Finsternis aus; sie ko
Er hatte seine Anhänger, daswar nichts Neues. Er war ein Lügner, sein Vater war der Vater der Lügen. Für seine Anhänger war er wie ein großes Neonzeichen hoch am Himmel, das sie mit gleißendem Licht blendete. Diese Lehrlinge der Zerstörung würden nicht erke
Sie hatte keine Gewißheit, daß er nicht siegen würde. Sie wußte, daß er von ihr wissen mußte wie sie von ihm, und nichts würde ihm mehr Vergnügen machen, als ihren dürren schwarzen Körper als Fressen für die Krähen an einem Kreuz aus Telefonmasten hängen zu sehen. Sie wußte, außer ihr hatten noch ein paar von Kreuzigungen geträumt, aber nur ein paar. Die hatten es ihr erzählt, aber sonst niemandem, vermutete sie. Aber nichts von alledem beantwortete die Frage:
Würde er siegen?
Sie wußte es nicht. Gott arbeitete im geheimen und wie es ihm gefiel. Es hatte ihm gefallen, die Kinder Israels über Generationen unter dem ägyptischen Joch schwitzen und fronen zu lassen. Es hatte ihm gefallen, Joseph in die Sklaverei zu schicken, ihm das feine bunte Gewand vom Leib reißen zu lassen. Es hatte ihm gefallen, den unglücklichen Hiob mit hundert Plagen zu strafen, und es hatte ihm gefallen zuzulassen, daß man seinen eigenen Sohn an einen Balken nagelte und über seinem Kopf einen schlechten Witz anbrachte.
Gott war ein Spieler - wäre er ein Sterblicher gewesen, da
»Dein Wille geschehe«, sagte sie und griff nach der Packung Erdnüsse in ihrer Schürzentasche. Dr. Staunton, ihr letzter Arzt, hatte ihr gesagt, sie solle salziges Essen meiden, aber was wußte der schon? Sie hatte beide Ärzte überlebt, die sich seit ihrem sechsundachtzigsten Geburtstag angemaßt hatten, sie hinsichtlich ihrer Gesundheit zu beraten, und sie würde Erdnüsse essen, we
Während sie mampfte, kam Ralph Brentner den Weg zu ihrer Tür herauf, den Hut mit der Feder keck auf dem Hinterkopf. Als er an die Verandatür klopfte, nahm er ihn ab.
»Sind Sie wach, Mutter?«
»Das bin ich«, sagte sie mit dem Mund voller Erdnüsse. »Komm rein, Ralph«, sagte sie. »Ich kaue diese Erdnüsse nicht, ich quetsche sie mit dem Gaumen zu Tode.«
Ralph lachte und trat ein. »Draußen vor dem Zaun stehen ein paar Leute, die Sie gern begrüßen wollen, we
»Schon gut, bring sie rein, Ralph«, sagte sie.
»Wird gemacht.« Er wandte sich zum Gehen.
»Wo ist Nick?« fragte sie ihn. »Ich habe ihn weder heute noch gestern gesehen. Ist er schon zu vornehm für einfache Leute?«
»Er ist draußen beim Reservoir gewesen«, sagte Ralph. »Er und dieser Elektriker, Brad Kitchner, haben sich das Kraftwerk angesehen.« Er rieb sich an der Nase. »Ich war heute morgen weg. Ich dachte mir, diese Häuptlinge sollten mindestens einen haben, den sie rumkommandieren kö
Mutter Abagail lachte gackernd. Sie mochte Ralph wirklich. Er war eine einfache Seele, aber lieb. Er hatte ein Gespür dafür, wie etwas lief. Es überraschte sie nicht, daß er es war, der den Sender Freie Zone, wie er von allen gena
Und in den meisten Fällen hielt es tatsächlich.
»Bist ein guter Kerl, Ralph, weißt du das? Du bist mir schon einer.«
»Sie auch, Mutter. Kein Kerl natürlich, aber Sie wissen schon, was ich meine. Wie auch immer, dieser Redman kam während der Arbeit vorbei. Er wollte mit Nick reden, damit dieser bei irgendeinem Komitee mitmacht.«
»Und was hat Nick gesagt?«
»Och, der hat ein paar Seiten vollgeschrieben. Aber es lief darauf hinaus, we