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Ich stoße Lketinga in die Seite und flüstere: „Darling, somebody is here.“
Er stößt mir unbeka
Da
frage ich. Der Ma
Morgens um sechs Uhr geht die So
Tatsächlich fließt hier noch ein kleines Bächlein aus dem Sand.
Wir sind nicht die einzigen hier. Neben dem Ri
Einige sehen mich unverhohlen an, während ich bald nicht mehr weiß, wohin ich schauen soll. So viele nackte Mä
Da ich nicht recht weiß, wie ich mich in dieser ungewohnten Situation verhalten soll, schlendere ich weiter und setze mich nach ein paar Metern an das spärlich fließende Wasser, um die Füße zu waschen. Lketinga tritt zu mir und meint:
„Cori
Wir gehen um eine weitere Biegung des Flußbettes, bis wir nicht mehr gesehen werden kö
„Warum?“ frage ich. „Wie sol ich mich waschen, we
Das Waschritual dauert etwa zwei Stunden, da
Da
Er bedauert und nimmt ihn zurück. Wir haben also nichts zu essen.
Unter einem Baum sitzen mehrere Frauen und bieten Kuhmilch aus ihren Kalebassen zum Verkauf an. Also kaufen wir wenigstens Milch. Für wenige Münzen nehmen wir zwei gefüllte Kalebassen, etwa einen Liter, mit nach Hause. Die Mama freut sich über so viel Milch. Wir kochen Chai, und Saguna erhält eine ganze Tasse voll Milch. Sie ist glücklich.
Lketinga und die Mama besprechen die mißliche Lage. Ich wundere mich wirklich, wovon sich die Leute ernähren. Ab und zu gibt es ein Kilo Maismehl von der Mission für alte Frauen, aber auch von dort ist vorläufig nichts zu erwarten. Lketinga beschließt, am Abend eine Ziege zu schlachten, sobald die Herde nach Hause kommt. Überwältigt von al dem Neuen, verspüre ich noch keinen Hunger.
Den restlichen Nachmittag verbringen wir in der Manyatta, da sich die Mutter unter dem großen Baum mit anderen Frauen unterhält. Endlich kö
Vorsichtshalber behalte ich meine Kleider an, immerhin ist es Tag und jederzeit ka
Abends kommen die Ziegen nach Hause und mit ihnen auch Lketingas älterer Bruder, Sagunas Vater. Zwischen ihm und der Mutter entwickelt sich ein heftiges Gespräch, wobei er mich ab und zu wild mustert. Später erkundige ich mich bei Lketinga. Ausführlich versucht er mir zu erzählen, sein Bruder mache sich nur große Sorgen um meine Gesundheit. Es würde sicher nicht lange dauern, bis der District-Chief herkäme und wissen wolle, warum eine weiße Frau in dieser Hütte lebe, das sei doch nicht normal.
In zwei bis drei Tagen wüßten in der gesamten Region alle Menschen, daß ich hier sei, und würden herkommen. We
Sobald es dunkel ist, ziehen wir zu dritt los, Lketinga, sein Bruder und ich. Lketinga hat eine Ziege im Schlepptau. Wir gehen etwa einen Kilometer vom Dorf entfernt in den Busch, da Lketinga nicht in der Hütte von Mama essen darf, we
Diese und alles, was wir nicht äßen, brächten wir Mama nach Hause. Sie sei, we