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A

Cori

Seit einigen Jahren lebt sie mit ihrer Tochter am Luganer See.

Cori

Für Napirai

Auf der Suche

Ein langes halbes Jahr

Das Wiedersehen

Bürokratische Hürden

Abschied und Aufbruch

In der neuen Heimat

Meine Reise mit Priscilla

Begegnung mit Jutta

Glücklich in Maralal

Zurück in Mombasa

Krank im Kopf

You come to my home

Der Landrover

Gefahren im Busch

Pole, pole

Abschied und Willkommen

Standesamt und Hochzeitsreise

Unsere eigene Manyatta

Samburu-Hochzeit

Der Shop

Dschungelpfade

Die Frau des Lehrers

Angst um mein Kind

Am Todeshang

Auszug aus der Manyatta

Flying doctor

Sophia

Napirai

Heimkehr zu dritt

Hunger

Quarantäne

Nairobi

Erholung in der Schweiz

Weiße Gesichter

Wird alles gut?

Mißtrauen

Zuspitzung

Verzweifelte Lage

Ohnmacht und Wut

Die gute Spucke

Neue Hoffnung

Bittere Enttäuschung

Ausweglosigkeit

Flucht

Lieber Lketinga,

Lieber James,

Lieber Pater Giuliano,

Hallo Sophia!

Cori

Die weiße Massai

Knaur Taschenbuch Verlag

Von Cori

Zurück aus Afrika

Über die Autorin: www.massai.ch

Besuchen Sie uns im Internet: www.droemer-knaur.de

Für Napirai

Ankunft in Kenia

Herrliche Tropenluft empfängt uns bei der Ankunft auf dem Flughafen Mombasa, und bereits hier ahne und spüre ich: dies ist mein Land, hier werde ich mich wohl fühlen. Doch allem Anschein nach bin nur ich empfänglich für die wunderbare Aura, die uns umgibt, de

Nach der Zollabfertigung geht es mit dem Safaribus zu unserem Hotel. Auf dem Weg dorthin müssen wir mit der Fähre einen Fluß überqueren, der die Südküste von Mombasa tre

Auf der anderen Seite des Flusses fahren wir etwa eine Stunde über Landstraßen durch kleine Siedlungen. Die meisten Frauen vor den einfachen Hütten scheinen Moslems zu sein, de

Nach zwei Tagen haben wir uns gut eingelebt und wol en auf eigene Faust mit dem öffentlichen Bus nach Mombasa und mit der Likoni-Fähre hinüber zu einer Stadtbesichtigung. Unauffällig geht ein Rastaman an uns vorbei, und ich höre:

„Haschisch, Marihuana.“ Marco nickt: „Yes, yes, where we can make a deal?“

Nach einem kurzem Gespräch sollen wir ihm folgen. „Laß das, Marco, es ist zu gefährlich!“ sage ich, doch er achtet nicht auf meine Bedenken. Als wir in eine heruntergekommene, verlassene Gegend kommen, möchte ich das Unternehmen abbrechen, doch der Ma

Mittlerweile ist es später Nachmittag, wir sollten uns auf den Heimweg machen.

Aber in welche Richtung? Ich weiß nicht mehr, wo diese Fähre ablegt, und auch Marco versagt kläglich. Schon haben wir den ersten handfesten Streit, und erst nach langer Suche sind wir am Ziel, die Fähre ist in Sicht. Hunderte von Menschen mit vollgepackten Kartons, Karren und Hühnern stehen zwischen den wartenden Autos.

Jeder will auf die zweistöckige Fähre.

Endlich sind auch wir an Bord, und das Unfaßbare geschieht. Marco sagt:

„Cori

Aber die Haltung, der stolze Blick und der sehnige Muskelbau verraten, daß er ein Ma

In fünf Minuten siehst du diesen Menschen nie wieder, denke ich bedrückt, de

Die Ladeklappe wird heruntergelassen, und alle drängen zwischen den abfahrenden Autos an Land. Von dem Massai sehe ich nur noch seinen glänzenden Rücken, als er geschmeidig zwischen den anderen, schwerfällig schleppenden Menschen verschwindet. Aus, vorbei, denke ich und kö

Weshalb mich das so mitnimmt, weiß ich nicht.

Wir haben wieder festen Boden unter den Füßen und drängen zu den Bussen.

Mittlerweile ist es finster geworden, in Kenia bricht die Dunkelheit i

In völliger Dunkelheit stehen wir da und streiten. Alle Busse sind weg, als hinter uns eine dunkle Stimme „Hello!“ sagt. Wir drehen uns gleichzeitig um, und mir bleibt fast das Herz stehen. „Mein“ Massai! Einen Kopf größer als ich, obwohl ich bereits 1,80 m groß bin. Er schaut uns an und redet in einer Sprache auf uns ein, die wir beide nicht verstehen. Mein Herz scheint aus der Brust zu springen, meine Knie zittern. Ich bin völ ig durcheinander. Marco versucht währenddessen zu erklären, wohin wir müssen. „No problem“, erwidert der Massai, wir sollen warten. Etwa eine halbe Stunde vergeht, in der ich nur diesen schönen Menschen ansehe. Er beachtet mich kaum, Marco hingegen reagiert sehr irritiert. „Was ist eigentlich los mit dir?“ wil er wissen. „Du starrst diesen Ma