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Draußen, weit entfernt, heulte eine Polizeisirene, und das Geräusch ließ den Hauch von Irrealität verschwinden, der sich wie ein unsichtbarer Nebel im Raum ausgebreitet hatte. Obwohl Salid noch vor einigen Augenblicken behauptet hatte, daß sie hier vollkommen sicher wären, fuhr er doch hoch und stand auf und ging mit schnellen Schritten zum Fenster. Mit Daumen und Zeigefinger zog er die Gardinen einen Spalt breit auseinander und blickte auf die Straße hinab. Das Geräusch der Polizeisirene kam näher und veränderte zugleich seineTonlage; der Wagen wurde langsamer. Ein vertikaler Streifen flackernder blauer Helligkeit erschien auf Salids Gesicht und spaltete es in zwei ungleiche Hälften, von denen die eine immer, die andere in regelmäßigem, schnellem Wechsel im Dunkel lag und wieder daraus auftauchte. Trotzdem blieb es vollkommen unbewegt. Das Mienenspiel, das Bre
Das Geräusch der Sirene wurde allmählich wieder leiser, und lange, bevor es endgültig verklang, erlosch das blaue Flackern auf Salids Gesicht. Trotzdem blieb er am Fenster stehen und blickte weiter auf die Straße hinab, und auch der Ausdruck auf seinen Zügen änderte sich nicht. Vielleicht ko
»Finden Sie es auch lächerlich?« fragte Salid nach einer Weile und ohne den Blick vom Fenster zu wenden, so daß Bre
Bre
Salid drehte sich nun doch vom Fenster herum und sah ihn direkt an. Er wiederholte seine Frage nicht, aber sein Blick war zwingender als alles, was er hätte sagen kö
»Ich glaube nicht an … so etwas«, sagte er schließlich. Salid legte fragend den Kopf auf die Seite.
»An den Teufel«, sagte Bre
Das Eingeständnis fiel ihm erstaunlich schwer. Er hatte nie zu jenen aktiven Gegenchristen gehört, die ihren Standpunkt bei jeder sich bietenden Gelegenheit offenbarten und fast ebenso fanatisch verteidigten wie die, deren Glauben sie angeblich nicht teilten, den ihren. Er hatte irgendwa
»Danach habe ich nicht gefragt«, sagte Salid.
»Aber das ist meine Antwort.« Bre
Er sah sich bei diesen Worten kurz nach Joha
Salid zog spöttisch die Augenbrauen hoch, verschränkte die Arme vor der Brust und lehnte sich gegen das Fenster. »Wir haben einen Ketzer unter uns, Pater«, sagte er zwar eindeutig an Joha
»Jemand, der glaubt, nicht zu glauben. Aber das glaube ich nicht.«
»Hören Sie mit dem Unsi
»– so wenig wie einen Gott mit weißem Haar und langem Bart, der auf einer Wolke sitzt und Engeln das Harfespielen beibringt«, fiel ihm Salid ins Wort. Er lächelte dabei, aber seine Worte klangen plötzlich hart und kalt wie das Glas, an dem er lehnte. »Davon rede ich auch nicht. Ich rede vom Bösen, ich rede von den Kräften der Zerstörung, dem Chaos, von der dunklen Seite, die in jedem von uns ist. Sie glauben nicht daran? Machen Sie sich nicht lächerlich! Sie wissen so gut wie ich, daß es sie gibt.«
Er hatte die Stimme nur ein ganz klein wenig gehoben, aber Bre
,>Und Sie, Pater? Glauben Sie auch nicht an denTeufel?« »Als Person?« Joha
»Da
»Ja – und vielleicht auch gar nicht.« Joha
»Was?« unterbrach ihn Salid scharf, nur eine Spur lauter, aber dies auf eine ganz bestimmte Art und Weise, die Joha
nen Augen erschien ein gequälter Ausdruck, aber er sagte nichts mehr. Plötzlich tat er Bre