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»Sind Sie sicher, daß Ihr Freund keinen Arzt braucht?« fragte sie.

»Ganz sicher. Ein paar Stunden Schlaf, und er ist wieder in Ordnung. « Der Ausländer schüttelte den Kopf und sah sie offen an, während sein Begleiter rasch den Blick senkte. Offenbar wollte er nicht erka

»Die erste Etage. Sie kö

We

»Frühstück gibt es keines«, rief sie den dreien hinterher. »Aber auf dem Zimmer steht eine Kaffeemaschine. Und um elf fängt der nächste Tag an. We

»Das geht in Ordnung. So lange bleiben wir bestimmt nicht.«

Charlotte blickte den dreien nach, bis sie die Treppe erreicht hatten und aus ihrem Sichtfeld verschwanden. Sie war völlig verwirrt – und sie hatte Angst und wußte nicht einmal genau, wovor. Im Grunde nicht vor diesen drei Mä

Sie schloß dieTür, ließ das Kolibri-Fenster aber geöffnet und blickte im Schein des hereinströmenden Mondlichtes auf die drei Banknoten, die sie noch immer in der rechten Hand hielt. Dreihundert – ein guter Preis für eine Nacht; zumal, we

Vielleicht. Aber vielleicht war er auch bereit, noch ganz andere Dinge zu tun, um sein Inkognito zu wahren. Sie ließ den Gedanken, den dreien zu folgen und mehr zu verlangen, rasch wieder fallen und verstaute das Geld hastig in der Kitteltasche. Sie hatte gelernt, daß ihre Gäste ein gewisses Maß an Gier akzeptierten, ja, sogar erwarteten, es aber nicht gut war, den Bogen zu überspa

Außerdem ko

Aber tief in sich wußte sie, daß das nicht stimmte. Es hatte niemals gestimmt. Nur war es ihr noch niemals so klar gewesen wie heute.

Sie schüttelte unwillig den Kopf, zwang ein grimmiges Lächeln auf ihre Lippen und versuchte den Gedanken zu verscheuchen, wie sie es schon so oft getan hatte. Es ging nicht. Statt in das Gefängnis zurückzukehren, in das sie ihn und andere, ähnliche schon vor zehn oder vielleicht auch zwanzig Jahren eingesperrt hatte und an dessen Wänden sie seither unentwegt weitergemauert hatte, wurde er im Gegenteil eher stärker, und da

Charlotte blinzelte. Sie fühlte sich … fremd, und das auf eine unheimliche, kaum in Worte zu fassende Weise. Sie lebte seit a

Das war nicht immer so gewesen, aber sie ko

Charlotte machte einen Schritt, blieb wieder stehen und sah sich aus weit aufgerissenen Augen um, deren Ausdruck, hätte sie ihn sehen kö

Sie wußte es nicht, und vielleicht war das das Schlimmste überhaupt. Sie ko

Der Vorhang wurde so abrupt wieder zugezogen, wie er sich gehoben hatte, und von einer Sekunde auf die andere erschienen ihr ihre Gedanken ebenso bizarr und dumm, wie sie der Anblick ihres eigenen Hauses erschreckt hatte.

Was für ein Unsi

Sie schüttelte übertrieben heftig den Kopf, lächelte nervös und warf noch einmal einen Blick in die Richtung, in der das sonderbareTrio verschwunden war. Was war los mit ihr? Wurde sie allmählich senil, oder hatten die drei sie nur in einem ungünstigen Moment erwischt? Es ko

Charlotte straffte die mageren Schultern, drehte sich endgültig herum und machte sich auf den Rückweg in die Küche. Dort gab es Ungeziefer, das sie wirklich beseitigen sollte.

Gegen jede Erwartung war er noch im Wagen wieder eingeschlafen. Vielleicht war es nichts als eine verspätete Reaktion auf irgendeine der Drogen, mit denen er noch immer bis zum Stehkragen vollgestopft war, vielleicht auch eine ganz natürliche Abwehrreaktion seines Körpers, mit dem dieser auf den Streß und die Angst reagierte; möglicherweise war es auch nur seine Art, wie eine hysterische Jungfer in Ohnmacht zu fallen – so oder so, als Bre