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Trotzdem ließ er noch einige Sekunden verstreichen, nachdem das Geräusch der Aufzugtür erklungen war. Erst da
Auch dieser Teil des Flures war vollkommen leer, aber die Tür stellte sich als größeres Problem heraus, als er erwartet hatte. Das Schloß war nicht besonders raffiniert – ein simpler Mechanismus, der einrastete, sobald die Tür in den Rahmen fiel, aber es war ein Schloß, und auch we
Alles, was er zum Öffnen auch weit komplizierterer Schlösser benötigt hätte, befand sich in seiner Jacke, aber er wagte es nicht, die Wäschekammer noch einmal zu betreten, so daß er etliche Minuten damit verlor, Türen zu öffnen und die dahinter liegenden Räume nach einem Stück Draht oder einem anderen geeigneten Werkzeug abzusuchen. Danach allerdings ging alles sehr schnell. Sekunden, nachdem Salid zur Tür zurückgekehrt war, befand er sich auf der anderen Seite und ließ das Schloß lautlos wieder einrasten.
Auch dieser Teil des Korridors war vollkommen leer, aber von irgendwoher drangen Geräusche: gedämpfte Stimmen, ein leises Surren und Klicken und im Hintergrund das verzerrte Geplapper eines Radios. Der Flur war nicht sehr lang zweiTüren auf der linken, drei auf der rechten Seite – und endete vor einer weiteren Milchglastür, deren Aufschrift die dahinter liegenden Räume als Intensivstation auswies. Die Türen waren zu schmal, um ein Bett hindurchzuschieben und führten alle zu Verwaltungs-und Aufenthaltsräumen des Personals. Salid registrierte all dies mit einem einzigen raschen Blick und nicht wirklich auf einer bewußten Ebene. Aber er nahm jede noch so kleine Information auf, und we
Er benötigte ungefähr zwei Sekunden, um die Richtung zu lokalisieren, aus der die Stimmen kamen: Eine derTüren auf der rechten Seite war nur angelehnt; durch den Spalt drang weißes Neonlicht. Keine Schatten. Wer immer dort dri
Lautlos näherte sich Salid derTür, sah durch den fingerbreiten Spalt und horchte noch konzentrierter. Seltsamerweise wurden die Stimmen zwar lauter, aber nicht deutlicher, und auch was er sah, gab ihm keinen besonderen Aufschluß: der schmale Ausschnitt eines ganz normalen Büros – Kunststoffboden, ein grauer Metallschreibtisch mit dem obligatorischen PC-Monitor, ein ordentlich aufgeräumter Aktenschrank … Da
Er würde nicht weiterkommen, we
Nachdem er sich davon überzeugt hatte, daß ihn sein eigener Schatten nicht verraten würde, näherte er sich ihr und spähte vorsichtig in den dahinter liegenden Raum. Er war wesentlich größer als dieses Vorzimmer und eri
Etwas Sonderbares geschah: Selbst draußen, unmittelbar vor derTür, hatte Salid die Worte nicht verstehen kö
»Ich hätte Sie für vernünftiger gehalten, Bruder Joha
Joha
Der Ma
»Enttäuscht? Worüber? Daß ich mich nicht mit ein paar netten Worten abspeisen lasse und einfach wieder gehe? Daß ich mich nicht einschüchtern lasse wie dieser sogena
»Professor Schneider ist ein fähiger Ma
»Nichts – außer vielleicht, daß er seinen Eid gebrochen hat. Er macht diesen armen Kerl krank, statt ihm zu helfen.« Alexander setzte sichtbar zu einer scharfen Entgegnung an, beließ es aber da
»Das Ende der Welt?« Alexander beugte sich interessiert vor. »Sie scheinen einen starken Hang zum Dramatisieren zu haben, junger Freund.«
»Hören Sie auf, mir etwas vorzumachen«, antwortete Joha
»Und warum sollte ich das?«
»Weil Sie die Zeichen genauso deutlich sehen wie ich«, behauptete Joha
»Wissen Sie, wie das klingt?« fragte Alexander lächelnd. »Das ist mir ziemlich egal!« Joha
»Ich würde es vielleicht etwas weniger dramatisch ausdrükken, aber – «
»Aber darauf zielen Sie ab! « fiel ihm Joha