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Salid sah auf die Uhr, während er die Straße überquerte und sich im spitzen Winkel dem Krankenhaus näherte; der Pförtner in seiner trübgelb erhellten Loge würde ihn so nicht sehen kö

Er näherte sich dem Eingang und blieb im Schatten eines Strauches stehen. Der Pförtner sah genau in seine Richtung, aber Salid wußte, daß er ihn nicht sehen ko

Salid wartete. Er hatte noch keinen konkreten Plan – in das Krankenhaus hineinzukommen stellte kein Problem dar, aber er wußte weder, in welchem Zimmer sich die Person befand, nach der er suchte, noch, in welchem Zustand er sie antreffen würde. Er würde improvisieren müssen.

Das Klingeln einesTelefons drang gedämpft an sein Ohr. Salid sah, wie der Pförtner nach dem Hörer griff und einige Sekunden lang lauschte, da

Er wartete, bis der Ma

Er wollte sich gerade herumdrehen und die Pförtnerloge wieder verlassen, als er eine Bewegung aus den Augenwinkeln wahrnahm. Jemand kam auf das Krankenhaus zu. Ein Schatten, der geduckt an der Fassade entlangschlich und dabei versuchte, die spärliche Deckung auszunutzen, die die Architektur des Ge'' bäudes und die wenigen, lieblos aufgestellten Pflanzenkübel bo= ten. Er stellte sich dabei nicht einmal besonders geschickt an, aber er bewegte sich mit einer Art natürlicher Eleganz, die ihn vor den Blicken eines etwas weniger aufmerksamen Beobachters, als es Salid war, geschützt hätte.

Die meisten anderen Mä

Nach einigen Momenten revidierte er seine Meinung über den Fremden – der Ma

Die Gestalt wurde immer langsamer, je weiter sie sich dem Eingang näherte. Salid ko

Die Gestalt kam näher, und für einen Moment richtete sich ihr Blick direkt auf Salid. Das schwache Sternenlicht glitzerte auf dunklen Pupillen, deren Blick sich unmittelbar in Salids Augen zu bohren schien. Vollkommen still stehend und darauf vertrauend, daß seine Reglosigkeit bewirkte, wozu die Dunkelheit in der Pförtnerloge allein vielleicht nicht ausgereicht hätte, wurde Salid wieder zu dem, was er für einen großen Teil seines Lebens gewesen war: ein Schatten.

Was so oft funktioniert hatte, verfehlte seine Wirkung auch diesmal nicht. Es gab keine Reaktion; kein Stocken im Schritt, kein erschrockenes Zusammenfahren; nichts. Der Ma

Salid bega

Professor Schneider legte denTelefonhörer auf, starrte den Apparat einige Sekunden la ng mit verhaltener Wut an und richtete seinen Blick da

Der Ma

»Ich nehme an, Sie haben erfahren, was Sie wissen wollten?« fragte Alexander mit einer Kopfbewegung auf dasTelefon. Jedenfalls hatte er sich Schneider als »Alexander« vorgestellt. Schneider war sich nicht sicher, ob es sich dabei um einen Voroder Zunamen handelte – geschweige de

»Ich habe erfahren, daß ich alles weiß, was ich im Moment wissen muß, und daß es darüber hinaus nichts gibt, was ich wissen sollte«, antwortete Schneider betont. Sein Gegenüber lächelte über diesen verschlungenen Satz, so wie er über alles lächelte, aber diesmal blieben seine Augen noch ernster als sonst. Schneider hatte bis auf einige »Ja« und »Nein« und einige angefangene Halbsätze, bei denen er jedesmal unterbrochen worden war, nicht sehr viel gesagt, aber für einen so aufmerksamen Beobachter, wie Alexander es war, mußte das Telefongespräch trotzdem sehr aufschlußreich gewesen sein.