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»Nein! « schrie er. »Tu es – «
Es war zu spät. Der Chopper führte die bego
Die MG-Salve saß genau im Ziel. Funken sprühten aus der Panzerung des Apache, und für den Bruchteil einer Sekunde klammerte sich Salid gegen jede Überzeugung an die verzweifelte Hoffnung, daß auch die Rakete treffen würde.
Vielleicht hätte sie es sogar, wäre der Pilot des Apache nicht tatsächlich so gut gewesen, wie Salid befürchtet hatte.
Über die Entfernung hinweg war nicht zu erke
»Weg! « brüllte Salid. »Verdammt, weg hier!«
Vielleicht war dies sein letzter Fehler, aber wahrscheinlich hatten sie ihre Karten ohnehin schon zu sehr überreizt. Sie näherten sich dem Apache noch immer, und möglicherweise hätte der Pilot einer zweiten Maverick nicht mehr ausweichen kö
Die Salve, so verheerend ihre Wirkung auch gewesen war, verschaffte ihnen noch einmal eine Gnadenfrist. Die pure Aufprallwucht hatte den Chopper aus der Bahn geworfen, so daß der Großteil der Geschosse ins Leere ging, statt die Maschine einfach in der Luft zu zerreißen. Der Helikopter taumelte, näherte sich einen Moment lang in einer immer enger werdenden Spirale dem Boden und kippte da
»Nach Osten! « schrie Salid. »Schnell! « Er eri
Der Pilot bega
Vielleicht stimmte das sogar. Salid war trotzdem nicht gewillt, ihm seinen Fehler zu verzeihen; so wenig, wie er bereit war, sich selbst zu vergeben. Aber dies war nicht der Moment, darüber zu reden.
Während sie dicht über den Wipfeln des verschneiten Waldes nach Osten jagten, drehte sich Salid in seinem Sitz herum und sah zurück. Der Ma
Salid glaubte nicht, daß das noch lange so bleiben würde.
»Du hättest sie nicht hierherbringen dürfen«, sagte Bruder Antonius. Er hatte noch neun Minuten zu leben, aber das wußte er natürlich nicht. Vielleicht hätte dieses Wissen nicht einmal etwas an seinen Worten geändert oder dem, was er beim Anblick des zerknirschten, ein ganz kleines bißchen aber auch trotzig aussehenden Gesicht seines Gegenübers empfand.
Antonius war der älteste der neun Wächter, die ihre Gemeinschaft bildeten, und nicht nur aufgrund seines hohen Alters – niemand ka
Die Lebenserwartung Bruder Sebastians – dem diese Worte galten – betrug in diesem Moment gut fünf Sekunden mehr als die des Alten. Er würde zwar als letzter sterben, aber auf ungleich schrecklichere Weise als die anderen, und vielleicht war das die Strafe, die das Schicksal für seine Verfehlung bereithielt. Auf seine Antwort hätte dieses Wissen Einfluß gehabt; de
Sebastian war das notwendige Bindeglied, die nicht gewollte, aber notwendige Nahtstelle, an der ihre Welt mit der dort draußen verbunden war. Sebastian hatte maßlos untertrieben, als er behauptete, das Leben im Kloster wäre manchmal ein wenig einsam.
Tatsache war, daß es auf der ganzen Welt überhaupt nur eine Handvoll Menschen gab, denen die Existenz des Klosters beka
Das mußte auch so sein. Antonius und seine Vorgänger hatten viel Zeit und Energie darauf verwandt, dafür zu sorgen, daß die Welt nichts von ihrer Existenz erfuhr. Das Kloster war so gut wie autark. Der Wald und der kleine Gemüsegarten lieferten ausreichend Lebensmittel, um ihre bescheidenen Ansprüche zu decken, der Fluß Trinkwasser und Strom für das kleine Kraftwerk, das vor zehn Jahren – gegen Antonius' i
Bruder Sebastian war das Loch in dieser Mauer. Sie lebten nicht in einer Welt, von der sie sich völlig abtre