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Gefangenschaft geraten.»

«Das weiß ich, Sir. «Er grinste vergnügt.»Auch alle meine Leute sind Freiwillige.»

Wieder blickte Bolitho zum Fischkutter hinab. Jetzt wurde ihm manches klar. Er hatte sich Vorwürfe gemacht, weil er Menschenleben aufs Spiel setzte, aber dieser junge Teufel war ihm ehrlich dankbar dafür. Dankbar für die Chance, sich auszuzeichnen — eine der seltenen guten Gelegenheiten, auf die der junge Offizier sehnsüchtig wartete. War er in seiner Jugend nicht genauso gewesen? Er ordnete an:»Bringen Sie die Gefangenen an Bord und schicken Sie noch mehr unserer Leute hinüber, die Mr. Browne bei der Durchsuchung helfen kö

Er wartete an Deck, bis die kleine Schar ihrer Gefangenen herbeigeschafft war, an der Spitze die drei französischen Soldaten. Hinter ihnen kam einer von Clintons Seesoldaten und trug mit angewidertem Gesicht eine blutige französische Uniform über dem Arm. Ihr vorheriger Besitzer hatte keine Verwendung mehr für sie.

Erst als es schon ganz dunkel war und die Schiffe für die Nacht Segel refften, kehrte Browne auf die Benbow zurück.

«Dieses Boot stinkt wie eine Kloake, Sir! Und die Ma

«Haben Sie etwas gefunden?»

Browne nickte.»Der Kutter stammt aus Brest, nicht hier aus der Gegend. Wir hatten Glück. Ich habe den Skipper überzeugen kö

«Ja. Wollen Sie immer noch an dieser Aktion teilnehmen, Oliver? Wir sind jetzt unter uns, also sprechen Sie offen. Sie ke

«Ich möchte aber mitfahren, Sir, jetzt noch mehr als vorher. Vielleicht wegen Remond und wegen Styx und auch, weil ich Ihnen da

Bolitho berührte kurz seinen Arm.»Ich weiß es zu schätzen, Oliver. Danke. Aber jetzt müssen Sie sich fertigmachen.»

Als Browne davoneilte, trat Herrick zu Bolitho.»Er ist keine Kämpfernatur, Sir«, sagte er.

Überrascht und gerührt, daß Herrick sich um Browne zu sorgen schien, den er bisher immer nur kritisiert hatte, blickte Bolitho seinen Freund an.»Vielleicht nicht, Thomas. Aber er besitzt Mut, den er auch einmal beweisen muß.»

Herrick blickte stirnrunzelnd Wolfe entgegen, der mit einer Namenliste auf ihn zukam.»Verdammt, gibt es immer noch Unklarheiten?»

Lächelnd wandte Bolitho sich zum Gehen. Fast zu beiläufig sagte er noch:»Ich habe ein Signal an Phalarope abzusetzen. Das schreibe ich jetzt aus, damit es im ersten Tageslicht übermittelt werden ka

Dickfellig wie immer blickte Wolfe auf und erkundigte sich bei Herrick:»Gibt's Ärger, Sir?»

«Bin mir nicht sicher. «Herrick ko

Die geflickten Segel steif wie Bretter, arbeitete sich der Fischkutter durch den rauhen Seegang; das Lee-Schandeck schnitt ständig unter.

Leutnant Searle, wie die meisten seiner Mä

Neben Searle balancierte Browne und kämpfte um sein Gleichgewicht, während das Boot unter ihm stampfte und bockte. In seinem französischen Soldatenrock mit dem weißen Brustriemen war er vollauf damit beschäftigt, seine Würde zu wahren.

Der Morgen dämmerte schon herauf, aber der Himmel blieb bewölkt, und hier unten wirkte die See sehr viel gefährlicher und wilder, als vom hohen Achterdeck der Benbow aus gesehen.

Sie hatten die Nacht durchgearbeitet, um das Boot für ihre Zwecke herzurichten; die ganze Fischereiausrüstung war über Bord gegangen. Aber gegen den Fischgestank ließ sich nichts unternehmen. Brownes einziger Trost war, daß er sich oben in frischer Luft aufhalten ko

Sir.»

Browne schluckte unwillkürlich.»Danke, Mr. Hoblin.»

Er mußte dem Ma

Eiskalte Gischt flog übers Dollbord und klatschte auf Searles Kopf und Schultern nieder, der die Zähne zusammenbiß und hervorpreßte:»Ich bezweifle, daß die Franzosen so früh schon ein Wachboot patrouillieren lassen; die sind bestimmt nicht scharf auf ein kaltes Bad.»

Midshipman Stirling, der mit seiner roten Wollmütze eher wie ein Pirat aussah, fragte:»Wie dicht gehen wir ran, Sir?»

Browne ko

«So dicht wir es wagen.»

Searle meinte:»Wenigstens ist der Wind stetig: Nordost. We

Ein Seema

Hoblin ergänzte:»Fischkutter, ebenfalls unterwegs nach Hause.»

Die Besatzung eilte an Schoten und Fallen, aber Browne bremste sie:»Langsam, Mä

Grinsend stießen sie einander an, als sei alles nur ein Possenspiel.

Searle befahl:»Legt sie auf den anderen Bug! Aber haltet euch in Luv von den beiden. «Er wandte sich um, während die Segel laut zu killen bega

Der Steuerma

Bord.

«Verdammt, jetzt fängt's auch noch an zu regnen.»

Browne nickte unbehaglich und versuchte, die rauhe französische Uniform am Hals enger zusammenzuziehen. Fast noch schlimmer als der Fischgestank war der Geruch nach altem Schweiß, den ihr Vorbesitzer hinterlassen hatte.

Große, schwere Regentropfen fielen erst vereinzelt, da

Browne stöhnte.»Ich werde nie wieder über Fisch lästern! Die Mä

Langsam und widerwillig kroch das erste Tageslicht durch die schwere Wolkendecke und die Regenschleier. Rundum nahmen immer mehr Boote Gestalt an. Sowie sie in Sicht kamen, verteilten sie sich, um in gebührendem Abstand voneinander die Netze auswerfen zu kö