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«Verdammtes Pech«, stöhnte Herrick.

Inch schüttelte den Kopf.»Na ja — teils, teils, Sir.»

«Los, Ma

Inch grinste entschuldigend.»Die Reparaturen haben Nelsons Pläne verzögert, aber ge rade dadurch ko

Bitter sagte Herrick:»Genau wie damals unsere Transporter. Verdammtes Dreckwetter!»

«Ist das alles, Commander Inch?«Bolitho bemühte sich, gleichmütig zu sprechen, doch er fühlte die Enttäuschung in sich hochsteigen.

Inch hob die Schultern.»Die Franzosen haben Malta kampflos genommen, Sir. Nelsons Schiffe haben Brueys' Flotte nicht aufgespürt. Er ist durch das ganze Ligurische Meer hinter ihnen hergefahren und hat sogar in mehreren Häfen gesucht, wo französische Schiffe mit Reparaturen liegen mochten.»

«Das haben Sie sehr gut gemacht, Inch«, sagte Bolitho und bedeutete Ozzard, Wein einzuschenken.»Und haben Sie Depeschen für mich?»

Inch nickte.»Der Admiral hatte mich nach Neapel beordert, Sir. Dort traf ich da

«Was, zum Teufel, den?«Herrick starrte ihn an.»Das hätte ich sehen mögen!»

«So sind Sie also nicht auf die Perle gestoßen«, sagte Bolitho nachdenklich.

Herrick erläuterte Inch, wie ihr Gefecht verlaufen war, und daß sie Prisen hatten. Bolitho hörte nicht hin. Seine Gedanken waren anderswo. We

Aufgeregt fragte Inch:»Wo sind de

Bolitho wandte sich ihnen wieder zu.»Hat Nelson Sie gut aufgenommen?»

«Gewiß, Sir, jawohl. «Inch runzelte die Stirn.»Er war ja nicht ganz so, wie ich erwartet hatte, aber ich fand ihn sehr gewi

Bolitho fragte sich, was wohl hinter diesen einfachen Worten stecken mochte. War Nelson wütend auf ihn, weil er die Franzosen ebenfalls verloren hatte? Weil er eine britische Flotte, die anderswo dringend gebraucht wurde, ins Leere geschickt hatte?

Inch fuhr fort:»Ich bekam Order, daß ich Ihnen, falls ich Sie finde, bestellen soll, so schnell wie möglich in Alexandria zur Flotte zu stoßen. «Er bemerkte Bolithos Überraschung.»O ja, Sir, Nelson hat volles Vertrauen in Ihre Schlußfolgerungen. Er glaubt, die Franzosen nehmen Kurs auf Ägypten oder sind schon da. «Anscheinend dachte Inch, diese Nachricht würde Bolitho in helle Aufregung versetzen.

Doch Bolitho erwiderte:»Captain Herrick ist in eigener Initiative nach Alexandria gesegelt. Bis auf ein paar uralte türkische Kriegsschiffe und die gewohnten Küstenfahrzeuge war der Hafen dort leer. Und das wird auch der Fall sein, we

Herrick nickte.»Ich fürchte, ja. Nach allem, was wir in Korfu gesehen und gehört haben, sollten die Versorgungsschiffe erst einen anderen Hafen ansegeln, ehe sie zur Hauptflotte stießen. «Unmutig studierte er die Karte auf Bolithos Tisch.»Also wird Nelson, we

Zweifelnd fragte Inch:»Was wird Brueys machen, Sir?»

Bolitho musterte konzentriert die Karte.»Wäre ich in seinen Schuhen, ich würde sammeln, was von den Transportern noch übrig ist, und da

«Alexandria, Sir?«fragte Herrick gespa

«Ja. Doch dort wird seine Flotte vor dem Hafen liegen bleiben. Irgendwo, wo sie eine bessere Verteidigungsposition hat.»

Herrick nickte verständnisvoll.»Die Bucht von Abukir. Die wäre am besten — für Brueys. «Er verzog das Gesicht.

Bolitho ging zum Heckfenster, breitbeinig, de

«Und Nelson segelt jetzt wieder nach Westen. «Er sprach wie zu sich selbst.»Er muß a

Er hatte oft von Nelsons plötzlichen Depressionen gehört, von seiner Neigung zur Selbstkritik, we

Draußen schoß etwas am Fenster vorbei: eine Möwe, die sich unter dem Hecküberhang einen arglosen Fisch aus dem Wasser holte.

Ein paar hundert Meilen nur, doch bedeuteten sie den Unterschied zwischen Erfolg und Nichts. Er wußte, wo die Franzosen ihre Kampfverbände sammeln würden, die mit oder ohne schwere Artillerie sehr rasch die Wälle und Batterien Alexandrias ei

Nachdenklich sagte er:»Rufen Sie alle Kommandanten sofort zu mir an Bord, Thomas! Wir müssen von unserer Unabhängigkeit Gebrauch machen, sonst nutzen wir Nelson gar nichts.»

Inch fuhr hoch.»Sie wollen nicht zu Nelson stoßen?»

Bolitho mußte über Inchs Betroffenheit lächeln.»Doch. Aber nachher.»

Herrick machte Inch ein Zeichen mit dem Kopf.»Ich lasse das Signal hissen. Kommen Sie mit, Commander. «Er warf einen Blick auf Bolithos nachdenkliches Gesicht, de

Zwei Stunden später waren alle Kommandanten in der Kajüte versammelt: Javal, hohläugig von vielen schlaflosen Nächten, in denen er mit seiner geschwächten Ma

Außer Herrick und Inch waren noch Moffitt und Ozzard anwesend. Der Schreiber hockte mit Papier und Feder abseits an einem kleinen Tisch, während der Steward aufmerksam beim Weinschrank stand.

«Gentlemen«, sagte Bolitho ernst,»ich habe Ihnen zu eröffnen, daß wir erneut auf die Suche nach den Franzosen gehen müssen. Brueys ist wieder auf hoher See und hat bis jetzt unsere Flotte abschütteln kö

Herrick grinste versteckt und nickte Inch mit schweigendem Einverständnis zu.

«Ich will Ihnen nichts vormachen«, fuhr Bolitho fort.»We