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Obwohl die französische Flotte größer war, hatte er bei Morgengrauen Brueys' sämtliche Schiffe bis auf zwei vernichtet. Diese beiden waren in der Nacht entkommen, nachdem sie das schrecklichste Ereignis der ganzen Schlacht mitangesehen hatten: die l'Orient, Brueys' großes Hundertzwanzig-Kanonen-Schiff, war in die Luft geflogen und hatte dabei mehrere Schiffe schwer beschädigt; der Eindruck auf beiden Seiten war so überwältigend gewesen, daß eine Feuerpause einsetzte.
Brueys starb mit der l'Orient, aber seines Mutes, seiner Ausdauer wurde in der britischen Flotte mit ebensoviel Stolz gedacht wie in der französischen. Als ihm schon beide Beine abgeschossen waren, hatte er sich, die Stümpfe mit Aderpressen abgebunden, aufrecht in einen Stuhl setzen lassen, hatte seinem alten Feind ins Auge gesehen und seine Flotte bis zum bitteren Ende weiterkommandiert.
Bonapartes Traum war vorbei. Er hatte seine ganze Flotte verloren, dazu über fünftausend Ma
Es war ein großer Sieg, und als Bolitho die letzte Phase mitansah, das böse rote Blitzen am Himmel über der See, da hatte er gerechtfertigten Stolz empfunden, weil auch die Lysander dazu beigetragen hatte.
Später, als er seinen Bericht abgeschickt hatte, wartete er gespa
Sie sind ein Ma
Er hatte Bolitho angewiesen, einige Prisenschiffe nach Gibraltar zu bringen, dort Fahrgelegenheit nach England zu suchen und sich wieder auf der Admiralität zu melden. Captain Probyns Tod hatte Nelson überhaupt nicht erwähnt — und das war, wie Herrick betonte, auch ganz gut so.
Bolitho wandte sich wieder um und sah Herrick an.»Merkwürdig, Thomas, von uns allen ist Francis Inch immer noch der einzige, der Our Nel persönlich ke
«Aber sein Einfluß ist de
«Nach allem, was wir durchgemacht haben, werde ich die Lysan-der sehr vermissen, Thomas.»
«Aye. «Herricks rundes Gesicht wurde traurig.»Sobald wir vor Anker liegen, lasse ich die größeren Reparaturen in Angriff nehmen. Aber ich fürchte, in einem Gefecht wird sie nie mehr bestehen kö
«We
Herrick drehte sich um und beobachtete einen Hochseekutter, der an den Heckfenstern vorbeizog. Die Ma
Ozzard erschien und inspizierte die beiden großen, abholfertig gepackten Seekisten.
«Ich habe viel Fehler gemacht, Thomas. Zu viele.»
«Aber zum Schluß haben Sie immer die Lösung gefunden, Sir. Nur darauf kommt es an.»
«Tatsächlich?«lächelte er.»Ich weiß nicht recht. Auf jeden Fall habe ich eins gelernt: über Leben und Tod zu entscheiden ist ke ineswegs leichter, we
Er warf einen Blick auf den polierten Weinschrank, den soeben zwei Matrosen in Sackleinwand ei
Ein paar Stunden später, nach dem hallenden Do
In der untergehenden So
Langsam schritt er die Reihen der Angetretenen ab, schüttelte hier eine Hand, na
Er blieb bei der Fallreepspfortestehen und sah hinunter. Allday stand im Boot, sehr stramm in seinem blauen Rock und der Nankinghose, und kommandierte die Ruderer. Auch sie sahen anders aus. Sie hatten sich seinetwegen feingemacht: saubere, karierte Hemden, frisch geteerte Mützen.
Auch Ozzard saß im Boot, ein kleines Bündel mit seinen Habseligkeiten im Arm, die Augen zum Schiff emporgerichtet. Als Bo-litho ihn gefragt hatte, ob er als Diener bei ihm bleiben wolle, da war er keiner Antwort fähig gewesen. Er hatte nur genickt; er ko
Bolitho wandte sich um und sah Pascoe an.»Leb wohl, Adam. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder. «Rasch drückte er dem Jungen die Hand und nickte Herrick dabei zu.»Paßt gut aufeinander auf, eh?»
Da
Allday beobachtete ihn, sah sein Gesicht bei den Hochrufen, die von Deck und aus den Wanten der Lysander erschallten.
«Eine Menge Gesichter fehlen«, sagte Bolitho nachdenklich.
«Nur keinen Kummer, Sir. Wir haben's den Franzosen gezeigt, und das ist die Hauptsache.»
Während sich das Boot zwischen den vor Anker liegenden Kriegsschiffen hindurchschlängelte, stieg Herrick, der Bolitho nachgeblickt hatte, bis er nicht mehr zu sehen war, langsam zum Kampanjedeck hinauf. Seine Schuhsohlen blieben an manchem Splitter hängen, an Stellen, die noch reparaturbedürftig waren. Er wandte sich um, de
«Ich dachte, Sie würden ihn vielleicht gern haben wollen, Sir?»
Herrick blickte über sein Schiff. Nachdenklich, voller Eri
Pascoe ließ ihn bei den durchlöcherten Netzen allein und ging auf die andere Seite. Aber das Boot war nicht mehr zu sehen, und der Felsen von Gibraltar lag schon in tiefem Schatten.
Ende
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