Добавить в цитаты Настройки чтения

Страница 47 из 91

Die Undine zerrte an ihrer Ankerkette. Sie war geschwojt, jetzt zeigte ihr Heck auf den langen hellen Strand. Die Sicht war klarer geworden, man erka

Jedesmal we

Schwere Schritte kamen über die Planken; Herrick wandte sich um und erblickte Soames, der mit der einen Hand seine Augen beschattete und in der anderen ein Stück Schiffszwieback hielt, an dem er kaute.»Schon ein Signal, Sir?«Soames betrachtete die ferne Ansiedlung ohne sonderliche Begeisterung.»An solch einem Ort sein Leben zu beenden — nein, danke!»

Herrick war besorgt. Inzwischen hätte eigentlich etwas geschehen sein müssen. Es sollten sich etwa dreihundert spanische Soldaten nebst Troß im Stützpunkt befinden, und Gott weiß wie viele Eingeborene außerdem. Aber gesehen hatte er bisher nur ganz wenige. Der alte unheimliche Gedanke fuhr ihm wieder durch den Si

«Anscheinend inspizieren sie die i

Achselzuckend deutete Soames mit seinem angebissenen Zwieback zum Geschützdeck.»Soll ich die Geschützbedienungen wegtreten lassen? Sieht nicht so aus, als ob uns die da drüben noch Grund zum Eingreifen geben werden.»

«Nein. Es sind ja nur fünf Geschütze bema

Aber hier gab es keine schreienden Wilden, keine heranflitzenden Kanus, die er mit ein paar Ladungen Hackblei zerschmettern ko

Da rief Midshipman Pe

Herrick spürte sein Herz klopfen, als der Ma

Endlich. Bald würde er wissen, was los war. Nur vier Stunden hatte es gedauert, aber sie waren ihm wie eine Ewigkeit vorgekommen.

«Klar zum Seitepfeifen!»

Als Bolitho durch die Pforte an Bord kam, fiel Herrick auf, wie besorgt und nachdenklich er dreinsah. Sein Rock war voller Sand und Staub, das Gesicht schweißnaß. Blicklos starrte er auf das strammstehende Empfangskommando.

«Schiffsarzt mit Sanitätsgasten an Land!«befahl Bolitho.»Soll sich bei Mr. Davy melden. We

Als Herrick schließlich zu Bolitho in die Kapitänskajüte kam, fand er ihn mit entblößtem Oberkörper vor einem großen Krug Zitronenlimonade.

«Setzen Sie sich, Thomas. «Herrick nahm Platz. Er sah, daß Bolitho sich wieder gefaßt hatte. Aber da war noch irgend etwas; seine Gedanken liefen in einer anderen Richtung.

«Bei Kriegsende lag hier eine Garnison von rund dreihundert Ma

«Fieber?«riet Herrick.

«Das natürlich auch, aber nicht schlimmer, als in einer solchen Gegend zu erwarten. «Er sah Herrick ein paar Sekunden aufmerksam ins Gesicht; seine Augen waren sehr grau in dem reflektierten Licht.»Nein, der Stützpunkt wurde über ein Jahr lang fast ununterbrochen angegriffen. Zuerst dachten sie, es handle sich um irgendwelche räuberischen Stämme, Dajakpiraten vielleicht, denen der wachsende spanische Einfluß in ihrem Gebiet nicht paßte. Oberst Pastor hatte nicht weit vom eigentlichen Stützpunkt eine katholische Mission eingerichtet. Man fand die Mönche fürchterlich verstümmelt und ohne Köpfe. «Er beachtete Herricks entsetzte Miene nicht.»Da

Zisternen. Die Garnison mußte mit dem kleinen Bach auskommen, der i

Leise fragte Herrick:»Was gedenkt Admiral Conway zu tun,

Sir?»

Bolitho schloß die Augen und eri

Die Überfälle hatten nicht aufgehört. Einmal, als eine Patrouille in einen Hinterhalt geraten war, wurden die Verteidiger im Fort schier verrückt von den furchtbaren Schreien ihrer Kameraden, die in Sichtweite zu Tode gemartert wurden.

«Westlich von uns liegt eine kleine Inselgruppe, die Benuas«, sagte Bolitho. Obwohl Herrick den Zusammenhang nicht verstand, nickte er.»Ja, wir haben sie gestern passiert.»

«Sie beherrscht den Eingang zur Straße von Malakka, zwischen Borneo, Sumatra und Java. «Bolithos Stimme klang stahlhart.