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«Sonst noch Instruktionen, Sir?«fragte Herrick.

Bolitho griff nach der Weinflasche.»Es steht fest, daß Pendang Bay gegen einen anderen Stützpunkt ausgetauscht wird, der zur Zeit noch im Besitz der Holländer ist. «Er blickte auf und sah das Erstaunen in Herricks Augen.»Jetzt, da wir das Fortbestehen der Siedlung gesichert haben, sind die Holländer anscheinend gern zu diesem Tausch bereit.»

Mit plötzlicher Deutlichkeit eri

Raymond hatte den Blick abgewandt.»Nein, Sir. Der andere Stützpunkt im Norden ist für unsere Zwecke weit besser geeignet. Sir Montagu Strang hat es mir erklärt. Sie werden feststellen, daß Ihr Anteil an dem Geschehen höchste Anerke

Später, als Raymond das Zimmer verlassen hatte, murmelte Conway bitter:»Höchste Anerke

«Tut mir leid, Sir«, hatte Bolitho geantwortet.»Es ist ein bitterer Sieg.»

«Bitter?«Überraschenderweise hatte Conway sogar gelacht.»Dieser Dienst paßt besser zu einem Krämer als zu einem Seema

Bolitho schob Herrick einen Becher Wein hin und merkte, daß dieser immer noch auf eine Antwort wartete.

«Bis unsere Ersatzleute angemustert haben, werden wir hier Patrouille fahren. Ich bin vorläufig der dienstälteste Seeoffizier in diesen Gewässern. Was nicht überrascht, da die Undine hier das einzige Kriegsschiff ist.»

«Ehrlich verdient, Sir«, grinste Herrick.»Als ich begriff, wie sehr Sie sich in den französischen Kapitän hineingedacht hatten, da… »

Bolitho wandte den Blick ab.»Wäre der Wind abgeflaut, würden Sie vielleicht anders denken.»

«Also wieder mal unser Glück, Sir?«Herrick grinste noch breiter.

Es klopfte, und Pe

«Danke.»

Bolitho wartete, bis die Tür sich geschlossen hatte. Sein Herz war plötzlich zentnerschwer. Dieser Versprecher Pe

Leise sagte Herrick:»Der Indienfahrer segelt nach Madras, Sir. Unsere Verwundeten haben dort bessere Pflege.»

Bolitho nahm seinen Hut.»Sehen wir uns an, wie er ausläuft.»

Die So

Bolitho studierte das Deck der Undine. Die Leute ließen ihre Arbeit ruhen, um das Schiff zu beobachten, dessen glänzender Rumpf sich unter dem Druck der Segel leicht neigte, als es aus der Reede kreuzte. Sie dachten vielleicht an die gemeinsame Heimat, wo der Indienfahrer eines Tages Anker werfen würde. Oder an die alten Freunde, die mit blutigen Verbänden im geräumigen Rumpf lagen, und an die anderen, die nicht mehr da waren und nichts mehr sehen ko

Bolitho winkte Pe

Nur ein einziges Mal hatte er Viola Raymond nach seiner Rückkehr allein gesprochen. Vielleicht paßte Raymond zu sehr auf, aber vielleicht hatte sie auch besser als er begriffen, daß es keinen Si

«Ein feines Schiff, Sir. «Auch Herrick blickte durch ein Fernrohr hinüber.»We

Bolitho zuckte zusammen; er hatte auf der prächtigen Kampanje des auslaufenden Handelsschiffes das blaßgrüne Kleid entdeckt und den breitkrempigen Hut, den sie in Santa

Cruz gekauft hatte. Noch klangen ihm ihre Worte im Ohr, als würden sie jetzt, über den breiter werdenden Streifen bewegten Wassers hinweg, zu ihm gesprochen.

«We

Dumpf krachte ein Salutschuß vom Stützpunkt her; vom Vorschiff des Indienfahrers kam prompt die Antwort. Hier wie dort dippten Flaggen zum respektvollen Gruß.

Bolitho spürte den Schmerz zurückkehren. Sie hatte recht, diesen Kummer ko

Nun segelte Raymond einem höheren Posten entgegen, während Conway wieder in die Anonymität zurücksank. Das würde er nie begreifen.

Er selbst aber war sich ziemlich gleich geblieben, abgesehen von diesem Intermezzo. Oder doch nicht ganz? Viola hatte versucht, ihn nach ihren Vorstellungen zu formen, wie sie auch ihren Ma

«Signal, Sir!«rief Pe

«Mit Dank bestätigen.»

Bolitho ließ die blaßgrüne Gestalt nicht aus den Augen. Sie schwenkte langsam ihren Hut, das herbstlaubfarbene Haar wehte frei im Wind.

Wie zu sich selbst murmelte Bolitho:»Und auch für dich, Geliebte.»

Einige seiner Leute winkten jubelnd, als das andere Schiff mehr Segel setzte und gravitätisch aus der Bucht kreuzte.

Bolitho reichte das Teleskop einem Schiffsjungen und fragte:»Na, Mr. Herrick?»

«Aye, Sir«, nickte dieser.»Ein Glas Wein. Ich denke, das haben wir uns verdient.»

Allday sah ihnen nach, als sie zum Niedergang schritten. Ihm entging nicht die kurze Bewegung, mit der Bolitho nach der Hosentasche tastete, in der er ihre Uhr trug. Es verriet Allday eine ganze Menge.

Er schritt zu den Netzen hinüber und starrte dem Indienfahrer nach.

«Großartiger Anblick, nicht wahr, Allday?«fragte Keen, der hinzugetreten war.

Allday sah ihn von der Seite an.»Aye, Sir. Ein bißchen zu großartig für unsereinen.»

Keen wandte sich ab und bega

Als er beim Skylight stehenblieb, hörte er unten Bolithos Lachen und Herricks gelassene Erwiderung.

Und er hatte alles mit ihnen geteilt.

Als er wieder nach dem Indienfahrer Ausschau hielt, war dieser bereits um die Landspitze verschwunden.

So schritt er also weiter auf und ab; Vizeleutnant Valentin Keen von seiner Majestät Fregatte Undine war zufrieden mit sich und der Welt.

Ende


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