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«Dieser Fürst von eigenen Gnaden, Muljadi, hat dort seine Festung. Vor vielen Jahren haben die Holländer sie als Fort errichtet, gaben sie aber auf, nachdem fast die ganze Besatzung an einer Seuche starb. «Düster blickte er zum Heckfenster hinaus.»Nicht so ein Blockhaus wie Conways neue Residenz, Thomas. Eine richtige Festung aus Stein.»
Herrick versuchte, Bolitho aus seiner Depression zu reißen.»Aber mit ein paar Schiffen und genügend Soldaten müßte man doch diesem Muljadi eins verpassen kö
«Einmal vielleicht. «Bolitho trank aus und starrte in das leere Glas.»Heute morgen wurde wieder ein Versuch gemacht, die Verteidiger hier zu überwältigen. Ich nehme an, die Angreifer sahen die Undine gestern die Meerenge passieren und wußten daher, daß sie sich beeilen mußten. Jetzt sind sie im Urwald verschwunden. Hauptma
Entsetzt starrte Herrick ihn an.»Und was ist mit Oberst Pastor, Sir? Wurde auch er getötet?»
Bolitho rieb sich die weiße Narbe auf der Brust.»Darauf wollte ich gerade kommen. Vor ein paar Wochen traf tatsächlich ein Schiff ein — aber nicht um zu helfen, nicht um Menschen, die immerhin vom selben Erdteil stammen, Unterstützung zu gewähren. Es war die Argus, Thomas. «Er fuhr herum, und die Mattigkeit fiel von ihm ab wie ein Mantel.»Eine Fregatte von vierundvierzig Kanonen, unter dem Befehl von Capitaine Le Chaumareys. Er kam selbst an Land und verhandelte mit Oberst Don Pastor. Unter anderem brachte er eine Botschaft von Muljadi. Persönlich.«Bolitho hielt sich mit beiden Händen am Tischrand fest.»Und er forderte Pastor auf, die Flagge zu streichen und sich im Namen Spaniens aller Ansprüche auf diesen Stützpunkt zu begeben.»
«Mein Gott!»
«Das ka
«Da
«Ganz erheblich. «Bolithos Miene erhellte sich.»Merken Sie nichts, Thomas? Le Chaumareys hatte Instruktion, die Spanier zur Aufgabe ihrer hiesigen Besitzung zu zwingen. Er wußte besser als jeder andere, daß die Nervion oder die Undine — oder beide — mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln aufgehalten werden würden. War der Stützpunkt einmal offiziell an Muljadi übergeben, und hatte der Franzose eine schriftliche Einverständniserklärung von Pastor in Händen, der schließlich hier der Repräsentant seines Königs ist, da
Herrick nickte langsam, seine Augen umwölkten sich.
«Und als Pastor weg war«, fuhr Bolitho fort,»bega
Herrick dachte daran, wie sie morgens ganz langsam in die Bucht eingelaufen waren, wie der Dunst bei dem Kanonenschuß vom Wasser hochgewirbelt war. Kein Wunder, daß die zerlumpten Verteidiger nicht mehr imstande gewesen waren, sie durch Winken oder Rufen zu begrüßen. Die Undine mußte ihnen wie eine Erscheinung vorgekommen sein.
Bolitho sprach weiter:»Don Puigserver ist unser einziger Trumpf. Er ka
«Wie hat er de
Bolitho dachte an das Gesicht des Spaniers bei Vegas' Bericht: voll Schrecken, Scham und schließlich Wut. Was aber Conway von der Situation hielt, war nicht zu erke
Erst als sich Bolitho anschickte, wieder an Bord zu gehen, hatte der Konteradmiral ihn in eine Ecke gezogen.
Leise hatte er gesagt:»Politik, Handelsprivilegien, Expansion kolonialer Macht — das sind Punkte, über die man verschiedener Ansicht sein ka
Bolitho hatte wohl manches von dem, was ihm im Kopf herumging, laut ausgesprochen, de
Bolitho blickte Herrick an, froh, daß er da war.»Le Chaumareys hat bestimmt einen Kaperbrief. Er ist alles andere als ein Narr. We
Herrick nickte.»Und was tun wir jetzt, Sir?»
Bolitho fuhr in sein Hemd, das gleiche fleckige wie vorher.»Wir werden Anker lichten, sobald es die Tide erlaubt. We
Ein Hornsignal tönte melancholisch über das glitzernde Wasser, und Bolitho zog Herrick zum Heckfenster. Über dem Fort wehte Conways neue Flagge; die wenigen Marineinfanteristen am Flaggenmast sahen aus wie kleine rote Insekten.»Sehen Sie, Thomas, eine Rückzugsmöglichkeit gibt es nicht. Weder für Conway noch für uns.»
Voller Zweifel beobachtete Herrick das kleine militärische Schauspiel.»Es wäre sicherlich besser, die Bedford abzuwarten, Sir. Mit mehr Truppen und Geschützen hätten wir eine bessere Chance.»