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In ruhigerem Ton fuhr Colquhoun fort:»Wir haben Mitteilung erhalten, daß die Franzosen schon seit Monaten Schiffe ausgerüstet haben. Vor einigen Wochen lief von Toulon eine ganze Eskadron aus und schlüpfte durch unsere Patrouillen bei Gibraltar. «Er blickte von einem zum anderen.»Sie kö

In der langsamen Prozession durchlaufender Dünungswogen hatte sich die Fawn leicht gedreht. Durch die schwankenden Fenster ko

Colquhoun bega

Bolitho stellte sich vor, wie Colquhoun in seinen Gedanken die Distanzen wie von einer Seekarte ablas. Welch anödende Aussichten, die ganze weite Strecke, all die vielen Meilen nach Antigua zurücksegeln zu müssen, um dort wieder den Oberbefehl über seine kleinen Seestreitkräfte übernehmen zu kö

«Darf ich vorschlagen, daß ich bei den Transportern bleibe, Sir«, sagte Maulby gedehnt.»Zusammen mit der Miranda werden wir ziemlich sicher sein. «Er blickte Bolitho an.

«Sie kö

Colquhoun starrte ihn mit ausdruckslosen Augen an.

«Diese verdammte, behagliche Selbstzufriedenheit unserer Regierung! Schon seit Jahren braut sich diese verteufelte Geschichte zusammen, und während die Franzosen Schiff um Schiff vom Stapel gelassen haben, hat man unsere aus Sparsamkeit verrotten lassen. Ließen wir morgen die Kanalflotte auslaufen, so wären meiner Meinung nach kaum mehr als zwanzig Linienschiffe in der Lage, in See zu gehen!»

Er bemerkte die Überraschung seiner Offiziere und nickte heftig.»O ja, meine Herren, während Sie hier draußen standen und dachten, daß beim Einsatzbefehl alles bereit wäre, mußte ich den Mund halten und die ganze Schweinerei mit ansehen. «Er schlug mit der Faust auf den Tisch.»Für eine ganze Reihe von Stabsoffizieren sind politische Macht und Wohlleben wichtiger als die Instandhaltung der Flotte.»

Er setzte sich schwer nieder.»Ich muß mich entschließen!»

Die Tür öffnete sich einen Spalt weit, und ein Fähnrich schaute mit verängstigtem Gesicht herein.»Signal von der Miranda, Sir. Sie bittet um Anweisungen für. «Er kam nicht weiter.

«Sagen Sie ihr, sie soll sich gefälligst um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern. «Colquhoun funkelte ihn zornig an.»Es ist meine Entscheidung!»

Bolitho schaute zu Maulby hinüber. Zum ersten Mal in seinem Leben ko

Plötzlich sagte Colquhoun:»Lassen Sie Ihren Schreiber kommen, Maulby. Ich will neue Befehle für-«er blickte Bolitho an,»- für die Sparrow diktieren.»

Er schien seine Gedanken laut auszusprechen.»Ich zweifle nicht an Ihren Fähigkeiten, Bolitho, aber Sie haben keine Erfahrung. Ich werde auf Kapitän Maulbys Fawn bleiben, bis ich weiß, was sich in der nächsten Zeit ereignen wird.»

Als der Schreiber hereinschlüpfte, winkte ihn Colquhoun sofort zu sich an den Tisch.

«Sie, Bolitho, werden bei den Transportern bleiben. Der Kapitän der Miranda hat den Oberbefehl, und Sie werden ihm nach Kräften gehorchen. Ihre Befehle werden Ihnen gestatten, zur Flottille zurückzukehren, sobald die Transportschiffe abgeliefert sind. «Er machte eine Pause und wiederholte matt:»Abgeliefert sind.»

Bolitho stand auf.»Jawohl, Sir.»

«Gehen Sie nun und lassen Sie mich die Order abfassen.»

Maulby nahm Bolithos Arm und begleitete ihn auf das Geschützdeck.»Ich glaube, der kleine Admiral hat Sorgen, mein Freund. «Er seufzte.»Ich hatte gehofft, ich kö

Bolitho sah seine Gig in der Dünung auf und nieder gleiten. Stockdale beschattete seine Augen und wartete darauf, wieder zur Fawn herangerufen zu werden.

«Die Nachrichten sind schlecht, aber sie kommen nicht unerwartet. Die Heimlichkeiten haben nun wenigstens ein Ende.»

Maulby nickte nachdenklich.»Nicht sehr angenehm für das Lamm, das gerade verschlungen wird.»

Bolitho starrte ihn an.»Es ist doch sicher nicht so ernst?»

«Ich bin da nicht so sicher. Was die Franzmä

Der Erste Leutnant eilte auf sie zu und überreichte einen frisch versiegelten Umschlag.

Maulby klapste Bolitho auf die Schulter und sagte fröhlich:»Denken Sie manchmal an uns. Während Sie sich auf Ihrer gemütlichen Reise vergnügen, bin ich gezwungen, meinen Tisch mit ihm zu teilen.»

Er rieb seine Hände.»Aber mit einigem Glück wird er befördert werden und für immer verschwinden.»

Der Leutnant unterbrach ihn eindringlich.»Eine Empfehlung von Kapitän Colquhoun, Sir, Sie möchten bitte sofort zu ihm kommen.»

Maulby nickte und streckte seine Hand aus.»Bis wir uns wiedersehen, Bolitho. «Er schien ihn nicht gerne gehen zu sehen, da

Bolitho begegnete seinem Blick und nickte:»Danke, ich werde mich daran eri

Maulby verbarg seine Erleichterung nicht.»Sehen Sie, ich wußte ja, daß Sie ein rechter Kerl sind. Nicht so einer, der meinen unbeholfenen Rat für Herablassung hält.»

«Sie haben einiges riskiert«, meinte Bolitho grinsend.»Ich hätte zu Colquhoun gehen und ihm erzählen kö

«Ich hätte es abgeleugnet!»

«Gewiß.»

Sie lachten beide.

Als da

Schon bevor Bolitho wieder im Boot saß, sausten Flaggen an den Leinen der Fawn hoch, und augenblicklich erschien drüben auf der Fregatte das Erke

Bolitho setzte sich im Heck zurecht und starrte zu seinem Schiff hinüber. Colquhoun hatte eine Entscheidung getroffen und Verantwortung übernommen.

Bald würde auch er nun die Last der Verantwortung zu spüren bekommen.

Leutnant Tyrell wandte sich um, als Bolithos Kopf und Schultern im Luk des Achterdecks erschienen, und wartete, bis der Kapitän seine übliche Überprüfung der Segelstellung und des Kompasses beendet hatte.

«Sie läuft jetzt gut, Sir«, meinte er da

Bolitho stapfte über das ziemlich stark gekrängte Deck und legte seine Hände auf die Reling. Er fühlte das Schiff wie ein lebendiges Wesen unter sich beben. Die Mittagsso