Добавить в цитаты Настройки чтения

Страница 13 из 48

Bolitho lächelte.»Keine Angst, später werde ich schon Zeit finden, das zu essen.»

Es war sonderbar, daß allein schon das Auftauchen eines fremden Schiffes und der erste Hauch leiser Erregung ihm den Appetit zurückgegeben hatte. Während Stockdale ihm den Degen umgürtete und den Rock reichte, goß er sich etwas Kaffee hinunter.

Vielleicht hatte die Miranda einen Feind gesichtet und brauchte nun Hilfe, um ihn angreifen zu kö

Bolitho blickte auf und sah Tyrell durch das offene Skylight herunterspähen.

«Herr Kapitän, der Gig der Fawn legt von der Fregatte ab.»

«Danke. «Bolitho verbarg, so gut er ko

«Das ging aber schnell!»

Als Tyrell verschwunden war, fügte er ruhig hinzu:»Wir werden nun genug Zeit zum Frühstücken haben.»

Doch er hatte sich geirrt. Gerade als er seinen Degen ablegte, erschien Tyrells Gesicht wieder im Skylight. Seine Stimme dröhnte in der engen Kajüte.»Signal von der Fawn, Sir! Kapitäne umgehend an Bord kommen!»

Mit einem Satz verschwand Stockdale aus der Kajüte. Heiser krächzend rief er nach der Bootsbesatzung, die Tilby, der Bootsma

In irrsi

«Riemen bei, Ruder an!«brüllte Stockdale und flüsterte da

Das Boot schien über die See zu fliegen. Als Bolitho endlich seine gelassene Haltung zurückgewo

Trotz seiner Besorgnis und der ruhelos jagenden Gedanken fand Bolitho Zeit, sein Schiff zu bewundern. Früher hatte er oft die Achterkajüte eines vorübersegelnden Kriegsschiffes angestarrt und über den Kapitän, der sie bewohnte, nachgedacht, welch ein Mensch er wohl war und welche Fähigkeiten er besaß. Und nun ko

Er wandte sich wieder nach vorn und sah, wie die Umrisse der Fawn sich vor die träge dümpelnde Fregatte schoben. Bei der Pforte im Schanzkleid bewegten sich mehrere Mä

An der Pforte erwartete ihn Maulby, der Kommandant der Fawn. Er war sehr hager, und hätte er sich nicht stark vornüber geneigt gehalten, so wäre er um einiges länger als sechs Fuß gewesen. Bolitho fand, daß für solch einen Ma

Maulby schien einige Jahre älter als er zu sein und hatte eine lässige, gedehnte Art zu sprechen. Doch schien er einigermaßen umgänglich und hieß ihn an Bord seines Schiffes willkommen.

Als sie sich unter das Achterdeck bückten, meinte Maulby:»Der kleine Admiral scheint ziemlich aufgeregt zu sein.»

Bolitho blieb stehen und starrte ihn an.»Wer?»

Maulby zuckte schlaksig die Achseln.»In der Flottille ne

Bolitho grinste. Er fand, daß Maulby ein Ma

«Nein, Sie haben mich erfrischt und aufgeheitert«, antwortete er. Die Heckkajüte war so groß wie seine eigene, doch sonst gab es keine Ähnlichkeit. Sie war einfach, ja spartanisch. Er eri

Colquhoun saß am Tisch, hatte sein Ki

Ohne aufzusehen, sagte er:»Nehmen Sie beide Platz, ich muß mich noch mit dieser Angelegenheit befassen.»

Maulby zwinkerte Bolitho bedeutungsvoll zu.

Bolitho blickte weg. Maulbys unbekümmerte Haltung ihrem Vorgesetzten gegenüber war beängstigend.»Der kleine Admiral!«Es paßte gut auf Colquhoun.

Maulby schien die Fähigkeit zu besitzen, sich lässig zu geben, ohne daß man ihm etwas vormachen ko

Colquhoun unterbrach mit scharfer, schneidender Stimme seine Gedanken.»Der Kapitän der Miranda hat ernste Nachrichten gebracht. «Er hielt seinen Blick noch immer auf die Depeschen gesenkt.»Frankreich hat einen Bündnisvertrag mit den Amerikanern unterzeichnet. Das bedeutet, daß General Washington die volle Unterstützung regulärer französischer Truppen und eine mächtige Flotte zur Verfügung haben wird.»

Bolitho fuhr in seinem Stuhl herum. Diese Neuigkeiten machten ihn betroffen. Die Franzosen hatten schon vorher viel für ihre neuen Verbündeten getan. Aber dies bedeutete, daß der Krieg nun ganz offen geführt wurde. Es bewies auch, daß die Franzosen stärkeres Vertrauen in die Siegeschancen der Amerikaner setzten.

Colquhoun stand rasch auf und starrte durch die Heckfenster.

«Die Miranda hat Depeschen und geheime Nachrichten für das Oberkommando in New York an Bord. Sie lief von Plymouth zusammen mit einer Brigg aus, die Duplikate der Depeschen nach Antigua bringen sollte. Kurz nachdem die Schiffe den Kanal passiert hatten, gerieten sie in einen Sturm, und seitdem ist die Brigg verschollen.»

«Von den Franzosen geschnappt, Sir?«fragte Maulby ruhig. Colquhoun fuhr zu ihm herum. Seine Stimme klang unerwartet zornig.

«Was, zum Teufel, macht das aus? Geschnappt oder gesunken, entmastet oder von Würmern aufgefressen, für uns macht das keinen Unterschied, oder?»

Plötzlich erka