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»Schön«, sagte Hermine hochnäsig und stolzierte majestätisch davon.

»Sie weiß es auch nicht«, sagte Ron und starrte ihr wütend nach.»Sie will uns nur dazu bringen, wieder mit ihr zu reden.«

Am Do

»Was ist das?«, fragte Harry.

»Noch ein Irrwicht«, sagte Lupin und zog seinen Umhang aus.»Seit Dienstag schon durchkämme ich das Schloß und glücklicherweise lauerte der noch in Mr Filchs Aktenschrank. Besser kö

»Gut«, sagte Harry und mühte sich so zu klingen, als wäre er ganz locker und einfach froh, daß Lupin einen so guten Ersatz für einen echten Dementor gefunden hatte.

»Also de

»Wie funktioniert er?«, sagte Harry nervös.

»Nun, we

Harry überkam die jähe Vorstellung, er würde sich hinter einer hagridgroßen Gestalt mit einem riesigen Schlagstock zusammenkauern. Professor Lupin fuhr fort:

»Der Patronus ist wie eine gute Kraft, ein Abbild eben jener Dinge, von denen sich der Dementor nährt – Hoffnung, Glück, der Wunsch zu überleben -, doch er ka

»Wie sieht ein Patronus aus?«, fragte Harry neugierig.

»Jeder Zauberer erschafft seinen ganz eigenen.«

»Und wie beschwört man ihn herauf?«

»Mit einer Zauberformel, die nur wirkt, we

Harry stöberte in seinem Gedächtnis nach einem glücklichen Erlebnis. Natürlich kam nichts, was er bei den Dursleys erlebt hatte, dafür in Frage. Schließlich entschied er sich für den Moment, als er zum ersten Mal auf einem Besen geflogen war.

»Gut«, sagte er und versuchte sich das wundervolle, strömende Gefühl in seinem Bauch so klar wie möglich in Eri

»Die Beschwörungsformel lautet -«, Lupin räusperte sich,»expecto patronum.«

»Expecto patronum«, wisperte Harry,»expecto patronum.«

»Denkst du ganz fest an dein glückliches Erlebnis?«

»Oh – ja -«, sagte Harry und lenkte seine Gedanken rasch zurück zu jenem ersten Besenflug.»Expecto patrono – nein, patronum – Quatsch, expecto patronum, expecto patronum -«

Plötzlich zischte etwas aus der Spitze seines Zauberstabs; es sah aus wie ein Strahl silbrigen Gases.

»Haben Sie das gesehen?«, sagte Harry aufgeregt,»da ist was passiert!«

»Sehr gut«, sagte Lupin lächelnd.»Na da

»Ja«, sagte Harry und umklammerte fest seinen Zauberstab. Er trat in die Mitte des Klassenzimmers. Er versuchte weiter fest an den Besenflug zu denken, doch jetzt drang ihm etwas anderes ins Bewußtsein… womöglich würde er gleich wieder seine Mutter hören… doch er durfte nicht daran denken, de

Lupin packte den Deckel der Kiste und zog ihn hoch.

Langsam schwebte ein Dementor daraus hervor; sein vermummtes Gesicht war Harry zugewandt; mit einer glitzernden, schorfüberzogenen Hand drückte er sich den Mantel an den Leib. Die Lampen im Klassenzimmer flackerten und erloschen. Der Dementor trat aus der Kiste und schwebte tief und rasselnd atmend auf Harry zu. Eine Welle stechender Kälte brach über ihn herein -

»Expecto patronum!«, schrie Harry.»Expecto patronum! Expecto -«

Doch das Klassenzimmer und der Dementor verschwammen vor seinen Augen… Wieder fiel Harry durch dichten weißen Nebel, und die Stimme seiner Mutter, lauter de

»Nicht Harry! Nicht Harry! Bitte – ich tu alles -«

Schallendes, schrilles Gelächter – er genoß ihr Grauen -

»Harry!«

Jäh erwachte Harry wieder zum Leben. Er lag ausgestreckt auf dem Fußboden. Die Lampen im Klassenzimmer bra

»Tut mir Leid«, murmelte er und setzte sich auf. Kalter Schweiß ra

»Geht's dir gut?«, fragte Lupin.

»Ja…«Harry zog sich an einem Pult hoch und lehnte sich dagegen.

»Hier -«Lupin reichte ihm einen Schokoladenfrosch.»Iß das, bevor wir es noch mal versuchen. Ich hab nicht erwartet, daß du es beim ersten Mal schaffst, im Gegenteil, das hätte mich sehr überrascht.«

»Es wird schlimmer«, murmelte Harry und biß dem Frosch den Kopf ab.»Diesmal hab ich sie noch lauter gehört – und ihn – Voldemort -«

Lupin sah noch blasser aus als sonst.

»Harry, we

»Ich will!«, sagte Harry wild entschlossen und stopfte sich den Rest des Schokofrosches in den Mund.»Ich muß doch! Was ist, we

»Na schön…«, sagte Lupin.»Vielleicht nimmst du eine andere Eri

Harry dachte angestrengt nach und fand schließlich eine neue Eri

»Bereit?«, fragte Lupin und packte den Deckel der Kiste.

»Bereit«, sagte Harry und versuchte angestrengt, seinen Kopf mit glücklichen Gedanken an den Sieg von Gryffindor zu füllen und nicht mit düsteren an das, was geschehen würde, we

»Los!«, sagte Lupin und hob den Deckel. Wieder wurde es eiskalt und dunkel im Zimmer. Der Dementor glitt tief atmend auf ihn zu; eine verweste Hand langte nach Harry -

»Expecto patronum«, rief Harry,»expecto patronum! Expecto pat-«

Weißer Nebel erstickte ihm die Si

»Lily, nimm Harry und lauf! Er ist es! Schnell fort, ich halte ihn auf -«

Jemand stolperte hastig aus einem Zimmer – krachend zerbarst eine Tür – ein schrilles Auflachen -

»Harry! Harry… komm zu dir…«

Lupin gab Harry eine saftige Ohrfeige. Diesmal dauerte es eine Weile, bis Harry begriff, warum er auf einem staubigen Fußboden lag.

»Ich hab meinen Dad gehört«, nuschelte er.»Das ist das erste Mal, daß ich ihn gehört hab – er wollte es ganz allein mit Voldemort aufnehmen, damit meine Mutter fliehen ko

»Du hast James gehört?«, sagte Lupin mit merkwürdig fremd klingender Stimme.