Добавить в цитаты Настройки чтения

Страница 48 из 89

Obwohl Professor McGonagall die Leiterin des Hauses Gryffindor war, hatte Harry sie bisher nur einmal im Gemeinschaftsraum gesehen, und das wegen einer sehr ernsten Ankündigung. Die beiden Jungen, die noch immer den Feuerblitz in Händen hielten, starrten ihre Lehrerin an. Hermine ging um sie herum, setzte sich, griff sich das nächste Buch und verbarg ihr Gesicht dahinter.

»Das ist er also, nicht wahr?«, sagte Professor McGonagall umstandslos, ging hinüber zum Kamin und musterte den Feuerblitz.»Miss Granger hat mir soeben mitgeteilt, daß man Ihnen einen Besen geschickt hat, Potter.«

Harry und Ron wandten sich zu Hermine um. Sie ko

»Darf ich mal?«, sagte Professor McGonagall, wartete jedoch nicht auf eine Antwort und zog ihnen den Feuerblitz stracks aus den Händen. Sie untersuchte ihn sorgfältig vom Stiel bis zu den Zweigspitzen.»Hmm. Und keine Notiz dazu, Potter? Keine Karte? Keine Mitteilung irgendwelcher Art?«

»Nein«, sagte Harry schlicht.

»Verstehe…«, sagte Professor McGonagall.»Nun, ich fürchte, ich werde ihn beschlagnahmen müssen, Potter.«

»W… wie bitte?«, sagte Harry und rappelte sich hoch.»Warum?«

»Er muß auf Zauberflüche überprüft werden«, sagte Professor McGonagall.»Ich bin natürlich keine Fachfrau, aber ich bin sicher, Madam Hooch und Professor Flitwick werden ihn auseinander nehmen.«

»Ihn auseinander nehmen?«, wiederholte Ron, als ob Professor McGonagall verrückt geworden wäre.

»Es dürfte nicht mehr als ein paar Wochen dauern«, sagte Professor McGonagall.»Sie bekommen ihn zurück, we

»Der ist völlig in Ordnung!«, sagte Harry mit leichtem Zittern in der Stimme.»Ehrlich, Professor -«

»Das kö

Professor McGonagall machte auf dem Absatz kehrt und trug den Feuerblitz aus dem Porträtloch, das sich hinter ihr schloß. Harry stand da und starrte ihr nach, die Dose mit der Hochglanzpolitur immer noch in der Hand. Ron jedoch machte sich über Hermine her.

»Wieso re

Hermine warf ihr Buch beiseite. Sie war immer noch rosa im Gesicht, doch sie stand auf und sah Ron verteidigungslustig ins Gesicht.

»Weil ich dachte – und Professor McGonagall stimmt mir zu -, daß es vielleicht Sirius Black war, der Harry den Besen geschickt hat!«

Der Patronus

Hermine hatte es gut gemeint, das wußte Harry, und de

Auch Ron war wütend auf Hermine. We

Am Abend vor dem ersten Unterrichtstag nahm Wood Harry beiseite.

»Schöne Weihnachten gehabt?«Ohne eine Antwort abzuwarten fuhr er mit gedämpfter Stimme fort:»Ich hab in den Ferien ein wenig nachgedacht, Harry. Über das letzte Spiel, du weißt. We

Wood brach mit verlegenem Blick ab.

»Ich unternehm schon was dagegen«, sagte Harry rasch.»Professor Lupin hat versprochen, mir Unterricht zu geben, wie ich mir die Dementoren vom Leib halten ka

»Ah«, sagte Wood und seine Miene hellte sich auf,»gut, we

»Nein«, sagte Harry.

»Wie bitte? Du beeilst dich besser – mit diesem Shooting Star brauchst du gegen Ravenclaw gar nicht erst anzutreten.«

»Er hat zu Weihnachten einen Feuerblitz bekommen«, sagte Ron.

»Einen Feuerblitz? Nein! Im Ernst? Einen – einen echten Feuerblitz?«

»Freu dich nicht zu früh, Oliver«, sagte Harry mit düsterer Miene.»Ich hab ihn nicht mehr. Sie haben ihn beschlagnahmt.«Und er erklärte ihm, daß der Feuerblitz gerade auf böse Zauber untersucht wurde.

»Böse Zauber? Warum sollte er de

»Sirius Black«, sagte Harry matt.»Er ist angeblich hinter mir her. Daher vermutet McGonagall, daß er mir den Feuerblitz geschickt hat.«

Die Neuigkeit, daß ein berüchtigter Mörder hinter seinem Sucher her war, kümmerte Wood nicht im Geringsten.

»Aber Black hätte keinen Feuerblitz kaufen kö

»Das frag ich mich auch«, sagte Harry,»aber McGonagall will ihn trotzdem zerlegen lassen -«

Wood erbleichte.

»Ich werd mit ihr reden, Harry«, versprach er.»Ich werd sie schon zur Vernunft bringen… ein Feuerblitz… ein echter Feuerblitz für unser Team… sie will doch genauso wie wir, daß Gryffindor gewi

Am nächsten Tag war wieder Schule. Das Letzte, worauf sie an diesem rauhen Januarmorgen Lust hatten, waren zwei Stunden draußen auf den Ländereien. Um sie aufzumuntern, hatte Hagrid ein großes Feuer mit Salamandern vorbereitet, und mit viel Eifer sammelten sie trockenes Holz, damit das Feuer so richtig prasselte, während die Flammen liebenden Salamander über die weiß glühenden und zerfallenden Holzscheite huschten. Die erste Stunde Wahrsagen im neuen Jahr war weit weniger lustig; Professor Trelawney lehrte sie die Handlesekunst und eröffnete Harry ohne Umschweife, er habe die kürzesten Lebenslinien, die sie je gesehen habe.

Wirklich gespa

»Ah ja«, sagte Lupin, als Harry ihn am Schluß der Stunde an sein Versprechen eri

»Sieht immer noch krank aus, oder?«, sagte Ron, während sie den Korridor entlang zum Abendessen gingen.»Was, glaubst du, ist mit ihm los?«

Von hinten kam ein lautes, ungeduldiges»Tssss«. Es war Hermine, die zu Füßen einer Rüstung gesessen und ihre Tasche neu gepackt hatte. Die war so voll gestopft mit Büchern, daß sie nicht mehr zugehen wollte.

»Und was hast du an uns herumzumäkeln?«, sagte Ron gereizt.

»Nichts«, sagte Hermine ein wenig herablassend und schulterte ihre Tasche.

»Doch, hast du«, sagte Ron.»Ich hab mich nur gefragt, was mit Lupin los ist, und du -«

»Tja, ist das nicht offensichtlich?«, sagte Hermine mit einem überlegenen Blick, der Ron fast zur Weißglut trieb.

»We