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»Sieht nicht besonders gesund aus, oder?«, sagte Harry.
»Das ist die Aufregung!«, sagte Ron.»We
Doch Harry, der noch wußte, daß die Frau in der Magischen Menagerie gesagt hatte, Ratten lebten nur drei Jahre, beschlich die ungute Ahnung, daß Krätze, we
Weihnachtlicher Geist war an diesem Morgen im Gemeinschaftsraum der Gryffindors gewiß nicht übermäßig zu spüren. Hermine hatte Krummbein in ihrem Schlafsaal eingeschlossen, war jedoch sauer auf Ron, weil er nach ihm getreten hatte. Ron rauchte immer noch vor Zorn wegen Krummbeins neuerlichem Versuch, Krätze zu verspeisen. Harry gab die Hoffnung auf, er kö
Zum Mittagessen gingen sie hinunter in die Große Halle. Die Tische der vier Häuser waren erneut an die Wände gerückt worden und ein einziger Tisch, gedeckt für zwölf, stand in der Mitte. Die Professoren Dumbledore, McGonagall, Snape, Sprout und Flitwick saßen da, zusammen mit Filch, dem Hausmeister, der seine übliche braune Jacke abgelegt hatte und einen sehr alten und recht mottenzerfressen aussehenden Frack trug. Es waren nur noch drei andere Schüler da, zwei äußerst aufgeregt wirkende Erstkläßler und ein schmollgesichtiger Fünftkläßler von den Slytherins.
»Fröhliche Weihnachten!«, sagte Dumbledore, als Harry, Ron und Hermine auf den Tisch zukamen.»Da wir so wenige sind, schien es mir albern, die Haustische zu nehmen… setzt euch, setzt euch!«
Harry, Ron und Hermine setzten sich nebeneinander an das eine Ende des Tisches.
»Knallbonbons!«, sagte Dumbledore begeistert und bot Snape die Verschnürung eines großen silbernen Bonbons an. Snape packte es zögernd und zog daran. Laut wie ein Pistolenknall flog das Knallbonbon auseinander und es erschien ein großer spitzer Hexenhut, auf dem ein ausgestopfter Geier saß.
Harry, dem die Geschichte mit dem Irrwicht einfiel, fing Rons Blick auf und beide grinsten; Snape preßte die Lippen zusammen und schob den Hut zu Dumbledore hinüber, der ihn sofort anstelle seines Zaubererhuts aufsetzte.
»Haut rein!«, wies er die Tischgesellschaft an und strahlte in die Runde.
Während sich Harry Bratkartoffeln auftat, öffneten sich erneut die Türen der Großen Halle. Es war Professor Trelawney, die wie auf Rädern zu ihnen herübergeglitten kam. Zur festlichen Gelegenheit hatte sie ein grünes, silbern besticktes Kleid angezogen, das sie mehr de
»Sibyll, das ist ja eine angenehme Überraschung!«, sagte Dumbledore und erhob sich.
»Ich habe in die Kristallkugel geschaut, Direktor«, sagte Professor Trelawney mit ihrer rauchigsten, unirdischsten Stimme,»und zu meiner Verwunderung sah ich, wie ich mein einsames Mahl stehen ließ und mich Ihnen anschloß. Sollte ich de
»Aber gewiß, gewiß«, sagte Dumbledore mit funkelnden Augen.»Lassen Sie mich einen Stuhl für Sie zeichnen -«
Und tatsächlich zeichnete er mit dem Zauberstab einen Stuhl in die Luft, der sich ein paar Sekunden drehte und da
»Ich wage es nicht, Direktor! We
»Das werden wir riskieren, Sibyll«, sagte Professor McGonagall ungeduldig.»Bitte setzen Sie sich, der Truthahn wird langsam kalt.«
Professor Trelawney zögerte, da
»Kutteln, Sibyll?«
Professor Trelawney achtete nicht auf sie. Sie öffnete die Augen und blickte erneut in die Runde.
»Aber wo ist der liebe Professor Lupin?«
»Ich fürchte, der arme Kerl ist schon wieder krank«, sagte Dumbledore und bedeutete mit einer Handbewegung, daß sich nun alle bedienen sollten.»Großes Pech, daß es ausgerechnet an Weihnachten passiert.«
»Aber Sie haben das doch sicher gewußt, Sibyll?«, sagte Professor McGonagall mit hochgezogenen Augenbrauen.
Professor Trelawney schenkte Professor McGonagall einen sehr kühlen Blick.
»Natürlich wußte ich es, Minerva«, sagte sie leise.»Aber man geht nicht mit der Tatsache hausieren, daß man allwissend ist. Häufig tue ich so, als ob ich nicht im Besitz des I
»Das erklärt eine ganze Menge«, sagte Professor McGonagall säuerlich.
Professor Trelawneys Stimme war plötzlich um einiges weniger rauchig.
»We
»Nicht zu fassen«, sagte Professor McGonagall trocken.
»Ich glaube nicht, daß Professor Lupin in unmittelbarer Gefahr ist«, sagte Dumbledore fröhlich, doch mit leisem Nachdruck, was das Gespräch der beiden Lehreri
»ja, Direktor«, sagte Snape.
»Gut«, sagte Dumbledore.»Da
Der junge aus der ersten Klasse, so direkt von Dumbledore angesprochen, errötete bis zu den Haarspitzen und griff mit zitternden Händen nach der Platte mit den Würstchen.
Professor Trelawney verhielt sich die nächsten zwei Stunden bis zum Ende des Weihnachtsmahles fast normal. Zum Platzen voll und mit den Hüten aus den Knallbonbons auf den Köpfen erhoben sich Harry und Ron als Erste von der Tafel. Und da kreischte sie laut auf.
»Meine Lieben! Wer von euch ist zuerst aufgestanden? Wer?«
»Keine Ahnung«, sagte Ron und sah Harry verlegen an.
»Ich denke nicht, daß es eine Rolle spielt«, sagte Professor McGonagall kühl,»außer we
Selbst Ron lachte. Professor Trelawney sah höchst pikiert aus.
»Kommst du?«, sagte Harry zu Hermine.
»Nein«, murmelte Hermine,»ich möchte noch kurz mit Professor McGonagall sprechen.«
»Fragt wahrscheinlich, ob sie noch mehr Unterricht nehmen ka
Am Porträtloch angelangt, stellten sie fest, daß Sir Cadogan eine Weihnachtsparty mit ein paar Mönchen, einigen ehemaligen Schulleitern von Hogwarts und seinem fetten Pony feierte. Er schob sein Visier hoch und prostete ihnen mit einem Krug Met zu.
»Fröhliche – hicks – Weihnachten! Paßwort?«
»Fieser Hund.«
»Und Sie auch, Sir!«, dröhnte Sir Cadogan, als das Gemälde zur Seite schwang und sie einließ.
Harry ging gleich hoch in den Schlafsaal, holte den Feuerblitz und das Besenpflege-Set, das ihm Hermine zum Geburtstag geschenkt hatte, brachte sie herunter und suchte da