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»Das hilft uns vielleicht weiter, seht mal – im Jahr 1296 hat ein Mantikor jemanden zerfleischt und sie haben ihn freigelassen – oh – nein, das war nur, weil sie alle zu viel Angst hatten und keiner sich in seine Nähe traute…«

Unterdessen war das Schloß wie immer herrlich weihnachtlich geschmückt worden, auch we

Am Weihnachtsmorgen weckte Ron Harry, indem er ihm ein Kissen an den Kopf warf.

»Hallo! Geschenke!«

Harry tastete nach seiner Brille und setzte sie auf, da

»Noch ein Pulli von Mum… wieder kastanienbraun sieh nach, ob du auch einen hast.«

Harry hatte. Mrs Weasley hatte ihm einen scharlachroten Pulli geschickt, den Gryffindor-Löwen auf die Brust gestickt, zusammen mit einem Dutzend selbst gebackener Pfefferminztörtchen, einem Stück Weihnachtskuchen und einer Schachtel Nußkrokant. Als er all diese Sachen beiseite schob, sah er ein langes, schmales Paket darunter liegen.

»Was ist das?«, fragte Ron, der mit einem frisch ausgepackten Paar kastanienbrauner Socken in der Hand zu ihm herübersah.

»Keine Ahnung…«

Harry riß das Päckchen auf und erstarrte mit offenem Mund, als ein schimmernder Besen auf seine Bettdecke rollte. Ron ließ die Socken fallen und sprang vom Bett, um sich die Sache näher anzusehen.

»Ich faß es nicht«, sagte er mit rauher Stimme.

Es war ein Feuerblitz, der gleiche wie der Traumbesen, den sich Harry Tag für Tag in der Winkelgasse angesehen hatte. Der Stiel glänzte, als er ihn hochhielt. Er spürte ihn vibrieren und ließ ihn los; er blieb mitten in der Luft schweben, ohne Halt, auf genau der richtigen Höhe, um ihn besteigen zu kö

»Wer hat dir den geschickt?«, fragte Ron mit andächtiger Stimme.

»Schau nach, ob irgendwo eine Karte rumliegt«, sagte Harry.

Ron zerriß die Verpackung des Feuerblitzes.

»Nichts! Meine Güte, wer sollte de

»Nun«, sagte Harry völlig verdutzt,»ich wette jedenfalls, daß es nicht die Dursleys waren.«

»Ich wette, es war Dumbledore«, sagte Ron, der jetzt Runde um Runde um den Feuerblitz drehte und jeden herrlichen Zentimeter genüßlich betrachtete.»Er hat dir auch den Tarnumhang anonym geschickt…«

»Der gehörte allerdings meinem Dad«, sagte Harry.»Dumbledore hat ihn nur an mich weitergegeben. Er würde keine fünfhundert Galleonen für mich ausgeben. Das ka

»Deshalb sagt er ja nicht, daß es von ihm ist!«, sagte Ron,»damit so 'n Dödel wie Malfoy nicht sagen ka

»Ich ka

»Ich weiß«, sagte Ron und gab sich einen Ruck.»Ich weiß, wer es sein kö

»Was?«, sagte Harry und fing jetzt selbst an zu lachen.»Lupin? Hör mal, we

»Ja, schon, aber er mag dich«, sagte Ron.»Und er war nicht da, als dein Nimbus zu Bruch ging, und hat vielleicht davon gehört und beschlossen, dir in der Winkelgasse den Besen zu -«

»Was meinst du damit, er war nicht da?«, sagte Harry.»Er war krank, als wir dieses Spiel hatten.«

Jedenfalls war er nicht im Krankenflügel«, sagte Ron.»Ich war nämlich da und hab die Bettpfa

Harry sah Ron stirnrunzelnd an.

»Ich glaub nicht, daß Lupin sich so etwas leisten ka

»Worüber lacht ihr beide de

Hermine war in ihrem Morgenmantel und mit Krummbein auf dem Arm hereingekommen. Der Kater schien über sein Halsband aus Lametta nicht gerade erfreut und schaute grantig aus den Augen.

»Bring ihn bloß nicht hier rein!«, sagte Ron, wühlte rasch in den Untiefen seines Bettes nach Krätze und verstaute ihn in seiner Schlafanzugjacke. Doch Hermine achtete nicht auf ihn. Sie ließ Krummbein auf das leere Bett von Seamus fallen und starrte mit offenem Mund auf den Feuerblitz.

»O Harry! Wer hat dir den de

»Keine Ahnung«, sagte Harry.»War keine Karte oder so was dabei.«

Zu seiner großen Verwunderung schien Hermine von dieser Mitteilung weder besonders überrascht noch begeistert. Im Gegenteil, sie zog eine Schnute und biß sich auf die Lippen.

»Was ist los mit dir?«, fragte Ron.

»Ich weiß nicht«, sagte sie langsam,»aber es ist ein wenig merkwürdig, oder? Das ist doch angeblich ein ziemlich guter Besen, oder?«

Ron seufzte ungehalten.

»Das ist der beste Besen, den es gibt, Hermine«, sagte er.

»Also muß er ziemlich teuer gewesen sein…«

»Hat wahrscheinlich mehr gekostet als alle Besen der Slytherins zusammen«, sagte Ron ausgelassen.

»Na also… wer würde Harry etwas so Teures schicken und nicht einmal seinen Namen verraten?«, sagte Hermine.

»Wen kümmert das?«, sagte Ron ungeduldig.»Hör mal, Harry, ka

»Ich glaube nicht, daß einer von euch gerade jetzt mit diesem Besen fliegen sollte!«, sagte Hermine schrill.

Harry und Ron starrten sie an.

»Was, glaubst du, soll Harry damit anfangen – den Boden fegen?«, sagte Ron.

Doch bevor Hermine antworten ko

»Schmeiß – das – Biest – hier – raus!«, brüllte Ron, während Krummbein seinen Schlafanzug zerfetzte und Krätze einen verzweifelten Fluchtversuch über seine Schultern unternahm. Ron packte Krätze am Schwanz und trat mit dem Fuß nach Krummbein, jedoch vergeblich, de

Plötzlich sträubte sich Krummbeins Fell. Ein schrilles, blechernes Pfeifen erfüllte den Raum. Das Taschenspickoskop war aus Onkel Vernons alten Socken gekullert und lag jetzt surrend und blitzend auf dem Boden.

»Das hab ich ganz vergessen!«, sagte Harry, bückte sich und hob das Spickoskop auf»Diese Socken trag ich möglichst nie…«

Das Spickoskop surrte und pfiff in seiner Hand. Krummbein starrte es fauchend und knurrend an.

Ron saß auf Harrys Bett und rieb sich den Zeh.»Den Kater bringst du jetzt besser raus, Hermine«, sagte er wütend.»Ka

Harry stopfte das Spickoskop zurück in die Socken und warf es in seinen Koffer. Alles, was sie jetzt noch hören ko