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»Ja…«Harry hatte sich inzwischen die Tränen abgewischt und sah zu ihm auf.»Warum – Sie haben meinen Vater doch nicht etwa geka
»Offen gesagt – ja, das hab ich«, sagte Lupin.»Wir waren Freunde in Hogwarts. Hör zu, Harry – vielleicht sollten wir es für heute Abend dabei belassen. Dieser Zauber ist unglaublich schwierig… ich hätte nicht vorschlagen sollen, daß du all das auf dich nimmst…«
»Nein!«, sagte Harry und richtete sich auf.»Ich will noch einen Versuch! Ich hab einfach noch nicht an mein glücklichstes Erlebnis gedacht, daran liegt's… warten Sie…«
Er zermarterte sich den Kopf Ein wirklich, wirklich glückliches Erlebnis… eines, das er in einen guten, starken Patronus verwandeln ko
Der Augenblick, in dem er erfahren hatte, daß er ein Zauberer war und die Dursleys verlassen und nach Hogwarts gehen würde! We
»Fertig?«, fragte Lupin mit einem Gesichtsausdruck, als tue er etwas gegen besseres Wissen.»Denkst du ganz fest an dein Erlebnis? Also da
Zum dritten Mal hob er den Deckel von der Kiste und der Dementor stieg heraus; im Zimmer wurde es kalt und dunkel -
»Expecto patronum!«, polterte Harry,»expecto patronum! Expecto patronum!«
Wieder bega
»Riddikulus«, do
Unter lautem Krachen verschwand Harrys nebliger Patronus mitsamt dem Dementor; Harry sank auf einen Stuhl, er war so erschöpft und seine Beine zitterten, als wäre er gerade eine Meile gera
»Glänzend!«, sagte Lupin und kam mit großen Schritten auf Harry zu.»Hervorragend, Harry! Das war schon mal ein guter Anfang!«
»Kö
»Nicht jetzt«, sagte Lupin bestimmt.»Du hast erst mal genug für einen Abend. Hier -«
Er reichte Harry einen großen Riegel der besten Schokolade aus dem Honigtopf.
»Iß sie auf, oder Madam Pomfrey saugt mir das Blut aus den Adern. Nächste Woche wieder, selbe Zeit?«
»Okay«, sagte Harry und biß ein Stück Schokolade ab. Sein Blick folgte Lupin, der die Lampen löschte, die beim Verschwinden des Dementors wieder aufgeflackert waren. Da
»Professor Lupin?«, sagte er.»We
Lupin wandte sich blitzschnell um.
»Wie kommst du darauf?«, sagte er in schneidendem Ton.
»Einfach so – ich weiß nur, daß auch Black und mein Vater in Hogwarts befreundet waren…«
Lupins Gesicht entspa
»ja, ich ka
Harry ging hinaus, lief den Korridor entlang und bog um die Ecke, da
Er fühlte sich ausgelaugt und merkwürdig leer, obwohl er den Bauch voller Schokolade hatte. So schrecklich es war, daß die letzten Momente im Leben seiner Eltern noch einmal in seinem Kopf abliefen, es war doch das erste Mal, seit er ein kleines Kind gewesen war, daß er ihre Stimmen gehört hatte. Doch er würde es nie schaffen, einen richtigen Patronus heraufzubeschwören, we
»Sie sind tot«, sagte er streng zu sich selbst.»Sie sind tot und dem Echo ihrer Stimmen zu lauschen bringt sie nicht wieder zurück. Du reißt dich besser zusammen, we
Er stand auf, stopfte sich das letzte Stück Schokolade in den Mund und kehrte zurück in den Turm der Gryffindors.
Eine Woche nach Ende der Ferien spielte Ravenclaw gegen Slytherin. Slytherin gewa
»Wie schafft sie das bloß?«, murmelte Ron eines Abends Harry zu, der gerade einen kniffligen Aufsatz über nicht nachweisbare Gifte für Snape fertig schrieb. Harry blickte auf Hermine war hinter einem wackligen Bücherstapel kaum zu sehen.
»Was de
»Den ganzen Unterricht!«, sagte Ron.»Ich hab gehört, wie sie heute Morgen mit Professor Vektor gesprochen hat, dieser Arithmantikhexe. Sie haben sich über die gestrige Stunde ausgelassen, aber Hermine ka
Harry hatte im Moment nicht die Zeit, über das Geheimnis von Hermines unmöglichem Stundenplan zu rätseln; er mußte unbedingt mit Snapes Aufsatz weiterkommen. Zwei Sekunden später jedoch unterbrach ihn wieder jemand, und diesmal war es Wood.
»Schlechte Nachrichten, Harry. Ich war eben bei Professor McGonagall wegen des Feuerblitzes. Sie – ähm – hat mich ziemlich angepflaumt. Ich wisse wohl nicht recht, was wirklich wichtig ist. Dachte wahrscheinlich, mir wäre es wichtiger, den Pokal zu gewi