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»Ich sterbe!«, schrie Malfoy, und Panik machte sich breit.»Ich sterbe, seht her! Es hat mich umgebracht!«

»Du stirbst nicht!«, sagte Hagrid mit todbleichem Gesicht.»Helft mir mal, ich muß ihn hier rausbringen -«

Hermine lief zum Tor und öffnete es, während Hagrid Malfoy mühelos von der Erde hob. Als Hagrid vorbeiging, bemerkte Harry eine lange, klaffende Wunde an Malfoys Arm; Blut besprenkelte das Gras, während Hagrid mit seiner Last den Abhang zum Schloß hochra

Ratlos und verängstigt folgte ihm die Klasse. Die Slytherins schimpften lauthals über Hagrid.

»Sie sollten ihn sofort rauswerfen!«, sagte Pansy Parkinson mit Tränen in den Augen.

»Malfoy war doch selber schuld«, herrschte sie Dean Thomas an. Crabbe und Goyle spielten drohend mit den Muskeln.

Sie stiegen die steinerne Treppe zur menschenleeren Eingangshalle empor.

»Ich schau nach, wie es ihm geht!«, sagte Pansy, und die Blicke der Übrigen folgten ihr die marmorne Treppe hoch. Die Slytherins, immer noch über Hagrid schimpfend, zogen sich in ihren Gemeinschaftsraum unten in den Kerkern zurück; Harry, Ron und Hermine gingen die Treppen hoch zum Turm der Gryffindors.

»Glaubst du, er wird wieder gesund?«, sagte Hermine nervös.

»Natürlich, Madam Pomfrey ka

»Das war eine ziemlich üble Geschichte, ausgerechnet in Hagrids erster Unterrichtsstunde, meint ihr nicht?«, sagte Ron besorgt.»Ich wette, Malfoy wird ihm die Hölle heiß machen…«

Sie waren unter den Ersten, die zum Abendessen in die Große Halle kamen, weil sie hofften, Hagrid zu treffen. Doch er kam nicht.

»Sie werden ihn doch nicht entlassen?«, sagte Hermine besorgt und rührte ihren Pudding nicht an.

»Das sollen sie bloß nicht wagen«, sagte Ron, der ebenfalls nichts runterbrachte.

Harry beobachtete den Tisch der Slytherins. Crabbe und Goyle und eine Menge andere Schüler saßen dort, die Köpfe zusammengesteckt, und redeten fieberhaft aufeinander ein. Harry war sich sicher, sie würden ihre eigene Geschichte zusammenbrauen, wie es zu Malfoys Verletzung gekommen war.

»Immerhin ka

Nach dem Essen gingen sie nach oben in den belebten Gemeinschaftsraum der Gryffindors und versuchten ihre Hausaufgaben für Professor McGonagall zu machen, doch alle drei unterbrachen ständig die Arbeit und spähten aus dem Turmfenster.

»Bei Hagrid drüben bre

Ron sah auf die Uhr.

»We

»Ich weiß nicht«, sagte Hermine bedächtig und Harry fing ihren Blick auf

»Ich darf sehr wohl über das Schulgelände gehen«, sagte er entschieden.»Sirius Black ist noch nicht an den Dementoren vorbeigekommen, oder?«

Also räumten sie ihre Sachen zusammen und kletterten durch das Porträtloch, froh, auf dem Weg zum Schloßportal niemanden zu treffen, de

Das Gras war immer noch naß und wirkte im Dämmerlicht fast schwarz. Vor Hagrids Hütte angelangt, klopften sie, und eine Stimme knurrte:»Herein.«

Hagrid saß in Hemdsärmeln an seinem polierten Holztisch; sein Saurüde Fang hatte den Kopf in seinen Schoß gelegt. Ein Blick genügte, um zu erke

»Vermute mal, 's is 'n Rekord«, sagte er mit bräsiger Stimme, als er sie erka

»Du bist doch nicht entlassen!«, rief Hermine und hielt den Atem an.

»Noch nich«, sagte Hagrid bedrückt und nahm einen gewaltigen Schluck von was auch immer aus seinem Humpen.»Aber 's iß nur 'ne Frage der Sseit, nach der Ssache mit Maffoy…«

Sie setzten sich.»Wie geht's ihm de

»Ma'm Pomfrey hat ihn so gut sie ko

»Er tut doch nur so«, sagte Harry ohne Umschweife.»Madam Pomfrey ka

»Der Schulbeirat is unterrichtet worden, natürlich«, sagte Hagrid niedergeschlagen.»Die meinen, ich wär zu groß eingestiegen. Hätte die Hippogreife für später aufheben sollen… lieber mit Flubberwürmern oder so was anfangen sollen… dachte nur, es wär 'ne gute erste Stunde für euch… alles mein Fehler…«

»Es ist alles Malfoys Fehler, Hagrid«, sagte Hermine mit ernster Stimme.

»Wir sind Zeugen«, sagte Harry.»Du hast gesagt, Hippogreife werden böse, we

»Ja, mach dir keine Sorgen, Hagrid, wir holen dich da raus«, sagte Ron.

Tränen kullerten aus den runzligen Winkeln um Hagrids käferschwarze Augen. Er packte Harry und Ron und umarmte sie, daß ihre Knochen krachten.

»Ich glaube, du hast genug getrunken«, sagte Hermine streng. Sie nahm den Humpen vom Tisch, ging nach draußen und schüttete ihn aus.

»Aaarh, vielleicht hat sie Recht«, sagte Hagrid und ließ Harry und Ron los, die beide zurückstolperten und sich die Rippen rieben. Hagrid hievte sich aus dem Stuhl und schwankte nach draußen zu Hermine. Sie hörten einen lauten Platscher.

»Was hat er getan?«, fragte Harry nervös, als Hermine mit dem leeren Humpen hereinkam.

»Den Kopf ins Wasserfaß getaucht«, sagte Hermine und räumte den Humpen beiseite.

Hagrid kam zurück, das Haar und der Bart klitschnaß, und wischte sich das Wasser aus den Augen.

»Jetzt geht's besser«, sagte er, schüttelte den Kopf wie ein Hund und spritzte sie alle naß.»Hört mal, das war gut, daß ihr mich besucht habt, ich bin wirklich -«

Hagrid verstummte jäh und starrte Harry an, als hätte er erst jetzt erka

»Was glaubst du eigentlich, was du hier zu suchen hast?«, brüllte er so plötzlich los, daß sie einen Luftsprung machten.»Du stromerst hier nicht rum, we

Hagrid war mit einem Schritt bei Harry, packte ihn am Arm und schleifte ihn zur Tür.

»Kommt schon!«, sagte Hagrid zornig,»ich bring euch alle drei hoch zur Schule, und laßt euch ja nicht mehr bei mir Blicken, we

Der Irrwicht im Schrank

Malfoy erschien erst wieder am Do

»Wie geht's, Draco?«, fragte Pansy Parkinson und schenkte ihm einen bewundernden Blick,»tut's noch sehr weh?«

»Jaah«, sagte Malfoy mit der Miene des tapferen Kämpfers. Doch Harry sah, wie er Crabbe und Goyle zuzwinkerte, als Pansy den Blick abwandte.

»Setzen Sie sich, setzen Sie sich«, sagte Professor Snape gleichmütig.

Harry und Ron sahen sich mißmutig an; we

Heute war ein neuer Zaubertrank dran, eine Schrumpflösung. Malfoy stellte seinen Kessel neben Harry und Ron auf, so daß sie ihre Zutaten auf demselben Tisch vorbereiten mußten.