Страница 4 из 14
Postmeisterin.
Ich ke
Fernando.
Sie ist jung?
Postmeisterin.
Sehr jung; und schnippisch. Ihre Mutter ist auch droben.
Lucie kommt.
Lucie.
Ihre Dienerin!
Fernando.
Ich bin glücklich, eine so schöne Tischgesellschaft zu finden.
Lucie neigt sich.
Postmeisterin.
Hierher, Mamsell! Und Sie belieben hierher!
Fernando.
Wir haben nicht die Ehre von Ihnen, Frau Postmeisterin?
Postmeisterin.
We
Ab.
Fernando.
Also ein Tête-à-tête!
Lucie.
Den Tisch dazwischen, wie ich's wohl leiden ka
Fernando.
Sie haben sich entschlossen, der Frau Baronesse künftig Gesellschaft zu leisten?
Lucie.
Ich muß wohl!
Fernando.
Mich dünkt, Ihnen sollt' es nicht fehlen, einen Gesellschafter zu finden, der noch unterhaltender wäre als die Frau Baronesse.
Lucie.
Mir ist nicht drum zu tun.
Fernando.
Auf Ihr ehrlich Gesicht?
Lucie.
Mein Herr, Sie sind wie alle Mä
Fernando.
Das heißt?
Lucie.
Auf den Punkt sehr arrogant. Ihr Herren dünkt euch unentbehrlich; und ich weiß nicht, ich bin doch groß geworden ohne Mä
Fernando.
Sie haben keinen Vater mehr?
Lucie.
Ich eri
Fernando.
Und Sie scheinen so gleichgültig dabei?
Lucie.
Wie kö
Fernando.
Und Sie sind so ohne Hülfe, ohne Schutz?
Lucie.
Was braucht's das? Unser Vermögen ist alle Tage kleiner worden; dafür auch ich alle Tage größer; und mir ist's nicht bange, meine Mutter zu ernähren.
Fernando.
Mich erstaunt Ihr Mut!
Lucie.
O, mein Herr, der gibt sich. We
Fernando.
Davon Sie Ihrer lieben Mutter nichts mitteilen kö
Lucie.
Leider ist sie, die verliert, nicht ich. Ich dank's meinem Vater, daß er mich auf die Welt gesetzt hat, de
Fernando.
Ja, meine Liebe, wer lebt, verliert;
aufstehend
aber er gewi
Er nimmt ihre Hand.
Sie haben mich erstaunen machen. O, mein Kind, wie glücklich! — Ich bin auch in der Welt gar viel, gar oft von meinen Hoffnungen — Freuden — Es ist doch immer — Und —
Lucie.
Wie meinen Sie?
Fernando.
Alles Gute! die besten, wärmsten Wünsche für Ihr Glück!
Ab.
Lucie.
Das ist ein wunderbarer Mensch! Er scheint aber gut zu sein.