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Doch wir brauchten uns nicht in den Kampf zu stürzen.

An der Pforte stand ein junger Ma

Nur eins verband sie: die dunkle Aura. Eine wilde, zottelige Aura, die in keiner Weise zu den freundlichen Gesichtern und den ordentlich geschnittenen Haaren passte. »Da hätten wir also auch unsere Werwölfe«, murmelte ich. Der Ma

Ich suche einen Erwachsenen mit drei Kindern, denke aber nicht an das Pionierlager!

»Seid ihr gekommen, um euch zu stellen?«, fragte Swetlana kalt. »Dazu ist es zu spät!«

Wie schwach diese Anderen auch sein mochten, sie mussten den Kraftwirbel gespürt haben, der sich hier eben erhoben hatte. Und auch die von Swetlana ausgehende Kraft, die Tiermenschen, Vampiren und sonstigem magischen Kleinvieh keine Chance lässt. Mit einer einzigen Handbewegung kö

»Warten Sie!«, sagte der Ma

»Stadt?«, fragte Swetlana knapp.

»Sergijew Possad. »

»Die Kinder?«, fuhr sie mit ihrem Verhör fort.

»Petja aus Swenigorod, Anton aus Moskau, Galja aus Kolomna…«

»Registriert?«, fragte Swetlana weiter. Ohne Zweifel wollte sie ein Nein hören - womit das Schicksal Igors besiegelt gewesen wäre.

Wortlos hoben die Jungen ihr Hemd hoch. Das Mädchen genierte sich ein wenig, öffnete da

»Das wird dir nicht viel nützen«, murmelte Swetlana. »Geht in den Schuppen und wartet dort auf die Einsatzgruppe. Du ka

Abermals schüttelte Igor den Kopf. Auf seinem Gesicht spiegelte sich unverfälschte Angst wider, und zwar - was erstaunlich war! - nicht um sich.

»Warten Sie! Ich bitte Sie! Das ist wichtig! Sie haben doch eine Tochter, oder? Eine Andere, eine Lichte von zwei oder drei Jahren?«

»Wir haben gesehen, wohin die Frau sie gebracht hat«, sagte mein kleiner Namensvetter leise.

Ich schob Swetlana zur Seite. Trat vor. »Was wollt ihr?«, fragte ich.

Wir wussten, was diese Tiermenschen wollten. Und die Werwölfe wussten, dass wir das wussten. Was am traurigsten war: Sie zweifelten nicht im Mindesten daran, dass wir uns auf den Handel einlassen würden. Doch es gibt immer Details, die besprochen werden müssen.

»Eine Anklage auf geringfügige Fahrlässigkeit«, brachte Igor schnell hervor. »Während eines Spaziergangs haben uns die Kinder zufällig entdeckt und sind erschrocken.«

»Du hast sie gejagt, du Tier!«, ko

»Nein!«Igor schüttelte den Kopf. »Die Kinder haben herumgetobt und wollten mit den kleinen Menschenkindern spielen. Als ich dazugekommen bin, habe ich sie weggezogen. Es ist meine Schuld, de

Er hatte alles genau kalkuliert. Ich ko

»Gut«, sagte ich. Rasch, damit Swetlana mir nicht ins Wort fiel. »We

Igor entspa

»Erzähl alles, Galja«, verlangte er. Uns erklärte er: »Sie hat sie gesehen… unsere Galja hat Hummeln im Hintern, nie ka

Swetlana ging zu dem Mädchen. Ich forderte Igor mit einer Geste auf, zu mir zu kommen. Abermals verkrampfte er sich, folgte mir aber gehorsam ein Stück zur Seite.

»Ich habe einige Fragen«, erklärte ich. »Und ich empfehle dir, ehrlich zu antworten.«Igor nickte.

»Wie hast du das Recht bekommen, drei fremde Kinder zu initiieren?«, wollte ich wissen, wobei ich den Wunsch runterschluckte, »du Schwein«an meine Frage anzuhängen.

»Alle drei waren zum Tode verdammt«, erklärte Igor. »Ich habe Medizin studiert. Mein Praktikum habe ich auf einer Station für krebskranke Kinder gemacht… Die drei wären an Leukämie gestorben. Ein Arzt dort war ebenfalls ein Anderer. Ein Lichter. Er hat mir vorgeschlagen… die drei zu beißen und sie in Tiermenschen zu verwandeln, damit sie gesund werden. Im Gegenzug würde er dafür das Recht erhalten, ebenfalls einige Kinder zu heilen.«

Ich schwieg. Ich eri

»Es ist nicht an mir, dich zu verurteilen«, flüsterte ich. »Gut. Was auch immer dein Motiv war… lassen wir das. Zweite Frage: Warum hast du sie mit auf die Jagd genommen? Lüg nicht, lüg jetzt bloß nicht! De

»Es ist mit mir durchgegangen«, antwortete Igor gelassen. »Warum sollte ich lügen. Ich bin mit den Kleinen draußen herumgepirscht. Ich habe extra die ruhigste Gegend ausgesucht. Und plötzlich tauchen diese Kinder auf… Lebendige Kinder. Die gut riechen. Mit mir geht es durch, es packt mich. Und da

Und er lächelte - schuldbewusst, gequält, sehr aufrichtig. »Dein Kopf funktioniert ganz anders, we

»Gut«, meinte ich.

Was hätte ich auch sonst sagen sollen? Jetzt, wo Nadjuschkas Leben an einem seidenen Faden hing? Selbst we

»Anton!«, rief Sweta mir zu. »Fang!«

Ich sah sie an - und in meinem Kopf wirbelten unzählige Bilder durcheinander.

Eine schöne Frau in einem langen altmodischen Gewand, mit einem groß geblümten Tuch…

Ein Mädchen, das neben ihr einhergeht… stehen bleibt… die Frau nimmt es bei der Hand… In der Nähe ein Fluss…

Gras… hohes Gras… Warum ist es so hoch?… Es reicht ihr bis über den Kopf…

Ich springe über einen Bach, auf vier Pfoten, mit der Nase am Boden, wittere die Spur…

Ein kahler Wald, der in höckeriges Feld übergeht… Gräben, Ri

Geruch… ein seltsamer Geruch steigt von dieser Erde auf… er wühlt mich auf… zwingt mich, den Schwanz einzuziehen…

Die Frau mit dem Mädchen an der Hand steigt in einen tiefen Graben hinab…

Zurück… zurück… das ist genau die Hexe, das ist die Hexe, ihr Geruch…