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»Ich verstehe ihn nur zu tragen. Und es ist gutes Tuch.«Edgar ging zum Bücherschrank, holte ein Buch heraus und blätterte darin. Da

»Ich habe gedacht, dass sie auch das Fuaran hat«, gab ich zu. Edgar lachte nur. »Was machen wir mit der Hütte?«, fragte ich.

»Siehst du, du denkst immer noch wie mein Partner!«, bemerkte Edgar prompt. »Ich wirke ein paar Schutz- und Wachzauber… Hm, was noch? In zwei, drei Stunden müssten die Experten hier sein. Die sollen da

»Willst du de

Edgar sah sich aufmerksam um und meinte da

Ich wartete, bis Edgar um die Hütte ein paar Wachzauber gelegt hatte. Hilfe brauchte er dabei nicht. Danach machten wir uns auf zum Dorf.

Der Rückweg kam uns wesentlich länger vor. Als ob ein nicht zu fassender Zauber verschwunden sei, der uns geholfen hatte, zum Haus der Hexe zu gelangen. Dafür gab sich Edgar jetzt entschieden gesprächiger. Ob meine Unterstützung zu dieser Offenheit geführt hatte?

Er erzählte mir von seiner Ausbildung, davon, wie man ihm beigebracht hatte, nicht nur dunkle Kraft, sondern auch lichte zu nutzen. Berichtete von weiteren Auszubildenden bei der Inquisition, darunter waren zwei Lichte Zauberi

All das war sehr komisch, doch ich wusste genau, worauf Edgar zielte. Deshalb fing ich an, mich mit überzogener Begeisterung an die Jahre meiner Ausbildung zu eri

Edgar seufzte und ging nicht weiter auf das Thema ein. Außerdem waren wir zum Dorf gelangt. Edgar blieb am Waldrand stehen. »Ich warte hier auf meine Leute«, sagte er. »Sie müssen gleich hier sein. Viteszlav hat sogar seine Abreise verschoben und versprochen herzukommen.«

Ich hatte nicht die Absicht, den Inquisitor in mein Haus einzuladen. Vor allem nicht in Gesellschaft eines Hohen Vampirs.

Deshalb nickte ich nur. »Was meinst du, wie geht es weiter?«, wollte ich aber noch wissen.

»Ich habe rechtzeitig Alarm gegeben, die Hexe wird die Gegend nicht verlassen«, erklärte Edgar sachlich. »Jetzt kommen die Experten von der Spurensicherung, wir werden alles überprüfen, wir werden Arina festnehmen. Sie verurteilen. We

Ich teilte Edgars Optimismus nicht uneingeschränkt, nickte aber de

»Auf die hat die Nachwache das Vorrecht, oder?«, antwortete Edgar mit einer Gegenfrage. »We

»Irgendwie habe ich den Eindruck, dass sie noch hier sind«, murmelte ich. Das stimmte, obwohl ich nicht erklären ko

»Überprüf die Nachbardörfer«, riet Edgar mir. »Zumindest das, in dem die Hexe ihre Einkäufe gemacht hat. Obwohl… das wird nichts bringen. Nach einer erfolglosen Jagd ziehen sie sofort den Schwanz ein und verstecken sich… Ich ke

Ich nickte. Der Rat hatte, obwohl reichlich elementar, etwas für sich. Ich hätte gleich die Gegend abklappern sollen, statt hinter einer harmlosen Hexe herzujagen. Ein toller Detektiv - den das Fuaran interessierte… nicht die alltägliche, öde Arbeit. Verbrechensvorbeugung, wie es zu Sowjetzeiten so schön hieß.

»Viel Glück, Edgar«, sagte ich.

»Dir auch, Anton.«Nach kurzem Nachdenken fügte Edgar hinzu: »Ach, übrigens, die Situation ist ganz interessant, weil in den Fall mit der Hexe beide Wachen involviert sind. Du vertrittst sozusagen die Interessen der Nachtwache. Aber ich glaube, dass Sebulon auch jemanden schickt… solange die Lage noch nicht geklärt ist.«Ich seufzte. Mit jeder Stunde wurde das Ganze verzwickter.

»Ich ka

»Du solltest dich lieber darüber freuen, dass er sich keine großen gemeinen Überraschungen ausdenkt«, blaffte Edgar. »Die kleinen musst du halt ertragen. Niemand ka

»Kostja ist längst tot. Und er ist kein Mensch, sondern ein Vampir. Ein Anderer.«

»Was macht das für einen Unterschied aus?«, fragte Edgar finster. Er steckte die Hände in die Taschen seiner teuren Hosen, die er so vorzüglich zu tragen verstand, sackte leicht in sich zusammen und betrachtete die am Horizont untergehende rote So

Hm! Die Arbeit bei der Inquisition wirkt sich doch seltsam auf die Anderen aus! Lässt sie einen nihilistischen Blick aufs Leben werfen. Nimmt ihnen alle Ideale…

»Viel Glück«, wiederholte ich und machte mich daran, den Hügel hinabzusteigen. Während Edgar sich ohne Rücksicht auf seinen Anzug ins Gras legte und in den Himmel starrte.

Sechs

Auf halbem Weg zum Haus traf ich Xjuscha und Romka. Die beiden Kinder gingen zügig die staubige Straße entlang, hielten sich bei den Händen. Ich winkte ihnen zu.

»Ihre Nadjuschka ist mit ihrer Omi zum Fluss hinuntergegangen!«, rief Xjuscha mir sofort entgegen.

Ich musste grinsen. Alles in allem bekam Ljudmila Iwanowna nur selten ein»Oma«zu hören - doch wie jede Moskauer Frau um die fünfzig hasste sie diese Bezeichnung. »Schön, sollen sie ruhig noch spazieren gehen«, sagte ich.

»Haben Sie die Wölfe schon gefunden?«, rief Romka.

»Nein, deine Wölfe sind verschwunden«, erwiderte ich.

Oder hätte ich aus psychotherapeutischen Gründen sagen sollen, ich hätte die Wölfe gefangen und einem Zoo übergeben? Allerdings hatte ich nicht den Eindruck, dass der Junge nach seiner Begegnung mit den Tiermenschen irgendwie verängstigt war. Arina hatte wirklich gute Arbeit geleistet.

Auf dem Weg nach Hause begrüßte ich noch ein paar weitere Dorfbewohner. Swetlana hatte meine Hängematte okkupiert - mit einer Flasche Bier und dem Fuaran. Phantasie oder Wahrheit? in der Hand, dessen letzte Seite sie bereits erreicht hatte. »Interessant, oder?«, fragte ich.

»Hm«, nickte Swetlana. Das Bier trank sie ohne Umschweife direkt aus der Flasche. »Lustiger als Mumins wundersame Inselabenteuer von Tove Jansson. Mir ist jetzt klar, warum früher nicht alle Geschichten der Mumins gedruckt worden sind. Die letzten sind absolut nichts für Kinder. Tove Jansson muss in einem tiefen Loch gesteckt haben, als sie sie geschrieben hat.«

»Auch eine Schriftstellerin hat das Recht auf Niedergeschlagenheit«, erklärte ich.

»We