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»Geh zu Sweta, sie gibt dir ein Schlückchen!«, fand ich mich mit dem Unvermeidlichen ab.
»Nein.«Onkel Kolja schüttelte den Kopf. »Während der Arbeit nie. Sonst verpfusch ich dir das… Unser erster Vorsitzender, Friede seiner Asche, hat mir eingeschärft: We
I
Den kleinen Romka machte mein Besuch unsagbar glücklich. Ich kam genau in dem Moment, als A
»Was soll ich nur mit ihm machen?«, freute sich A
»Nein«, log ich.
Romka hörte auf zu springen und schaute uns aufmerksam an.
»Da
Bei diesen Worten zwinkerte A
»Ich denk drüber nach«, unterstützte ich ihre pädagogischen Bemühungen. »We
»Sie nehmen mich ja doch nicht!«, meinte Romka keck, fing aber immerhin nicht wieder an zu springen, sondern setzte sich aufs Bett und streckte die Beine auf der Decke aus. »Was sollten Sie mit einem solchen Rabauken schon anfangen? »
»Da
»Nur herzlose Menschen stecken Kinder ins Internat«, wiederholte Romka einen Satz, den er ohne Frage aufgeschnappt hatte. »Aber du bist nicht herzlos!«
»Was soll ich bloß mit ihm machen?«, stellte A
»Ich auch, ich auch«, piepste Romka, bevor er unter dem strengen Blick seiner Mutter verstummte.
»Danke«, meinte ich nickend. »Ehrlich gesagt, bin ich wegen dieses Rabauken gekommen…«
»Hat er was angestellt?«, wollte A
»Sweta hat mir vom Abenteuer Ihrer Kinder erzählt… und von dem Wolf. Ich bin Jäger, aber so etwas…«
I
»Eben. Ich bin Lehrerin, ich verstehe was von diesen Dingen«, meinte A
»Er bringt seinen Jungen das Jagen bei.«In A
»Das ka
»Tun Sie das«, meinte A
»Erschießen Sie ihn«, bat A
»Aber das war ein Hund!«, erklang vom Bett Romkas Stimme herüber.
»Scht!«, fuhr A
Es bedurfte keiner weiteren Überredungskünste, damit Romka vom Bett sprang, zu uns kam und sich höchst geschäftig auf meinen Schoß setzte. Fordernd sah er mir in die Augen. Ich zerzauste ihm das störrische, ausgeblichene Haar. »Also, die Sache war so…«, bega
A
»Wir sind gelaufen und immer weiter gelaufen, also wir sind spazieren gegangen«, erzählte Romka ermüdend langatmig. »Wir sind spazieren gegangen und in den Wald gekommen. Und da
Aufmerksam hörte ich mir seinen Bericht an. Die»schrecklichen Geschichten«legten einmal mehr nahe, dass sie sich die ganze Geschichte ausgedacht hatten. Anderseits schilderte der Junge alles absolut klar. Abgesehen von den für sein Alter typischen Wiederholungen einzelner Wörter, verhedderte er sich nicht einmal.
Für alle Fälle sca
We
»Und plötzlich hat der Wolf gelacht!«, rief Romka, während er fröhlich mit den Händen fuchtelte.
»Hast du de
»Doch«, sagte er da
»Hast du jetzt Angst vor Wölfen?«, hakte ich nach. Nach einem solchen Abenteuer hätte jeder normale Junge angefangen zu stottern. Romka hingegen hatte damit aufgehört!
»Nicht die Spur!«, versicherte der Junge. »Aber wegen Ihnen habe ich jetzt meinen Faden verloren. Wo war ich de
»An der Stelle, wo der Wolf gelacht hat«, meinte ich lächelnd.
»Genau wie ein Mensch«, sagte Romka.
Alles klar. Ich hatte es schon ziemlich lange nicht mehr mit Werwölfen zu tun gehabt. Noch dazu mit solchen hinterhältigen… Kinder zu jagen, nur hundert Kilometer von Moskau entfernt. Worauf hofften sie? Dass es hier im Dorf keine Wache gab? Dabei ging das regionale Büro jedem Fall von vermissten Menschen nach. Für diese Aufgabe gibt es einen guten und hochspezialisierten Magier. Er macht das mit Methoden, die alle Welt für pure Scharlatanerie hält, sieht sich Fotos an und legt sie da
Da
Solche wie sie fangen wir nur selten lebend. Wollen es auch gar nicht.
»Außerdem glaube ich«, fuhr Romka verständig fort, »dass der Wolf etwas gesagt hat. Ich glaube, ich glaube… Aber er hat doch gar nicht geredet, das weiß ich. Wölfe reden schließlich nicht, oder? Aber ich träume davon, dass er etwas gesagt hat. »