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»Es ist heiß«, antwortete Kostja, während er in den Himmel hinaufschielte. »Ich verschwinde.«

Das tat er in der Tat. Nachdem er zuvor von allen Menschen um uns herum den Blick abgelenkt hatte. Nur ein diffuser Schatten hing noch eine Sekunde in der Luft. »Angeber«, murmelte ich und drehte mich auf den Bauch.

Ehrlich gesagt war mir auch heiß. Aber ich hatte mich nun mal in die Entscheidung verbissen, nicht zusammen mit dem Dunklen aufzubrechen.

Außerdem musste ich noch über etwas nachdenken, bevor ich mich an die Security-Leute im Assol wandte.

Viteszlav hatte ordentliche Arbeit geleistet. Als ich das Büro des Chefs der Security-Firma betrat, begrüßte dieser mich mit einem freudestrahlenden Lachen. »Was für ein angenehmer Besuch!«, rief er, während er diverse Papiere zur Seite schob. »Tee? Kaffee? »

»Kaffee«, antwortete ich.

»Andrej, bring uns Kaffee«, ordnete der Ma

Da

Der Angestellte, der mich zum Büro des Security-Chefs gebracht hatte, wirkte leicht entgeistert. Sagte aber kein Wort.

»Was haben Sie de

Ich wusste noch nicht mal, wie er hieß… Der alte Chef der Security-Leute hatte mir besser gefallen. Der war mir gegenüber wenigstens ehrlich gewesen.

Aber der alte Chef hätte mir nie die Information gegeben, die ich jetzt zu bekommen hoffen durfte.

»Ich muss mir die persönlichen Akten von allen Mietern ansehen«, meinte ich. Und fügte da

»Natürlich«, pflichtete der Chef mir sofort bei. »Geld ist ja gut und schön, aber hier sollen anständige Leute wohnen, wir brauchen keine nichtsnutzigen Mafiosi… Möchten Sie alle persönlichen Akten?«

»Ja«, sagte ich. »Von allen, die hier eine Wohnung gekauft haben, unabhängig davon, ob sie hier auch wohnen oder nicht.«

»Und möchten Sie die Dossiers zu den eigentlichen Wohnungsinhabern oder zu denen, auf deren Namen die Wohnungen laufen?«, hakte der Chef freundlich nach. »Zu den eigentlichen Besitzern.«Der Chef nickte und hantierte abermals am Safe herum. Zehn Minuten später saß ich hinter seinem Schreibtisch und blätterte die ordentlichen, nicht sehr dicken Mappen durch. Aus verständlicher Neugier fing ich bei mir selbst an.

»Brauchen Sie mich noch?«, wollte der Security-Chef wissen.

»Nein, vielen Dank.«Ich taxierte die Zahl der Mappen. »In einer Stunde bin ich fertig.«

Der Ma

Anton Gorodezki war, wie sich herausstellte, mit Swetlana Gorodezkaja verheiratet, mit der er die zweijährige Tochter Nadeshda hatte. Ihm gehörte ein kleines Unternehmen, das Milchprodukte vertrieb. Milch, Kefir, Quark, Joghurt…

Die Firma ka

Kurzum, alles bescheiden, einfach und schlicht. Auf der Mauer, auf der Lauer, wer da wohl kauert? Eben, die Anderen. Da ko

Ich legte mein Dossier zur Seite und nahm mir die übrigen Mieter vor.

Natürlich brachte das nichts - und es ko

Allerdings brauchte ich auch fast nichts. Bloß Informationen über Verwandte. Vor allem über die Eltern.

Als Erstes legte ich diejenigen zur Seite, deren Eltern gesund und munter waren. Auf einen zweiten Stapel packte ich die Mappen von denjenigen, deren Eltern gestorben waren.

Vor allem interessierten mich die einstigen Heimkinder - von ihnen gab es zwei - und diejenigen, bei denen in der Spalte von Vater oder Mutter ein Strich gezogen war.

Von Letzteren gab es acht.

Diese Fälle legte ich vor mich, um sie genauer zu studieren.

Ein Heimkind sortierte ich sofort aus, das laut Dossier Kontakte zu Verbrecherkreisen unterhielt. Im letzten Jahr war der Ma

Der eine Ma

Der zweite Ma

Es blieben noch sieben. Eine gute Zahl. Auf sie ko

Ich öffnete die Mappe und las sie gründlich. Zwei Frauen, fünf Mä

Chlopow, Roman Lwowitsch, 42 Jahre, Geschäftsma

Komarenko, Andrej Iwanowitsch, 31 Jahre, Geschäftsma

Rawenbach, Timur Borissowitsch, 61 Jahre, Geschäftsma

Ich legte die Mappe weg. Bekam feuchte Hände. Über meinen Rücken lief ein Kälteschauder.

Nein, nicht aus dem Fernseher, genauer: Nicht nur aus dem Fernseher ka

»Das ka

Ich öffnete die Mappe und bega

Ich hatte den Auftraggeber aus den Reihen der Menschen gefunden.

Aber was das Schrecklichste war: Ich hatte damit auch den abtrü

Und dieser Fund kam so überraschend, als sei das Universum eingestürzt.

»Wie ko

We