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Ich ko
Zu gern hätte ich mich entschuldigt und ihm versichert, dass ich dergleichen nie wieder tun würde. Vor allem, weil es mir in der Tat peinlich war.
Nur war dies der Wunsch des Lichten Magiers Anton Gorodezki, aber nicht der des A. Gorodezki, Besitzer einer kleinen Firma, die mit Milchprodukten handelte. »Was ist de
»Und wozu das Geld?«, antwortete der Chef der Security-Leute mit einer Gegenfrage.
»Was für Geld?«, wunderte ich mich. »Ach… hat Ihr Mitarbeiter etwa geglaubt, ich biete ihm Geld an?«Der Security-Chef grinste.
»Ausgeschlossen!«, beteuerte ich. »Ich habe in meiner Tasche nach einem neuen Taschentuch gesucht. Meine Allergie macht mir heute zu schaffen. In meiner Tasche sammelt sich immer allerlei Kleinkram an, den ich erst rausholen musste… Da
Der Chef hielt mir mit steinerner Miene meinen Assol-Aus-weis hin. »Vergessen wir den Zwischenfall«, schlug er ausgesprochen höflich vor. »Wie Sie verstehen, Herr Gorodezki, ist es Privatpersonen untersagt, die Aufzeichnungen unserer Überwachungskameras einzusehen.«
Ich spürte, dass dem Ma
»Verzeihen Sie einem alten Dummkopf«, bat ich seufzend und senkte den Kopf. »Ich habe wirklich… eine Belohnung anbieten wollen. Die ganze Woche bin ich zu Behörden gera
Mit forschendem Blick sah mich der Chef der Security-Leute an. Schien ein wenig einzulenken.
»Meine Schuld«, beka
»Dass Sie nicht geschlafen haben, sehe ich«, versicherte der Ma
»Meine Frau ist mit meiner kleinen Tochter auf der Datscha«, berichtete ich. »Ich bin verdo
In den Augen meines Gegenübers funkelte ein belustigtes Feuerchen auf. »Und Ihre Frau ist auf der Datscha?«, wollte er wissen.
»Ja«, nickte ich. »Sie dürfen nicht glauben… ich habe keine ernsthaften Absichten. Ich will nur wissen, wer die Unbeka
»Haben Sie den Brief dabei?«, wollte der Security-Chef wissen.
»Den habe ich gleich weggeworfen«, gestand ich. »Nachher sieht meine Frau ihn noch… Und da
»Wa
»Vor drei Tagen. Von hier, von unserer Postfiliale aus.«Der Ma
»Der Kasten dort wird einmal am Tag geleert. Abends«, erklärte ich. »Ich glaube nicht, dass viele Leute die Post benutzen. Vielleicht fünf, sechs pro Tag… We
»Ich verstehe ja, dass es nicht geht«, räumte ich traurig ein. »Aber vielleicht kö
»Etwa der aus dem neunten Stock?«Der Security-Chef verzog das Gesicht.
Ich nickte. »Schauen Sie sich doch mal alles an… Sagen Sie mir einfach, ob da eine Frau war oder nicht…«
»Dieser Brief kompromittiert Sie doch, oder?«, wollte der Ma
»In gewisser Weise schon«, bestätigte ich. »Gegenüber meiner Frau.«
»Damit haben Sie einen triftigen Grund, die Aufzeichnung anzusehen«, beschloss der Security-Chef. »Vielen Dank!«, rief ich. »Vielen herzlichen Dank!«
»Sehen Sie, so einfach ka
Ich ko
Auf dem Bildschirm erschien das Bild der Postfiliale. Zunächst aus einer Ecke, sodass hervorragend zu erke
»Montag. Acht Uhr«, verkündete der Security-Chef feierlich. »Wie jetzt weiter? Wollen Sie zwölf Stunden auf den Bildschirm starren?«
»Ach ja…«Ich spielte den Enttäuschen. »Daran habe ich gar nicht gedacht.«
»Da
»Was de
»Der Bewegungssucher!«, rief der Security-Chef triumphierend aus.
Zum ersten Mal tat sich etwas um halb zehn. Ein orientalisch aussehender Arbeiter betrat die Post. Und gab einen ganzen Stapel Briefe auf.
»Das ist wohl nicht Ihre Unbeka
Der zweite Besucher kam um Viertel nach eins. Ein mir unbeka
Der Ma
»Ach nee!«, rief der Security-Ma
»Gut, sehen wir mal weiter«, erbarmte sich mein Gegenüber.
Danach, nach einer zweistündigen Mittagspause, strömten etliche Leute herein.
Drei weitere Mieter steckten Briefe ein. Alles Mä
Da
»Die doch wohl nicht?«, feixte der Ma
»Ist schon alles klar«, entgegnete ich. »Da hat sich jemand einen Spaß erlaubt!«
»Halb so wild, ein Späßchen hat noch niemandem geschadet«, philosophierte der Ma
»Wir selbst sind es, die die Menschen verderben«, meinte der Security-Ma