Добавить в цитаты Настройки чтения

Страница 43 из 55

Es gibt drei Verfahren für die Benutzung des Lügendetektors. Im ersten Fall – Kontrollfragentest – stellt man zuerst die Fragen, ob man den Verbrechen beging und danach die Fragen, die indirekt mit der Tat verbunden sind. Man geht davon aus, dass bei fälschlich Verdächtigtem die indirekten Fragen die größere Reaktion verursachen, als beim echten Täter.

Im zweiten Fall – Direktlügentest – muss der Verdächtigte zuerst mit den Lügen auf die Fragen antworten und danach mit der Wahrheit. Man geht davon aus, dass man alle andere Antworten mit diesen Basisantworten vergleichen ka

Im dritten Fall – Tatwissenstest – fragt man nicht, ob der Verdächtigte die Tat beging, aber was er über die Tat weiß. Man geht davon aus, dass man so den Täter entlarven ka

Existiert irgendein Beweis, dass Lügendetektor in der Tat fähig ist, die Lüge zu erke

Der Grund des Glaubens an Lügendetektor ist die pragmatische Verirrung - „das funktioniert“. Man erzählt von vielen Fällen, wo Lügendetektor „funktionierte“. Man hat sogar Statistiken, aber man denkt irrtümlich – Korrelation beweist ursächlichen Zusammenhang nicht. Das ist Pseudowissenschaft.

Nach dieser Einführung in die Theorie des Polygraphs erzähle ich von einem Freund, Stas Arnowskij, der sich vor einiger Zeit mit dieser Frage beschäftigt war. Wir waren mit Stas Kommilitonen und ehe gute Beka

XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXX XXXXXXX XXXXX XXXX XXXX XXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXX XXX XX XX XXXXX XXXX XXXXXXXX XXXXXXXXXXXX XXXXXXXXX XXXXX XXXXX XXXXX XXX XX XXXXX XXXXXXXX XXXXXX XXXXXXX.

Stas war allein in Labor und bastelte, wie gewöhnlich, ein neues Gerät. Er verstand etwas von Elektronik, so basierten alle seine psychologischen Forschungen auf irgendeinem Gerät. Ich fragte ihn, was er eigentlich tat. Stas antwortete, dass er einen Auftraggeber fand, der sich für Forschung auf dem Gebiet von Bio-Feedback interessierte. Das Gerät ko

Stas schlug mir vor, das Gerät in Aktion zu testen. Ich hatte nichts dagegen und nahm zwei Röhrchen aus Messing in Hände. Ein seltsamer monotoner Klang füllte das Laboratorium an. Mir wurde lustig und der Klang veränderte sich. Das gefiel mir, aber gleich eri

Auf einmal kam mir eine Idee in Si

Danach verabschiedete ich mich und fast vergaß dieses Gerät. Wir trafen uns mit Stas von Zeit zu Zeit, aber wir besprachen seine Arbeit nicht. Da

Das einzige, das ihm noch blieb, war seine Arbeit. Er erzählte, dass man nur sehr schwer Bio-Feedback lernte. Die Probanden beherrschten Autotraining nicht und ko

Ein Jahr später wurde Stas tot in seinem Laboratorium gefunden. Jemand zerbrach alle Geräte und vernichtete alle seine Dateien. Die Ermittler der Miliz dachten, dass Diebe nach Kupfer suchte und Stas nichts weiter als nur zufällige Opfer war. Er sollte eigentlich nicht im Laboratorium sein. Kupferdiebstähle geschahen damals in Russland sehr oft, man stahl Kupferdraht von Straßenbahn und Trolleybus, sodass alle mit dieser Theorie zufrieden waren. Stas war in Rostover Friedhof beigesetzt und ich beobachtete zum ersten Mal wie seine Mitarbeiter, die fast alle früher zu kommunistischer Partei gehörten, in einer christlichen Totenmesse teilnahmen und sich bekreuzigten. XXXXXXXXXX XXXXXX XXXX XX XX XXXX XXXXXXXXXX XXXXXXXX XX XXXXXXXX.

Die Forschung von Stas wurde nicht weitergeführt. Es gab keine Informationen und kein Geld, um so was zu tun. Alle Enthusiasten von russischer Wissenschaft waren schon im Ausland. So wurde diese Arbeit vergessen.

Oder fast vergessen...

Damit beendeten wir unsere Vorlesung über Lügendetektor. Niemand hatte Fragen.