Страница 42 из 55
Im Endeffekt landete Wowa in einem Haus am Rand der Stadt. Früher hatte die Familie eine gute Wohnung fast im Stadtzentrum, aber sie musste diese Wohnung verkaufen und kaufen ein Haus, das aber wesentlich kleiner, als die frühere Wohnung war. Weil Immobilienpreise damals runter fielen, verlor Wowa viel Geld beim Verkauf und ko
Neben dem Haus befand sich eine Bushaltestelle und alle Bewohner dieses Stadtgebiets lagerten gewöhnlicherweise ihren Müll dort. Das Haus besaß den dreißig Meter großen Hof, wo ein Pfirsichbaum und zwei Büsche einer Pflanze, die als verwelkte Rosa aussah, wuchsen. Dort gab es noch einen Carport für Wowas Auto. Das alles erweckte irgendwie bei Tomek vage Eri
Wowa gab den Empfang für Tomek im Hof. Wegen mangelndes Platzes stand der Tisch neben dem Zaun und Tomek fühlte sich so, als ob sie an der Bushaltestelle saß und aß. Die aus- und einsteigende in Busse Passanten begrüßten Wowa fortwährend. Ansonsten war die Stimmung sehr gut.
Tomek war schon gewöhnt an lässigen Erziehungsmethoden der Israelis, aber Wowa übertrumpfte sie alle. Sein dreijähriger Sohn, der noch Windelhöschen trug, lief ununterbrochen hin und her, nahm verschiedene Gartenwerkzeuge und schlug damit mit voller Kraft seine Eltern. Sie verzogen ihre Gesichter vor Schmerz, waren aber überglücklich, weil das Kind so lebendig und erfinderisch war.
Tomek kam zurück nach Rostow und arbeitete noch sieben Monate für Monja. Als ihr Gehalt der Null gleich war, kündigte sie. Monja war nicht besonders traurig. Statt einer alten Redaktion organisierte er fünf neue Redaktionen. Nach dem Tomeks Erfolg war er überzeugt, dass den „Backstein“, das heißt, das Buch (im übertragenen Si
Tomek war schon zu alt, um in einem Kibbuz zu wohnen und dort Ivrit zu lernen. Sie mietete eine Wohnung und schrieb sich an einen Ulpan ein. Sie bega
Nachdem sie sich auf Ivrit verständigten ko
Tomek nahm in Schapira-Programm und Giladi-Programm teil. Dank Belinda fand sie Arbeitsplatz an der Uni zu Tel-Aviv. Sie war aber nicht ganz zufrieden. In der UdSSR hatten Russen und Menschen anderer Nationalitäten immer gewaltigen Vorrang vor ihr, in Israel – Tzabar. Tomek wusste, dass sie besser als Wissenschaftler war, als viele von denen, aber genauso gut wusste sie, dass sie keine Chance auf einen Festplatz hatte. Sie fühlte sich wieder als ein Mensch zweiter Klasse.
XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXX XXXXXXX XXXXXXX XXX XX XX XXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXX XXXXXX XXX XX XX XX XXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXX XXX XXXX XXX XX XXXXXX XXXXXX XXXXXX XXX XXX XXXXX XXXX XXXXX XXX XXX XX.
Tomek hatte jetzt eine Wohnung in Netania. Sie hatte es gern, abends am Kai spazieren zu gehen. Sie liebte das Meer und Meeresluft. Es gab da nicht viele Menschen um diese Zeit. Heute begegnet sie noch weniger Passanten, als gewöhnlich. Sie hört hastige Schritte hinter sich. Sie hasst es, we
Tomek liegt am Strand von Netania. Fast alle ihre Knochen sind gebrochen – Beine, Hände, Rippen. Sie ka
Tomek ist tot, mausetot.
1.17.txt
Unser Training kommt langsam zu Ende. Wir besprechen nochmal, wie man die unterschiedlichen verbalen und nonverbalen Signale von anderen Menschen einschätzt. Da spricht Löscha Inow. Er stellt eine unerwartete Frage: ob man mithilfe eines Lügendetektors bessere Ergebnisse bekommen kö
Die Idee „objektive“ Anzeichen finden, mittels dessen man Lügner ertappen kö
Lügendetektor zeichnet gleichzeitig Änderungen der physiologischen Signale wie Herzschlag, Blutdruck, Respiration und galvanische Hautreaktion auf. Die begründende Theorie besagt, dass we
Also, man macht zuerst die sogena