Добавить в цитаты Настройки чтения

Страница 40 из 55

 Monja meinte, dass er schon zu viel Geld in diese Messereise investierte, um noch Zeit für Mittagessen zu verlieren, deshalb aßen sie nur morgens und abends. Das war zum Bersten! Monja versuchte sich beim Frühstück vollzustopfen, was Frau Müller nicht gerade glücklich machte. Sie erlebte noch nie einen Gast, der wie eine Heuschrecke alles ausfraß. Das Frühstück reichte aber nicht für den ganzen Tag und Monja musste ständig Arznei gegen Magenschmerzen schlucken. Abends besuchten sie ein Restaurant, wo sie ein wunderschönes Bier Martin Luther entdeckten und wo die Portionen besonders groß waren. Monjas Frau gesellte da

Einmal luden sie zum Abendessen eine französische Redakteurin. Die Dame stammte von russischen Emigranten der Ersten Welle, sprach ein interessantes Russisch und leitete die Abteilung für Osteuropäische Literatur. Während des Essens erzählte die Dame, dass ihre Abteilung für fünf Bücher verantwortlich war. Monja verkündete stolz, dass er dreißig Bücher veröffentlichte. Tomek sah, dass etwas mit der Aussage der Dame nicht stimmte. Sie fragte, ob die Dame fünf Bücher im Monat meinte. Die Dame wurde schockiert. Natürlich nicht, in einem Jahr! Die Dame ko

Sie kehrten nach Rostow mit allem Pipapo zurück. Tomek brachte als Souvenir eine Packung von Zahnpaste mit, Monja – einen Bierdeckel (er bevorzugte Souvenirs, die man umsonst bekommen ko

Eigentlich realisierte Monja damit nur seine letzte Sucht, dass ihm übrig blieb. Er interessierte sich nicht mehr für Frauen, er hatte schon genug Geld, zu seiner Enttäuschung merkte er, dass er als Redakteur auch nicht arbeiten ko

Tomek brauchte es nicht, erlesene statistische Methoden zu benutzen, um im Voraus zu erke

Tomek stieg aus dem Flugzeug aus und fiel fast in Ohnmacht. In der Stadt herrschte Chamsin. Die Hitze war sogar für Tomek unerträglich, die in Rostow 40 °C schon einige Male erlebte. Sie lief aus Leibeskräften zum Flughafen, in Frische der Airconditioner. Sie wurde von einem Ma

Tomek kam nach Israel am Do

Die Stadt erwachte zum Leben um einundzwanzig Uhr. Es wurde angenehm kühl und alle liefen draußen oder saßen in unzähligen Cafés. Es war erstaunlich, dass kleine Kinder bis Mitternacht wach blieben und dass es niemanden störte. Tomek war überrascht und bezaubert von Ungezwungenheit der Israeliten (sie fragte sich, wa

Die meisten Menschen waren gut gelaunt, lachten laut und scherzten. Tomek fragte sich, wie es nur möglich sein kö