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Valera wurde zu seiner Bleibe hingebracht. Es war ein kleines – ungefähr 6 m² – langes Zimmer, in dem ein Bett, ein Tischchen, ein Stuhl und ein kleiner alter Kühlschrank (auf einem Schrotthaufen gefunden, zugab der Wohnheimleiter) standen. Mit dem Geschick ko

Die Familie bestand aus vier Mitgliedern – einem korpulenten Ma

Am dritten Tag Valeras neues Leben in Deutschland kam die kugelförmige Frau zu ihm und sagte, dass sie im viertem Monat schwanger war und dass das Zimmer, in dem Valera momentan wohnt, für ihre Familie vorgesehenen war und dass Valera sollte sich keine Illusionen bauten, sie würden ihn aus dieses Zimmer vertreiben. Valera antwortete, dass er dieses Zimmer nicht wählte und dass es eher das Bier des Wohnheimleiters war, Zimmer zu verteilen. Die kugelförmige Frau lächelte unheimlich und erwiderte, dass es ihm bald leidtun würde, dass er in diesem Zimmer wohnt.

Inzwischen wurde Valera zum Deutschkurs angemeldet. Es war nicht von Bedeutung, dass er schon Deutsch gut ko

Diese Menschen standen sehr früh auf, ungefähr um fünf Uhr morgens, um ersten Frühstück vorzubereiten und zu essen. Da

Schon am ersten Tag fand Valera, dass man alle Wände im Wohnheim aus Pappe machte, wahrscheinlich, um Kosten zu reduzieren. Als Resultat ko

Wie dem auch sei, Valera wurde mit seinen Nachbarn aufzustehen gezwungen, weil sie miteinander wie die Schäfer sprachen, die auf verschiedenen Berggipfel standen. Dazu hatten sie Gewohnheit, immer wieder die Türen sehr laut zuzuwerfen. Valera versuchte sich von diesen Geräuschen abzuschirmen, indem er ein Radio kaufte und das laufen ließ. Aber die Nachbarn klagten beim Wohnheimleiter, dass das Radio störte sie. Der Wohnheimleiter erklärte Valera, dass er laut Gesetz nur so laut Radio hören darf, damit seine Nachbarn keinen Mucks von dem Radio hören kö

Da verstand Valera endlich, was die kugelförmige Frau (die er für sich in Weibchen und ihren Ma

Als Deutschkurs bega

Diese Zeiten, zum Glück der Lehrerin, waren schon längst vorbei. Jetzt saß Valera stumm im Halbtraum und konzentrierte seine gesamten Kräfte, um nicht einzuschlafen. Er fühlte, dass er an der Grenze der Psychose stand. Ihm ko

Nach dem Deutschkurs versuchte Valera sein Glück mit der Otto Benecke Stiftung. Er wusste, dass diese Stiftung ausländische Akademiker unterstützte. Doch die Stiftung teilte ihm mit, dass er zu alt für sie war. Das wunderte Valera. Er war erst fünfzig und musste noch mindestens fünfzehn Jahre arbeiten. Eine seine Beka