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Die letzte Firma, in der Valera als Buchhalter zu arbeiten versuchte, spezialisierte sich auf Gebäckproduktion. Die Rezeptur war echt gut und Gebäck wurde in der kurzen Zeit populär. Es mangelte aber dem Besitzer an Gesichtskreis – er las in seiner Kindheit die Werke von Scholom Aleichem nicht, besonders die Geschichte des Knaben Mottl. Der Ma
Man brauchte immer noch keine Physiker und Valera versuchte sich als Nachhilfelehrer für dumme Kinder der stinkreichen Eltern zu etablieren, um sich übers Wasser zu halten. Zusätzlich verdiente er etwas Geld mit der Computerbücherübersetzung im „Gamaün“ Verlag. Diese Arbeit verschaffte ihm eine Beka
Zum Verständnis ein Jude zu sein, kam Valera sehr langsam. Seine Eltern sprachen nie davon. In der Schule war das Nationalproblem auch nicht aktuell, niemand von Schülern interessiertere sich dafür. Valera wurde beka
Als Valera in Aspirantur war, sollte er zum Wehrersatzamt, um sich dort anzumelden. Der diensthabende Offizier sah ihn mit roten gläsernen Augen und sagte Schon wieder weicht einen von ihnen vor der Armee aus. Wir dienen dem Vaterland und sie fressen unseren Speck! Das war eine Anspielung an eine Fabel der sowjetischen Dichter, der dafür beka
Valera merkte, dass je mehr seine Karriere entwickelte, desto große Rolle spielte seine Herkunft. Er ko
XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXX XXXXXXX XXXXXXX XXXX XX XXX XXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXX XXX XXX XX XXX XXX XXXXXXX XXXXXXXX XXXXXXX. Die echten Probleme auftauchten, als Valera seine zweite Dissertation anfertigte. Er wurde von dem Vorsitzenden des wissenschaftlichen Rats eingeladen, der ihn gegenüber ganz offen, ohne viel Federlesen, zeigte, wie Valeras Chancen für Promotion standen. Der Vorsitzende sagte, dass, dem Plan gemäß, sollte Valeras Institut in diesem Jahr einen neuen Doktor der Wissenschaft haben und Valera passte diesem Plan haargenau. Aber wo sollte er seine Dissertation verteidigen? Am besten wäre Rostower Uni dazu geeignet, aber hier gab einen Hacken in Person des Professors Parasow von Institut für Technologie zu Novotscherkassk. Der war ein glühender Antisemit und er ko
Theoretisch existierten noch die Möglichkeiten für Valera in drei weiteten wissenschaftlichen Räten sein Glück zu erproben. Zum Beispiel, in Leningrad. Aber dort saßen im wissenschaftlichen Rat gleich drei glühende Antisemiten und Leningrad fiel aus. Ein anderer wissenschaftlicher Rat gab es in Tiflis, aber dort hatte man alle Wissenschaftler aus Russland nicht gern, unabhängig von ihrer Nationalität. Der dritte wissenschaftliche Rat gehörte zu Moskauer Uni. Die Wissenschaftler von der Uni betrachteten aber Valeras Institut als Konkurrenz uns seine Chancen dort standen nicht ausgesprochen hoch. Das Fazit – Valera sollte mit der Promotionstätigkeit abwarten, bis die Situation für ihn günstiger würde. Und Valera wartete, und wartete, und wartete. Damit hat es sein Bewenden.