Страница 26 из 55
Nach der Uni stellte sich die Frage, wo Sischa eigentlich arbeiten sollte. Er selbst suchte keinen Arbeitsplatz, weil er dachte, dass man ihn einen Vorschlag machen müsste, in Aspirantur zu studieren, weil alle Professoren der Fakultät wussten, was für ein begabter Student er war. Doch niemand kam mit solchen Vorschlägen. Alle, sogar Ksücha, sagten ihn, dass er selbst dafür sorgten musste, aber Sischa meinte, dass solch ein Talent von sich selbst sprach.
Eines Tages bekam statt einer Einladung zur Aspirantur die von Wehrersatzamt. Der Krieg in Afghanistan ging langsam zu Ende, aber sowjetische Armee brauchte noch viel Kanonenfleisch. Sischa war unangenehm überrascht. Er hatte an einem Auge nur zwanzig Prozenten Sehkraft und wurde früher als dienstuntauglich qualifiziert. Sorglos kam Sischa zu Wehrersatzamt. Der diensthabende Offizier, Oberst Paraschko, teilte ihm mit, dass er nach Afghanistan sollte. Sischa setzte ihn unverzüglich in Ke
Sischas Mutter fand für ihn auch einen Arbeitsplatz in dem soziologischen Laboratorium der Uni. Das war eine seltsame Organisation, von der niemand wusste, was man dort tut, Mitarbeiter einschließlich. Gleichzeitig mit Sischa bega
Der Arbeitstag der Freunden-Mitarbeiter war gewöhnlich sehr anstrengend. Zuerst rauchten sie ein paar Zigaretten. Sehr wahrscheinlich tränken sie gern Kaffee, aber Kaffee war eine Rarität damals. Stattdessen gingen sie durch die schöne Puschkinskaja Straße spazieren und bewegten sich da langsam zur nächsten Bierbude. Dort tranken sie einen Krug, rauchten noch eine Zigarette und driften im Schneckentempo gen andere Bierbude. Zur Mittagspause kamen sie zurück ins Laboratorium, aßen mit anderen Kollegen zusammen, erzählten lustige Geschichten und Anekdoten. Sie waren sehr beliebt bei den Mitarbeiter. Sischa erwartete jeden Tag eine Einladung in die Aspirantur. Alles wäre schön und gut, we
Zu diesem Moment bekam Ksücha schon ihr Doktorgrad, gebar ein Kind und arbeitete als Dozentin für Philosophie. Niemals in ihrem Leben hatte sie einen Traum, mit einem Alkoholiker etwas zu tun zu haben. Sie überlegte nicht sehr lange und gab Sischa einen Laufpass. Als relativ junge und attraktive Frau, die noch klug und professionell erfolgreich war, pflegte sie die Hoffnung, sehr schnell und leicht ein neues Mä
Sischa hatte seine Scheidung fast nicht bemerkt, außer dass er jetzt zu Fuß zur Arbeit lief, weil er bei seiner Mutter wohnte. Es dauerte leider nicht so lange, bis er gefeuert wurde. Sogar solch eine progressive Organisation wie soziologisches Laboratorium ko
Sischa besuchte wieder eine geschlossene psychiatrische Anstalt. Danach zwang ihm seine Mutter sich als Buchhalter ausbilden lassen. Der neue Beruf lernte Sischa wie immer schnell und leicht. Nur eines gefiel ihm nicht – dieses Psychotraining. Er war schon den psychologischen Spielchen in der geschlossenen psychiatrischen Anstalt satt. Da lernte er nur eines – man musste seinen Mund nie öffnen, sonst bekam man Probleme, die man lange besprechen sollte. Deshalb irritierte ihn diese verrückte Löscha Inow, Alik Baklanow und Schura Nogilewskij – sie sprachen zu viel. We
Nach der Ausbildung arbeitete Sischa als Buchhalter in einer der größten Zigarettenfabrik Russlands - „Dontabak“. Aber wie immer arbeitete Sischa nicht so erfolgreich, wie er lernte. Sein Job war monoton und arm an Ereignisse, der Gram nagt an ihm und Sischa bega
Dank ihrer Beziehungen ko
Heute kam er zur Arbeit besonders früh. Er sollte für Herrn Gouverneur etwas Fleisch für Schaschlik auswählen. Als ein erfahrener Metzger weiß Sischa, dass für einen ausgezeichneten Schaschlik nur vierhundert Gramm von einem Lamm genommen werden muss. Sischa hatte viel Arbeit vor sich, weil Herr Gouverneur sehr selten alleine aß. Sischa bearbeitete schon fünften Schlachttierkörper, als er einen Ma