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Während die Schwiegermütter sich so friedlich unterhielten, tanzten die jüngeren Gäste bis zur Extase und versuchten sich in diesem Zustand mithilfe des Weins zu halten und zwar so erfolgreich, dass sie einige Stühle und ein Fenster zerbrachen. So ko

Drei weitere Jahre vergangen für die Ehe fast gut. Sischa lernte ausgezeichnet und Ksücha versuchte einen Platz in Aspirantur zu bekommen, um Doktorarbeit zu schreiben. Mit der Zeit schöpfte Sischa den Verdacht, dass seine Frau, ungeachtet davon, dass sie sehr belesen war, nicht genauso klug war. Sie hielt sich aber als enorm schlaues Mädchen. Um das zu beweisen, versuchte sie immer wieder andere Menschen zu verspotten, sie zu erniedrigen. Aber genau hier, wie es Sischa feststellte, zeigte sich der Mangel an Klugheit – Ksücha fehlte die Eleganz der echten Intrigantin. Sie beleidigte bloß die Leute und verlor dabei fast alle ihre Freunde und Beka

Die beiden Paare begegneten sich oft und gleich bega

Sischa studierte so leicht, dass er manchmal dachte, ob er wissenschaftliche Karriere wählen sollte. Sischa fand einen seinen Kommilitonen, der schon einige wissenschaftliche Artikel veröffentlichte, lud ihn ein, um Bier zu trinken und überzeugte ihn an wissenschaftlicher Studentenkonferenz teilzunehmen. Alsbald in Sischas Küche schrieben sie den Vortrag. Eigentlich schrieb der Kommilitone, während Sischa mit Bier beschäftigt war. Ganz unerwartet war ihr Vortrag als bester bezeichnet. Sischa war begeistert und sah eigene wissenschaftliche Bahn ganz klar. Seine Frau war schon in Aspirantur und schrieb ihre Doktorarbeit.

Es war Sischas letztes Jahr an der Uni und er sollte wissenschaftliches Praktikum an der Akademie der Wissenschaft in Moskau bekommen, was aber nicht der Fall war, weil Leiter des Lehrstuhls für Semiotik einfach vergaß, seine Papiere dorthin zu schicken. Stattdessen wurde Sischa in Kolchos geschickt, um sowjetische Landwirtschaft zu unterstützen. Streng genommen war das keinen Kolchos, sondern eine Konservenfabrik in Staniza (ein übergroßes Dorf) Bagaewskaja. Studenten wohnten außer der Staniza in Zelten. Hauptziel der Organisatoren dieses Lagers war – Studenten so fern wie möglich weg von Stirituosenladen zu halten. Das lag aber an der Hand, dass solch ein Ziel niemand zu realisieren vermag.

Man brachte Studenten mit den Bussen zur Arbeit und transportierte sie genauso zurück. Niemand glaubt daran, dass man fünfzehn Kilometer zu Fuß laufen würde, we

Am seinen ersten Tag in der Konservenfabrik arbeitete Sischa in der dritten Schicht die ganze Nacht durch. Am Tag wurde Kirschsaft produziert. So einen schmackhaften Saft trank Sischa nie im Leben davor und danach auch. We

Sischa fühlte sich leicht nervös. Es bestand eine Gefahr, die heilige Tradition der Studenten, nämlich, nach der Arbeit im Kolchos unbedingt etwas von Spirituosen intus nehmen, zu verletzen. Wegen dieser Nervosität trank er non-stop Kirschsaft und nach fünf Liter ko

Morgen früh fuhren zwei besorgten Seelen gen Studentenlager. Lüsja brachte ein fünf Liter Glas mit marinierten Gurken mit, Sischa – zehn Dosen mit pürierten Zucchini. Als sie das Lager erreichten, beglückte man sie mit der Nachricht, dass man alle Probleme mit dem Alkohol schon vom Tisch hatte. Es wurde eine riesige Zisterne in der Nähe des Lagers gefunden, in der Kolchos den vom ihm produzierten „Plodovo-jagodnoje“ bewahrte. Man bewachte die Zisterne nicht und jeder ko

Die nächsten zwei Wochen vergingen für Sischa wie im Paradies. Er war tags und nachts betrunken. Lüsja war immer bei ihm, auch betrunken. Und niemand sagte ihm, dass er nicht trinken durfte! Ständige Trinkgelage und die Arbeit in der dritten Schicht hinterließen aber ihre Spuren – Sischa und Lüsja sahen so aus, als ob ihr Sexualleben zu intensiv wäre. Das stimmte aber nicht. Trotz Lüsjas Willens und zu ihrem Bedauern schlief Sischa immer wieder ein, we

In der dritten Woche kam Ksücha zu Besuch. Sie sah die beiden glücklichen Besoffenen und unternahm gleich die notwendigen Maßnahmen. Zuerst sprach sie mit Lüsja und versprach ihr schnelle Exmatrikulation, falls sie Sischa nicht in Ruhe lassen wollte. Da