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Sischas Großvater fühlte sich im KZ nicht besonders gut. Er erlebte sogar schnöden Undank. Außer sibirischem schönem Wetter hatte er, als „sozial fern Stehender“ (eine andere Bezeichnung für „Feind des Volkes“) mit Kriminellen – „sozial Nahestehenden“, zu tun. Diese „sozial Nahestehenden“ terrorisierten „Feinde des Volkes“ mit dem Segen der KZ-Obrigkeiten. Der Großvater war schon bereit, vom Leben Abschied zu nehmen, als Genosse Stalin das Zeitliche segnete. Da

Sischa lernte in der Schule mit beneidenswerter Leichtigkeit und bereitete keine Schwierigkeiten seinen Eltern. Bis er fünfzehn Jahre alt war. In diesem Alter entdeckte Sischa und seine Freunde den Wein. Diese Entdeckung gefiel ihm sehr, vielleicht zu sehr. Aber Sischa war jung und ko

Die ersten zwei Jahre des Studentenlebens waren schön, rochen aber nach Wein. Am Ende des zweiten Jahres wurde Sischa zu Quartalssäufer. Er besuchte Uni nicht mehr, lernte echte Alkoholiker ke

Sischas Opa duldete solche Freiheit nicht lange und brachte ihn in geschlossene psychiatrische Anstalt – anonym, natürlich. Gleichzeitig besorge er ihm einen Urlaub wegen Krankheit. Die geschlossene psychiatrische Anstalt gefiel Sischa nicht und sein drittes Jahr an der Uni bega

Dieses Mädchen namens Ksücha – einige Jahre älter als er, war blond (im besten Si

Sischa und Ksücha lernten sich an einer Geburtstagsfeier von gemeinsamem Freund ke

Ksücha war schon seit einer Woche im Besitz ihres Diploms, als sie Sischa begegnete. Sie war zweiundzwanzig und ein halb Jahre alt und war schon alte Jungfer für russische Verhältnisse. Was Jungfer betrifft, so ko

Ksücha ka

Hochzeit fand in einem Café des Sapadnyj Gebiets statt. Man lud etwa hundert Gäste ein. Außer Verwandten, beka

Also, die Neuvermählten tanzten ihren Heiratswalzer. Mit Tre

Die Hochzeitfeier war ein großer Erfolg. Gäste tranken mit überschwänglichem Lob sehr geschätzte in der UdSSR georgische Weine – das war das Verdienst der Sischas Mutter, die in der Handel arbeitete und nutzte alle ihre Beziehungen, um diese Weine zu bekommen. Man aß Kiew-Koteletten und Apfelsinen. So war alles auf höchstem Niveau. Sischa gelang es, nur einmal mit dem Gesicht in den Salat hinzufallen – ein Jahr in geschlossener psychiatrischer Anstalt war doch nicht umsonst! Die Braut ko

In Abwesenheit des frisch vermählten Brautpaares wurde die Feierlichkeit etwas lebendiger. Die beiden Schwiegermütter erzählten gegenseitig, was für einen Schatz ihr Kind sei und was für ein Glück das Kind der anderen habe, so ein schönes und kluges Geschöpf in eigenen Besitz zu bekommen. Dabei gratulierten sie gegenseitig und tranken tüchtig „Twischi“. Nach einigen Flaschen kamen sie zur Frage, wer von beiden Kindern den größten Profit bekam und hier stimmten ihre Meinungen nicht überein. Und zwar – überhaupt nicht. Überhaupt nicht. Weil Herr Gott Ksüchas Mutter etwas mehr Eloquenz segnete, verzichtete Sischas Mutter auf „Twischi“, schenkte sich „Chwantschkara“ (ein roter Wein) und goss den langsam auf das Kleid Ksüchas Mutter. Der Wein machte einen schönen Fleck, der mit der Form an Halbinsel Krim eri