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Die Prinzen kö
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Die Prinzen fürchten es nicht, über sich selbst nachzudenken. Damit geht es nicht um schlaflose Nächte, we
Die Prinzen kö
Die Prinzen versuchen immer das zu tun, was ihnen Freude macht. We
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Heute will Alina ein kaukasisches Mittagessen zubereiten. Es soll Hammelfleisch mit getrockneten entsteinten Aprikosen sein. Man schneidet Hammelfleisch in kleinen Würfel und kocht es auf halber Flamme im Topf vor. Danach seiht man die Bouillon durch. Hammelfleisch soll man auf der Pfa
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Sischa Wjagin hebt das Metzgerbeil mit seiner rechten Hand und hackt Schweinekadaver mit voller Kraft. Sischa ist einer der besten Metzger am Staryj Basar in Rostow. Der Schweinekopf fällt herunter. Er nimmt den vom Boden und legt auf nebenstehenden Tisch. Jetzt wird er den Schlachttierkörper in zwei Hälften teilen. Er hebt das Metzgerbeil erneut und hakt den Kadaver weiter. Kleine Teilchen vom Fleisch und Bluttropfen fliegen überall, bespritzen alles herum. Seine Metzgerschürze, Brille und sogar Haare (Sischa trägt prinzipiell keine Metzgermütze, er sagt, dass er liebt es, im frischen weichen Fleisch zu wühlen) sind vom Fleisch und Blut übersät. Sischa hackt weiter. Er mag es, Schlachttierkörper zu zerstückeln. Die Arbeit macht ihm Spaß. Beim Zerlegen des Kadavers eri
Sischa ka
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Sischa wuchs in einer „akademischen“ Familie, das heißt, sein Großvater war ein Professor zu medizinischem Institut von Rostow. Sein Großgroßvater war eine bedeutende Person in den Zeiten der Revolution und seitdem wohnte die Wjagins Familie im Zentrum der Stadt in einer riesigen Wohnung, was man nur privilegierten Parteigenossen erlaubte. Für das Privileg in dieser Wohnung zu leben bezahlte Sischas Großvater aber sehr teuer. Sischa ist diese Geschichte beka
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Genosse Stalin zur Idee, seine Nationalpolitik etwas zu modernisieren, im Besonderen traf das die Judenfrage. Genosse Stalin hatte schon seit langem den Verdacht, dass es zu viele Juden in Russland gab. In den dreißiger Jahren der zwanzigsten Jahrhundert kümmerte er um die richtige Proportion zwischen Juden und andere Nationalitäten in der Partei. Nach dem Krieg musste man diese Proportion für die gesamte Bevölkerung geltend machen.
Die Methode, die diese Entscheidung realisieren sollte, war schon seit langem entwickelt, das waren nämlich die KZs. Aber gleichzeitig Millionen Juden dorthin zu schicken war viel zu teuer, weil sogar in der UdSSR man zuerst verurteilt werden musste, um in einem KZ zu landen, und diese Verurteilungen kosteten Geld und Zeit. Ja doch, „das Genie aller Zeiten und Völker“ fand die Lösung – man sollte ein besonderes, extra für Juden, KZ kreieren und sie alle dorthin ohne Verurteilungen schicken. Und man ne
So bega
Als Folge verzichtete sowjetische Bevölkerung freiwillig an Behandlung bei jüdischen Ärzten, diesen „Mörderärzten“. Sowjetische Propaganda arbeitete unermüdlich, um antisemitische Stimmung zu stärken. Es gab keine Hindernisse mehr, um alle Juden, Mä
Kurz und gut war damals ein NKWD-Offizier, der daran dachte, wie man seine Wohnungsverhältnisse verbessern kö