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Ich beobachte wieder das Treiben im Lager, als sich plötzlich gegen halb sieben der Nebel um den Kilimandscharo kurz hebt und ich den Berg zum ersten Mal sehen ka
Um Mitternacht schlafe ich immer noch nicht, dafür schnarchen der Franz oder der Hans wunderbar. Ich krieche noch einmal aus dem warmen Schlafsack, um meine Blase zu entleeren. Die Nacht ist kühl und klar. Die Sterne sind zum Greifen nah und auch der Kilimandscharo ist an seiner weißen Krone erneut erke
Gegen sechs Uhr werde ich von lauten Diskussionen zwischen Vater und Sohn geweckt. Sie haben anscheinend nasse Schlafsäcke, da sie im Zelt keine Luftklappen offen gelassen haben. Außerdem haben sie fürchterlich gefroren, wie ich höre, und fühlen sich wegen der Kälte und des harten Bodens ganz steif. Ich selbst ka
Auf dem Weg zur Toilette merke ich, dass meine Beine schwer wie Blei sind, und ka
Um zirka neun Uhr machen wir uns auf den Weg zum Shiraplateau, das auf 3.850 Höhenmeter in einer gewaltigen Hochsteppe liegt. Zu Begi
Danach wandern wir weiter und ich fühle mich etwas besser. Am frühen Nachmittag erreichen wir das Shiraplateau. Es ist ein riesiges Camp und an den zum Teil weit verstreuten Toilettenhäuschen ka
Ich versuche per Handy Verbindung mit zu Hause zu bekommen. Meine kleine Familie fehlt mir und ich komme mir plötzlich sehr egoistisch vor. Ich klettere auf diesen Berg, warum weiß ich bald auch nicht mehr, während Markus zusätzlich zu seinem harten Job auch noch für Napirai mitsorgen muss. Irgendwie stecke ich in einem moralischen Tief. In unserer Gruppe ist wieder jeder mit sich beschäftigt und so bleibt der Kontakt eher spärlich auf die Zeit begrenzt, in der man sich im Essenszelt begegnet. Ich habe mir das alles etwas lustiger und unterhaltsamer vorgestellt.
Bei anderen Gruppen geht es wesentlich lockerer zu, wie ich aus meinem Zelt beobachten ka
Heute ist der dritte Tag am Berg. Als ich aufwache, empfinde ich es sogar in meinem Schlafsack leicht kühl. Wie mag es erst Vater und Sohn ergangen sein? Ich krieche aus dem Zelt und stelle fest, dass der Boden sowie der Tau auf dem Zelt gefroren sind. Es folgt der gewohnte Ablauf von Morningtea, Waschwasser und anschließendem full breakfast. Leider ka
Bald ist Abmarsch. Franz, der Vater, fühlt sich nicht sehr wohl, da er zusätzlich Durchfall bekommen hat. Heute steht der South Circuit auf dem Programm. Diese Umrundung dient der Höhenanpassung. Wir werden 750 Höhenmeter zum Lava Tower auf 4.500 Meter aufsteigen, um da