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Er holte seine Perlen aus mehreren sicheren Verstecken und betrachtete sie noch einmal, ohne daß ihm der Abschied leid getan hätte. Sie waren sehr schön, doch war er seit seiner frühesten Jugend daran gewöhnt, sie zu bewundern. Sie ko

Nichts im Vergleich zu einem Schiff von vierzig Metern Länge und über dreißig Kanonen.

Am gleichen Nachmittag befahl Kapitän Jack seinen Mä

»Viele Jahre lang habe ich euch befehligt, so gut ich es verstand, und ich muß zugeben, daß ihr mir gehorcht habt, so gut ihr ko

Allgemeines Murmeln war zu hören. Die Mä

»Ruhe! Ich werde zwar gehen, aber ihr habt bereits einen neuen Kapitän.« Er deutete auf den erwartungsvollen Sebastián Heredia und bekräftigte: »Hier ist er!«

Jetzt schlug die Bestürzung der Mä

»Er…? Und warum gerade er?«

»Weil er der einzige ist, der mir das Schiff abkaufen ka

»Nein!« gab der andere zu und griff sich an den riesigen Saphir, der an einer Halskette hing. »Das weißt du doch! Aber der ist doch nur ein Milchbart…«

»Na schön…« versetzte der Schotte, als ginge ihn diese Sache überhaupt nichts an. »Ich denke, das wird sich zeigen. Auf jeden Fall hat er Perlen und du nur Läuse.« Er bedeutete Sebastián, auf die Balustrade zu kommen. »Du bist dran! Ich habe das Meinige getan.«

Der Angesprochene gehorchte und stellte sich an die Seite des Kapitäns. Wie dieser musterte er ausgiebig einige Mä

Schließlich schenkte er seinem Vater, der scheinbar völlig abwesend im Schatten eines Baums saß, einen langen Blick, und nachdem er sich einige Male geräuspert hatte, fing er an:

»Tatsache ist, daß ich mit meinen Perlen das Schiff kaufen ka

Es war Lucas Castano, der ihm klugerweise zur Seite sprang und gelassen erwiderte:

»Völlig klar!«

Der Margariteno schenkte ihm ein dankbares Lächeln und beharrte im gleichen Tonfall.

»Ist jemand unter euch, der diesen Schritt machen möchte?«

Die Mä

Doch nachdem er lange seine schwarzen Zehen angestarrt hatte, die zum Erde schaufeln getaugt hätten, schützte der erste Steuerma

»Die Zeit wird es weisen…«

»Nein, Zafiro, nein!« fuhr ihm der Junge in die Parade. »Die Zeit hat da nichts zu weisen. Du selbst mußt es tun.« Er neigte sich nach vorn, als kö

Der andere schien einige Augenblicke zu überlegen, doch da

»Einverstanden«, murmelte er. »Ich akzeptiere dich.«

»Bist du sicher?«

»Sicher.«

»Ganz sicher?«

Der Tonfall forderte eine negative Antwort geradezu heraus, als wollte man dem Gegner eine letzte Gelegenheit zum Widerruf geben, doch der Angesprochene drehte sich um und ging zu den Bäumen, während er mit rauher Stimme entgegnete:

»Ganz sicher!«

Sebastian ließ ihn gehen, ohne ihn noch eines Blickes zu würdigen, und wandte sich dem Rest der Versammlung zu. Mit wesentlich freundlicherem Ton fuhr er fort:

»Von diesem Augenblick an bin ich Kapitän Jacare Jack, und seine Fahne gehört mir ebenso wie sein Schiff. An Bord wird sich nichts ändern, auch nicht bei der Arbeit. Und jetzt kö

Doch am folgenden Morgen erwartete ihn eine bittere Überraschung.

Sein Vater war verschwunden, und auf seinem Strohsack fand sich nur eine ungelenk gekritzelte Nachricht: »Du brauchst mich jetzt nicht mehr. Ich kehre nach Hause zurück.«

Sebastian fand, daß diese Botschaft typisch war für seinen Vater: unverblümt und ohne Si

Er lief zur Anlegestelle, und es überraschte ihn nicht, daß eine der Schaluppen verschwunden war. Sein erster Gedanke war, die Anker zu lichten und seinem Vater in Richtung Süden zu folgen, doch bald war ihm klar, daß ihm das Schiff eigentlich erst gehörte, we

Am gleichen Nachmittag verließen sie die Insel, um Kurs Nordost zu setzen. Für Sebastian war es der traurigste Tag seines Lebens, de

Was ko

Und wie würde er reagieren, we

Die schmerzvolle Vergangenheit, die zu vergessen er sich so oft bemüht hatte, kam Sebastián wieder ins Gedächtnis zurück, und wieder einmal mußte er sich fragen, was in all den Jahren aus seiner Mutter und seiner Schwester geworden war.

Ob sie wohl noch auf der Insel lebten?

Wahrscheinlich wohnten sie noch immer im Palast des Gesandten der verabscheuten Casa de Contratación, die schon vor geraumer Zeit einen hohen Preis auf die gesamte Besatzung des tollkühnen Schiffs ausgesetzt hatte, de