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Sebastián war nie ganz klar gewesen, wer der wahre Schuldige an dem Geschehenen war: der Ma

Ein ums andere Mal rief er sich das Bild seines Vaters ins Gedächtnis, der wie ein Besessener Messer, Schwerter und Macheten schärfte, und er ko

Die Jacare war das schnellste Schiff, das in diesen Augenblicken auf den Meeren kreuzte, aber de

Er war an die karibische See gewohnt, auf der sich früher oder später eine ferne Küste abzeichnete oder Seevögel die Nähe des Landes ankündigten, doch die Unendlichkeit jenes dunklen und toten Ozeans mit seinen hohen Wellen und heulenden Winden setzte ihm zu. Nicht weil er Angst vor dem Meer hatte, sondern weil er sich Sorgen machte, vielleicht den Rückweg nicht mehr zu finden und für immer in einem Europa bleiben zu müssen, von dem er nur Schlimmes gehört hatte.

Hunger und Ungerechtigkeit hatten seine Großeltern dazu bewogen, in der Neuen Welt die Möglichkeiten zu suchen, die ihnen die alte Welt verweigerte. Und seit er denken ko

Warum Kapitän Jack so sehr daran lag. in ein unbarmherziges Land zurückzukehren, aus dem er schon als Kind hatte fliehen müssen, um nicht Hungers zu sterben, ko

»Die Segel reffen und beidrehen!« befahl er unwirsch. »Diese Nacht bringen wir den Kapitän an Land.«

Er aß mit ihm allein in der Achterkajüte. Der Schotte schien einen schweren i

»Das Schlimmste daran ist, daß ich mich trotz meines vielen Geldes nie wieder so frei fühlen werde wie in der Zeit, als ich ein einfacher Pirat war. Nun werde ich mich wieder zum Sklaven dieses Geldes machen, während ich mir früher den Luxus leisten ko

»Aber Ihr werdet ohne die dauernde Furcht leben, daß eine feindliche Flotte am Horizont auftaucht.«

»We

Der Junge nickte.

»Lucas Castano hat mir davon erzählt.«

»Er hat mutig gekämpft, und an diesem Tag habe ich ihn zu meinem Adjutanten gemacht.« Wohlwollend klopfte er ihm auf die Hand. »Vertrau ihm! Er ist der einzige an Bord, vor dem du immer sicher sein wirst.«

»Ich weiß.«

»Als ich zum ersten Mal meine Flagge hißte, war ich nicht so gut dran. Damals ko

»Das werde ich. Jetzt ist sie meine.«

»Da

Am Abend war die Küste nur noch einen Steinwurf entfernt, und als es schon fast stockfinster war, ließ man eine kleine Schaluppe zu Wasser.

Der Schotte verabschiedete sich nach und nach von allen Mä

»Viel Glück, Kapitän! Das Kommando gehört Euch!«

»Viel Glück!«

Da

Da

»Adios…!! Und gute Jagd…!!!«

»Adios, Kapitän…« schallte es im Chor zurück.

Als nur noch Stille und Dunkelheit herrschten, gab Sebastián Heredia Matamoros, der frischgebackene Kapitän Jacare Jack, seinen ersten Befehl, der keinen Widerspruch duldete.

»Die Segel hoch! Kurs Südsüdwest…!«

Vor dem Golf von Biscaya und Kap Finisterre wühlten heulende Stürme das Meer auf. Für die Ma

Um Mitternacht brachen die Eisenklammern, die den »falschen« Besanmast am Topp mit dem echten verbanden. Ein Marsgast fiel über Bord und verschwand. Er hatte die Taue des ins Wasser gefallenen Segels kappen wollen. Dieses hatte einen riesigen Sack gebildet, der das Schiff in Schieflage brachte. Bei jedem schweren Brecher von der anderen Seite drohte das Schiff zu kentern.

In diesen bangen Augenblicken mußte Sebastián seinen ganzen Mut zusamme

Zwei Kanonen, die sich aus ihrer Verankerung gerissen hatten und drohten, ein Leck in den Rumpf zu schlagen, mußten sie ins Wasser werfen. Als sie schließlich die portugiesische Küste erreichten und das Unwetter sich legte, hatten ihnen Sturm und Wellen so übel mitgespielt, daß sie das Ruderboot eines Fischers hätten entern kö

»Jetzt ist mir klar, warum das hier die Küste des Todes heißt«, murmelte Zafiro Burman und blickte auf die hohen Wellen, die sie hinter sich gelassen hatten, als wären sie ein Gespenst, das sie immer noch einholen kö